22. August 1998

Schfflisdorfer Landwirt verspricht Besserung

Landwirt Heinrich Mlli in Schfflisdorf, der sein Vieh bisher lebenslnglich an der Kette hielt, die gesetzliche Auslaufvorschrift als "Modernes Zgs" und "Broseich" bezeichnete und auf die Anzeige des VgT mit "Alles erstunken und erlogen" reagierte (Zrcher Unterlnder vom 24.7.97), hat nun Besserung versprochen. Wir werden ihn im Auge behalten und bitten die Bevlkerung, auf solche aus Steuergeldern subventionierte gewerbsmssige Tierquler zu achten. Besonders im Zrcher Unterland gibt es mehr davon, als im ffentlichen Bewusstsein ist. Wer ahnungslos ber Land fhrt, sieht nur diejenigen Khe, die auf der Weide sind, nicht diejenigen hinter verschlossener Stalltre an der Kette. Die Tierqulerei bleibt verborgen! Den belttern auf die Spur kommt man erst, wenn man sich bei jedem Bauernhof die Frage stellt: "Wo sind die Khe?" "Wo ist eine Weide eingezunt und hat es dort frische Kotspuren?" Bei vielen Betrieben sind - gesetzwidrig - nur die Jungrinder auf der Weide, gelegentlich zusammen mit zwei oder drei Khen, die gerade keine Milch geben (vor der Geburt). Oft verwechseln Wanderer aus der Stadt grssere Jungrinder mit Khen und meinen voreilig, die Khe wrden geweidet.

Weil sehr viele Khe den grssten Teil ihres Lebens an der Kette verbringen mssen und das Veterinramt solchen Tierqulern oft sogar noch Sonderbewilligungen erteilt, empfiehlt der VgT: Pflanzenmargarine statt Butter, Zurckhaltung beim Konsum von Kse, Bevorzugung von Kse auf Pflanzenbasis (bisher erst im Migros erhltlich: "LIDO VegiLine" - erst noch preisgnstiger als Kse aus Milch!). Zurckhaltung beim Konsum von Butter und Kse ist auch der Gesundheit frderlich und hilft hssliches bergewicht vermeiden.


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