VN/99-4 / Juli 1999
Von
den Solothurner Medien verschwiegen:
Tierquälerische Zustände in der Schweinefabrik des katholischen
Schwesternheimes St Elisabeth des Klosters Ingenbohl


Oben: Die klösterliche Tierfabrik von aussen - fast idyllisch in
der Landschaft, von der die Insassen zeitlebens nie etwas sehen.
Unten: Muttersauen in Kastenständen - ohne einen einzigen
Strohhalm, auf dem nackten Betonboden, zur Bewegungslosigkeit verurteilt.
In dieser klösterlichen Tierfabrik werden sogar die kranken Tiere in solche Folterkäfige
gesperrt, anstatt in Krankenbuchten mit genug Platz und Stroheinstreu. Aufnahmen:
Sommer 1998

Vor 7 Jahren kritisierten wir die üblen Zustände im Schweinestall St Elisabeth
in Zuchwil bei Solothurn. Die Verantwortlichen versprachen damals einen Neubau - und sie
haben neu gebaut, aber keinen tierfreundlichen Stall, sondern einfach eine Vergrösserung
des Tier-KZs.
Das Schwesternheim St Elisabeth dient als Alters- und Pflegeheim für die
Schwestern des Klosters Ingenbohl in Brunnen/SZ, das sich «Mutterhaus der Barmherzigen
Schwester vom heiligen Kreuz» nennt.
Die Solothurner-Zeitung weigerte sich ausdrücklich,
darüber zu berichten. Eine Journalistin von Radio 32 versuchte mit den
dämlichsten Unterstellungen, den VgT schlecht zu machen: «Warum greift der VgT
nur diese Schweinehaltung an, obwohl es andernorts ähnlich aussieht?» Das ganze
Interview bestand aus solchen und ähnlich dämlichen Fragen und Unterstellungen.
Für das Leiden der Tiere interessierte sich die JournalistIN überhaupt nicht (www.vgt.ch/news_bis2001/990510.htm). Dass von diesen Missständen ohne Erlaubnis Fotos gemacht wurden, fand
sie stossender als die fotografierte Tierquälerei selbst! Ist das nun die
verheissungsvolle Frauen-Power in der Politik?
Übrigens: Wenn Besuch kommt, wird die Schweinefabrik St Elisabeth herausgeputzt, Stroh
eingestreut und die Kastenstände weden geöffnet!
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