VN2001-3 /17. April 2001

Sonderrechte für Juden:
Schächtfleisch vom seuchenpolizeilichen Importverbot für Frischfleisch ausgenommen!

von Erwin Kessler

Das seuchenpolizeiliche Importverbot für Frischfleisch gilt nicht für Juden. Das Bundesamt für Veterinärwesen hat für den Import von jüdischem Schächtfleisch eine Sondergenehmigung erteilt und dies - mit etwas anderen Worten - damit begründet, damit Beihilfe zur Umgehung des Schächtverbotes leisten zu wollen.

Derweil werden in der neusten Ausgabe der in der Schweiz erscheinenden jüdischen Zeitschrift "Tachles" einmal mehr jüdische Stimmen zitiert, wonach der Zeitpunkt zur Aufhebung des Schächtverbotes gekommen sei: "Noch nie ist der Zeitpunkt so günstig gewesen." Noch nie habe sich die schweizerische Politik so intensiv mit Antisemitismus und Rassismus auseinandergesetzt, wie heute. Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) fordert die Abschaffung des Schächtverbotes für Säugetiere (das Schächten von Geflügel wurde bereits vor drei Jahren erlaubt). Es ist zu befürchten, dass der Bundesrat wie üblich jüdischen Forderungen sofort nachgibt. Bereits 1997 hat der Bundesrat bei der Revision der Tierschutzverordnung sofort still und leise das Schächten von Geflügel erlaubt, nachdem eine jüdische Delegation nach Bern gereist war. Dies obwohl zuvor alle anderen Vernehmlassungsteilnehmer der Betäubungspflicht für Geflügel ausnahmslos zugestimmt hatten. Mehr dazu:
- Die Macht der Juden: Schächten von Geflügel bleibt erlaubt (www.vgt.ch/vn/9701/gefluegel-schaechten.htm)
- Schächten von Geflügel (www.vgt.ch/vn/0101/huehner.htm

Der VgT bittet um grosszügige Spenden, um die Kriegskasse zu füllen, damit sofort das Referendum ergriffen werden kann, wenn in der laufenden Revision des Tierschutzgesetzes das Schächtverbot aufgehoben wird. VgT-Postcheckkonto: 85-4434-5

Der radikale Tierschützer Erwin Kessler sei als lautstarkster Gegner des Schächtens keine wirkliche Gefahr, heisst es in Tachles weiter. Ausserdem habe das Schächtverbot heute fast keine praktische Bedeutung mehr, denn immer weniger Menschen in der Schweiz würden Koscherfleisch essen. Wie alles andere, was jüdische Kreise über das Schächten verbreiten, ist auch diese Behauptung unwahr. Im Jahr 2000 wurden gemäss Zollstatistik 161 Tonnen jüdisches Schächtfleisch im Wert von über einer Million Franken importiert!

Es gibt Juden, die es meisterhaft verstehen, mit aller Gewalt Antisemitismus zu provozieren - und ihn dann ebenso meisterhaft zu beklagen und als politisches Druckmittel für Gold und andere Vorteile zu verwenden. Dies hat in grösster Klarheit der jüdisch-amerikanische Politologe Norman Finkelstein in seinem Buch "Die Holocaust-Industrie" aufgedeckt (erhältlich im VgT-Buchversand oder in Buchhandlungen).

Am 11. April hat der VgT Bundesrat Couchepin die folgende Aufsichtsbeschwerde gegen die für diese Sonderbehandlung von Schächtjuden verantwortlichen Beamten des Bundesamtes für Veterinärwesen eingereicht:

Sehr geehrter Herr Bundesrat,

das Schächten von Säugetieren ist in der Schweiz aus tierschützerischen Gründen verboten. Das Bundesamt für Veterinärwesen hat nun Schächtfleisch vom seuchenpolizeilichen Importverbot für Frischfleisch ausgenommen, um den Schächtjuden einen Vorteil zu verschaffen. Das stellt unseres Erachtens Amtsmissbrauch dar. Krass amtspflichtwidrig ist auch die Begründung für diese Sonderbewilligung. In der jüdischen Zeitschrift "Tachles" wird Peter Dollinger, Leiter der Abteilung Bewilligungen und Kontrollen im Bundesamt für Veterinärwesen dahingehend zitiert, dass diese Sonderbewilligung ausdrücklich der Umgehung des Schächtverbotes durch Importe dienen soll. Dass sich ein Bundesamt mit amtsmissbräuchlichen Handlungen aktiv an der Umgehung schweizerischer Gesetze beteiligt, ist demokratie- und rechtsstaat-verachtend. Wir ersuchen Sie, gegen diese bürokratischen Verirrungen einzuschreiten.

Mit freundlichen Grüssen
Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz VgT

Bundesrat Couchepin deckte diese diskriminierenden Sonderrecht für Juden (www.vgt.ch/vn/0103/sonderrechte-2.htm). Nicht überraschend: Schon vor hundert Jahren bekämpfte der Bundesrat das Schächtverbot. Gegen den Willen des Bundesrates wurde es vom Volk beschlossen. Siehe dazu das historische Dokument.


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