[VN 98-5] [VN1 99-1]

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ISSN 1423-6370

Streugebiet dieser Ausgabe: Kanton Solothurn und Kanton Schwyz


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Brutaler Überfall von Schweinemästern und Metzgern auf friedliche VgT-Aktivistinnen

(EK) Eine Bande von 6 Metzgern und Mästern hat am 20. Juli 1997 bei Lachen SZ ohne jeden Anlass und ohne vorher ein Gespräch zu suchen 4 auf einer Brücke friedlich für vegetarische Ernährung demonstrierende weibliche VgT-Mitglieder (draunter zwei Jugendliche) überfallen und brutal zusammengeschlagen. Auf dem Spruchband, welches die Frauen aufhielten stand nur “ESSEN SIE HEUTE VEGETARISCH - IHRER GESUNDHEIT UND DEN TIEREN ZULIEBE. VgT Verein gegen Tierfabriken”. Friedlicher geht es nicht mehr, an die Öffentlichkeit gegen das Elend der Nutztiere zu appellieren.

Das primitive Niveau dieser Metzger und Mäster zeigte sich auch daran, wie sie die Frauen verbal behandelten: Während die Frauen zusammengeschlagen wurden, wurden sie in charakteristisch-primitiver Weise beschimpft mit den Worten: "Tierschützerhuren"."Jetzt mached mir euch kaputt". "Wenn wir Euch nochmals erwischen, stopfen wir euch mit Schweinefleisch und schlachten euch und lassen euch langsam ausbluten." “Saufutze, euch sollte man vierteilen und schlachten.Während zwei der Täter etwa 10 Minuten lang auf die Frauen einschlugen und die hinfallenden Opfer jeweils an den Haaren wieder hochzogen, um sie weiter ins Gesicht schlagen zu können, oder sie am Boden mit Fusstritten traktierten, verhinderten weitere Täter die Flucht durch Umzingelung.

Als bemerkt wurde, dass zwei andere VgT-Aktivistinnen flüchteten, wurde die Verfolgung aufgenommen. Die Flüchtenden konnten jedoch das erste Haus von Lachen erreichen und sich dort in Sicherheit bringen und die Polizei verständigen. Der diensthabende Polizist weigerte sich, auf den nahen Festplatz zu gehen, um die dort vermuteten Täter zu eruieren: In dieses Gebiet gehe er nicht. Offenbar nicht grundlos: ein älteres, in Schwyz geborenes VgT-Mitglied erinnert sich, dass der Bezirk March im benachbarten Züribiet, wie sogar in der Kantonshauptstadt Schwyz, schon während der Zwischenkriegszeit als "Kanton Mord und Totschlag" bezeichnet wurde - eine Bezeichnung, die auch heute noch gut nachvollziehbar ist. “Lachen” heisst die Ortschaft offenbar nur zur Tarnung! Zutreffender ist die benachbarte Ortschaft “Galgenen” benannt, wo einer der Anführer der Bande, Guido Züger, eine grosse Schweinefabrik betreibt. Wie es darin aussieht, zeigen die nebenstehenden Bilder. Der zweite Anführer der Bande, Ernst Rickenbach, hat eine Metzgerei in Lachen. Gnade Gott den Tieren, die solchen Typen ausgeliefert sind.

Die ärztlichen Zeugnisse der beiden Opfer belegen: Hirnerschütterungen, Blutergüsse, Rückenschmerzen, psychischer Schock, vierwöchige Arbeitsunfähigkeit, bleibende Einbuchtungen am Kopf, seit der Tat anhaltende Kopfschmerzen.

Alle 6 Täter konnten eruiert werden und wurden per Strafbefehl zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 60 Tagen (für die Anführer) und 20 bzw 35 Tagen für die übrigen Bandenmitglieder bestraft. Da die Täter völlige Uneinsichtigkeit zeigten, sich bei den Frauen nie entschuldigten, sich mit ihren Aussagen gegenseitig deckten und zum Schluss noch die Frechheit hatten, dem Vehörrichter schriftlich mitzuteilen, die Frauen seien “selber schuld”, haben wir gegen den Strafbefehl Einsprache erhoben und eine höhere, unbedingte Gefängnisstrafe verlangt. Dies drängt sich insbesondere auf im Vergleich zur unbeingten Gefängnisstrafe von 45 Tagen, die gegen VgT-Präsident Erwin Kessler im Schächtprozess ausgesprochen wurde, lediglich für seine öffentliche Kritik am grausamen jüdischen Schächten.

Brutal gegen Mensch und Tier. Blick in die Schweinefabrik des Anführers der Bande, Guido Züger, Galgenen: Schweine lebenslänglich auf engstem Raum zusammengepfercht im eigenen Kot liegend.

Schweinefabrik Züger, Galgenen. Oben: scheinbar grosszügie Stallungen, mit Blumengarten und Gartenzwergen: Unten: Die KZ-Realität im Innern.

Ein solches Spruchband auf einer Autobahnbrücke war der ganze Anlass für den brutalen Überfall


Editorial von Erwin Kessler, Präsident VgT und Redaktor VN:
Schweizervolk möchte Unterstützung für Bio-Landwirtschaft

Keine Frage, dass tier- und umweltfreundliche Produkte gefragt sind. Darum der Erfolg des Coop-NaturaPlans. Nun hat eine repräsentative Univox-Umfrage bestätigt: die wichtigste Erwartung der Schweizer an die Landwirtschaft ist Tier- und Umweltfreundlichkeit. Das hindert allerdings den Bundesrat nicht, weiterhin Tierquäler und Umweltvergifter zu subventionieren. Mit einem JA zur Kleinbauern-Initiative wird das Volk demnächst ein Zeichen setzen können. In der heutigen Schweiz werden Volksbeschlüsse vom Bundesrat allerdings nur soweit umgesetzt, als dies dem herrschenden Regime passt.


Weihnachts-Fackel-Umzug in Einsiedeln

Zum Gedenken an das Tierleid hinter Klostermauern, das europaweit auch über die Festtage weitergeht, besammeln wir uns am Stephans-Tag, den 26. Dezember 1998, um 18.00 Uhr auf dem Bahnhofplatz Einsiedeln. Jedermann und jede Frau ist freundlich eingeladen, mit Bekannten, Kindern und Hunden. Fackeln werden gratis abgegeben. Für kleine Kinder bitte Windlichter mitbringen, da Fackeln zu gefährlich. Der Fackelumzug bewegt sich dann durch Einsiedeln hindurch bis zum Klosterplatz, wo wir uns beim Schein der Fackeln in stiller Andacht innerlich mit den Tieren verbinden, die wir leider vor der Fress- und Habgier unserer Artgenossen nicht besser schützen können.


Die Kälber sind arme Schweine

aus einem Artikel in der Sonntags-Zeitung vom 9. August 1998 (gekürzt und überarbeitet von Erwin Kessler)

Steuermillionen für die Tiermäster - ausser den Konsumenten und Tieren profitieren alle Beteiligten.

Der Streit um rotes Kalbfleisch rückt ein abgekartetes System ins Blickfeld, das Energieverschwendung und Etikettenschwindel zulässt. Mäster, Metzger und Grossverteiler profitieren - Steuerzahler und Konsumenten sind die Geprellten.

Für natürlich rosarotes Kalbfleisch erhalten die Bauern massive Preisabzüge. Unnatürlich helles Fleisch von blutarm ernährten Tieren verlangt die halbstaatliche Genossenschaft für für Schlachtvieh- und Fleischversorgung (GSF). Damit werden Mäster begünstigt, die ihren Kälbern den Weidegang verweigern, die weder Heu noch Gras füttern, damit das Fleisch unnatürlich hell bleibt. Dieser tier- und konsumentenschützerische Streit um die Kalbfleischfarbe rückt eine Branche ins Blickfeld, die schlitzohrig wie eh' einen undurchsichtigen Wust von Agrarvorschriften zu Lasten von Steuerzahlern und Konsumenten nutzt. Selbst die Grossverteiler Migros und Coop spielen dieses Spiel mit. Nach wie vor haben nur die wenigsten Kälber einen Auslauf ins Freie, geschweige denn auf die Weide, nach wie vor füttern die meisten Mäster kein Heu oder Gras, weil sie fürchten, das darin enthaltene Eisen beeinflusse die Fleischfarbe ungünstig - Abzüge machen die Einkäufer nicht nur für rote, sondern schon für rosa Fleischfarbe.

Die Gefahr, dass blutleere Kälber die angeblich von den Konsumenten gewünschte Bleichheit verlieren, lässt sich bannen, wenn man den Tieren eine einseitige Kost vorsetzt, die zur Hauptsache aus industriell hergestellter Kunstmilch besteht. Anstatt die Milchproduktion einzudämmen, wird der Überschuss von den bäuerlichen Milchverbänden weiterhin zu Milchpulver eingedampft.

Allein 1996 wurden 126 000 Tonnen Vollmilch und 260 000 Tonnen Magermilch eingedampft - eine ungeheure Energieverschwendung, die sich nur dank der Zuführung von Steuergeldern rechnet. Das Vollmilchpulver wurde mit 19 Millionen Steuerfranken an die heimische Nahrungsmittelindustrie verhökert - milliardenschwere Schoggihersteller wie etwa Nestlé lassen danken. Weitere rund 10 000 Tonnen Magermilchpulver wurden zu "Milchersatzfuttermitteln" (sprich: Kunstmilch) verarbeitet. Steuergelder sind auch hier im Spiel: "Die entsprechende Produktverbilligung zugunsten der Kälbermäster kostete rund 7,5 Millionen Franken" im Jahre 1996, heisst es im Bundesamt für Landwirtschaft.
Die vom Bund beschworene Ökologisierung der Landwirtschaft hat nichts daran geändert, dass Mäster ihren Kälbern nach wie vor beliebig viel der energiefressenden Kunstmilch füttern dürfen. Diesen Umstand wissen die Grossverteiler Migros und Coop geschickt zu nutzen. "Wir verkaufen kein konventionelles Kalbfleisch mehr, sondern nur noch Migros-Sano", sagt Migros-Fleisch-Chef Albert Baumann. Die Werbung dafür tönt tatsächlich verlockend: Da ist von "umwelt- und tiergerechter Landwirtschaft" die Rede, Migros-Sano-Tiere genössen "viel Bewegung, frische Luft, artgerechtes Futter" und anderes mehr. Doch die Richtlinien für Migros-Sano-Mäster setzen dem Einsatz von Kunstmilch kaum Schranken. Käufer von Öko-Kalbfleisch der Migros bleiben also im Ungewissen, wieviel Kunstmilch ihr Plätzli enthält.

Appetitanregend ist die Herstellung dieses Milchersatzes jedenfalls nicht. Die Magermilch wird künstlich "mit Fett von Pflanzen und Tieren aufgefettet" und dann mit einem "Cocktail" von Vitaminen und Spurenelementen angereichert, heisst es bei der Ufa AG. Diese Firma stellt pro Jahr rund die Hälfte der 20 000 Tonnen Kunstmilch her, mit denen 90 000 Kälber aufgezogen werden können.

Auch Coop hat sich vom konventionellen Kalbfleisch verabschiedet - die Richtlinien für seine Kalbermäster sind denen von Migros-Sano sehr ähnlich. Doch der Basler Grossverteiler betont, vorsichtiger als die Migros, bloss die "tiergerechte Stallhaltung" als "Exclusivité Coop".
Besonders tiergerecht ist diese Stallhaltung weder bei der Migros noch bei Coop. Die Lieferanten beider Grossverteiler müssen ihre Kälber weder ins Freie noch auf die Weide lassen, auch sind sie nicht verpflichtet, den Tieren Heu oder Gras vorzusetzen. Die "besonders tierfreundliche Stallhaltung" ist bloss ein neues Subventionsvehikel für minim bessere Haltungsvorschriften.


Gegen diese endlose Ausbeutung der Nutztiere und gegen die systematische Konsumententäuschung, unterstützt vom herrschenden Regime dieses Staates und seinen Marionetten in Regierung und Parlament gibt es ein ganz einfaches Rezept: Vegetarische Ernährung.

Erwin Kessler, Präsident VgT


EU: Herodes-Plan nun auch für Ferkel

Seit längerem zahlt die EU Prämien aus Steuergeldern an Landwirte für jedes neugeborene Kalb, das sofort getötet anstatt aufgezogen wird. Diese Jagd auf Frischgeborene wird in Analogie zur biblischen Legende um König Herodes als “Herodes-Plan” bezeichnet. Da nicht überall die gleichen Prämien bezahlt werden, werden die Kälber oft noch in tagelangen Transporten in ganz Europa herumgekarrt. Das ganze ist eine grausam-unsinnige, EU-bürokratische Massnahme gegen landwirtschaftliche Überproduktion. Lebewesen sind in der EU Überschussware, deren Tötung mit Steuergeldern prämiert wird. Seit Sommer 98 hat die EU ihren Herodes-Plan auf frischgeborene Ferkel ausgedehnt: frischgeborene Ferkel werden mit EU-Geldern entsorgt, während ihre Mütter laufend neu besamt werden!

Und da gibt es in der Schweiz immer noch Politiker - linke und andere -, welche die Schweiz möglichst durch einen EU-Beitritt an diesem Unsinn teilhaben lassen wollen.

EU= Europäischer Unsinn


Zensur: Dieses Inserat wurde von den folgenden Zeitschriften abgelehnt. Aus dem jüdischen Ringier-Verlag: Sonntags-BLICK, Schweizer Illustrierte, Glückspost, Tele. Aus dem Tages-Anzeiger Verlag: ANNABELLE.

Fleisch, Käse, Butter machen dick!

Übergewicht ist nicht nur hässlich,
sondern auch ein hohes Gesundheitsrisiko.
Für diese Fehlernährung müssen massenhaft Nutztiere leiden,
denn das Tierschutzgesetz bleibt toter Buchstabe.

Essen Sie heute vegetarisch - Ihrer Gesundheit und den Tieren zuliebe!

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«In der Schweiz gibt es keine Zensur - aber sie funktioniert.» schrieb Kurt Tucholsky sehr treffend. Was in diesem Inserat steht, ist nicht unwahr. Der Grund für die Zensur ist, dass nur allzu wahr ist, was in diesem Inserat steht. Nich umsonst spricht der Volksmund bei einem dicken Männerbauch von einem «Güggeli-Friedhof». Und was wahr ist, ist oft gefährlicher als Unwahrheiten.

Seit Jahren geht der Fleischkonsum - und damit quantitativ auch die tierquälerische Ausbeutung der Nutztiere - markant und anhaltend zurück. Hiefür macht die Agro-Mafia in erster Linie den VgT verantwortlich. Darum gilt der VgT als gefährlich. Darum ist Zensur notwendig. Aber die Agro- und Fleischmafia kontrolliert doch nicht alle Medien, werden Sie denken. Doch, indirekt schon, denn der Polit- und Wirtschaftsfilz ist ein Klüngel, der sich gegenseitig unterstützt, solange die Eigeninteressen nicht tangiert sind. Tier- und Umweltschutz sind Sand im Getriebe der grenzen- und gewissenlosen Weltwirtschaft und darum der gemeinsame Feind des herrschenden Politifilzes. Darum geht es so harzig mit dem Tierschutz. Darum wird der VgT vom herrschenden Regime bekämpft. Mehr über diese Hintergründe in meinem Buch «Tierfabriken in der Schweiz - Fakten und Hintergründe eines Dramas». Im Buchhandel vergriffen, aber noch erhältlich beim VgT-Bücherversand, 9546 Tuttwil.

Erwin Kessler


Von oben verordneter Kälberwahnsinn

Wie die Sonntags-Zeitung am 16.8.98 berichtete, wollen die Dreifuss-Beamten im “Bundesamt für Gesundheitswesen” den Einsatz von Kupfer in der Kälbermast, zur Hellfärbung des Kalbfleisches, erlauben, und zwar mit einem Toleranzwert für Kupferrückstände in Kalbsnieren, der deutlich über dem Vergiftungsgrenzwert für die Tiere liegt. Laut SZ wird damit eine “systematische Vergiftung von Kälbern” in Kauf genommen, was bei den Tieren Kreislauf- und Atemprobleme, Blutarmut, Gelbsuchtsymptome und allgemeine Schwäche verursacht. Barbara Grosseiler, Oberärztin am Zürcher Tox-Zentrum, warnt: “Für Personen mit Stoffwechselkrankheiten, für Babies und Schwangere kann der Konsum von stark mit Kupfer belasteter Kalbsleber zu gesundheitlichen Problemen führen.”


Kundgebungen gegen Konsumententäuschungen des Modehauses Vögele

Das Modehaus Vögele täuscht seine Kunden über die Herkunft der Pelze und hat alle Pelzdeklarations-Etiketten entfernt, seit der VgT die Täuschungen aufgedeckt hat.

Kundgebung des VgT in Form eines Strassentheaters vor einer Vögele-Filiale:

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Eine Passantin mit einem blaugefärbten Fuchspelz-Kragen hat unbemerkt einen VgT-Kleber auf dem Rücken:

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Augenzeugenberichte über die grausame Fallenjagd auf Pelztiere:
"Man hatte einen Knüppel und schlug auf den Kopf des Tieres. Es war grausam, schrecklich. Wenn Menschen, die Pelz tragen, jemals ihren Hund in einer solchen Falle gesehen hätten, würden sie niemals wieder Pelz tragen."
"Abhängig davon, wie stark sich das in der Falle gefangene Tier gewehrt hat, ist das Bein zerrissen und zerfleischt, an der Schulter ausgerenkt, manchmal über der Pfote so verdreht, dass es nur noch mit den Sehnen an die Falle gefesselt ist."
"Das Tier war erschöpft. Als sich aber der Trapper mit einem grossen Knüppel näherte, kämpfte es wie wahnsinnig mit der Falle, riss ein Bein frei - die Pfote blieb in der Falle zurück."
Winterjacken mit Pelzbordüren sind genauso Tierquälerprodukte wie Pelzmäntel. Bei Vögele können Sie keine seriöse Beratung erwarten. Meiden Sie deshalb dieses Modehaus.
Vögele hat im letzten Winter in ganzseitigen Inseraten täuschende Konsumenteninformationen betreffend der Herkunft seiner Pelze verbreitet und sich in der zwischenzeitlichen Korrespondenz mit dem VgT uneinsichtig gezeigt. In diesem irreführenden Inserat hiess es:
«Vögele verpflichtet weltweit seine Lieferanten vertraglich, für Pelzverbrämungen seiner Jacken und Mäntel, nur Felle von Tieren zu verwenden, die in freier Wildbahn zur ökologischen Gleichgewichtserhaltung erlegt werden.»

Weil der VgT aufdeckte, dass dies nicht wahr ist, hat Vögele sofort alle Pelzdeklarationen entfernt. Trotzdem hat dann der VgT in einzelnen Filialen noch einige bei dieser Vertuschungsaktion vergessene Etiketten gefunden, ausgerechnet von Blaufuchs-Pelz, der nicht aus der "freien Wildbahn", sondern aus Zuchten kommt. Auf dieser Etikette stand:
«Sie haben ein hochwertiges Bekleidungsstück erworben mit einem Besatz aus gefärbtem BLAUFUCHS. Der Blaufuchs gehört zu den Polarfüchsen und wird in Skandinavien gezüchtet....»
Wir haben diese Etikette als Beweisstück beschlagnahmt.
Seitdem Vögele die Echtpelze nicht mehr deklariert, schwimmen auch die Verkäuferinnen, wenn Auskunft verlangt wird.

Der VgT testete Vögele-Filialen in der ganzen Schweiz:

Bei Vögele in Wettingen ergab sich folgendes:
Es hatte rund 15 Jacken mit Pelzbordüren. Auf die Frage der Testkundin sagte die Verkäuferin, dies sei kein echter Pelz. Als die Kundin hartnäckig auf genauerer Auskunft bestand, regte sich die Verkäuferin darüber auf, dass keine Etiketten daran seien. Letztes Jahr habe es noch überall Etiketten gehabt. Schliesslich, nach längerem Suchen und Beraten, konnte anhand der Waschanweisung eruiert werden, dass es sich um echten Pelz handelt, der vor dem Waschen zu entfernen ist.
Vögele Landquart:
Rund 50 Pelzkragen-Jacken, mehrheitlich gefärbt. Verkäuferin behauptete, Pelz sei nicht echt. Nach langem Zweifeln und Insistieren der Test-Konsumentin holte sie schliesslich die Chefverkäuferin, die bestätigte, es handle sich um echten Pelz, Polarfuchs, finnischen Fuchs und Iltis. Iltis seien aus Zuchten! Waschetikette: "Pelz vor dem Waschen abnehmen."

Ein Test bei Vögele Luzern ergab ähnliches:
Keine Etiketten, keinerlei Pelzdeklaration. Die Frage der Konsumentin, ob das echter Pelz sei, wurde bejaht. Auf die Entgegnung der Konsumentin, das sollte doch angeschrieben sein: "Nein, das muss nicht angeschrieben sein. Wir können nicht alles anschreiben."

Im übrigen gibt es in den weiten Gebieten Nordamerikas, woher fast alle Pelze freilebender Tiere kommen, nach Auskunft eines Jagd-Experten keinen ökologischen Grund, diese Tiere zu jagen. Die Natur sorgt in diesen weiten Gebieten von selbst für ein ökologisches Gleichgewicht. Auch diese Behauptung im Vögele-Inserat ist schamlos gelogen. Zudem ist auch das im Inserat verwendete Wort "erlegt" eine Täuschung. Darunter versteht man geschossene Tiere, nicht mit Fallen gefangene. In Nordamerika wird aber hauptsächlich mit den berüchtigten grausamen Fallen gejagt, insbesondere der Waschbär, der ein nachtaktives Tier ist. Zum kleineren Teil wird nachts als "Sport" mit Scheinwerfern und Treibhunden gejagt - auch eine brutale Pelzgewinnung.

In der Schweiz und in anderen Ländern ist der Verkauf von Pelzmänteln unter dem Eindruck solcher Berichte und der dauernden Kritik durch Tierschutzorganisationen stark zurückgegangen. Vögele versucht deshalb, die Pelze anderweitig zu verwerten, zur Zeit hauptsächlich als Pelzverzierungen von Winterjacken. Viele Frauen, die nie einen Pelzmantel tragen würden, machen sich keine Gedanken, wenn sie eine Winterjacke mit Bordüren aus Fuchspelz kaufen, obwohl die gleiche Tierquälerei dahinter steht wie bei ganzen Pelzmänteln. Oft werden diese Pelzverzierungen gefärbt, wodurch der Bezug zu leidenden Tieren verwischt wird.

Indem es sich hinter einer vorgeschobenen Vertragsklausel verschanzt, glaubt sich dieses Modehaus berechtigt, grossartige Werbeversprechen machen zu können. Die Überprüfung vor Ort durch eine Tier- und Konsumentenorganisation wie der VgT verhindert Vögele, indem die dazu nötigen Angaben verweigert werden. Daraus muss auf ein schlechtes Gewissen geschlossen werden, dh auf eine vorsätzliche Konsumententäuschung.

Es ist geradezu zynisch, wenn diese Firmen, die Ihren Konsumentinnen mit Tricks und Täuschungen Pelze andrehen, dann behaupten, sie hätten Pelzkleider im Sortiment, weil diese von den Konsumentinnen verlangt werden. Leider ist der rechtliche Konsumentenschutz in der Schweiz ebenso toter Buchstabe geblieben wie der Tierschutz. Das Bundesgericht hat in enger Auslegung des gesetzlichen Verbandsbeschwerderecht entschieden, dass der Verein gegen Tierfabriken Schweiz (VgT) kein Klagerecht gegen Konsumententäuschungen habe. Umso mehr liegt es an den Konsumentinnen selbst, alles was nach Pelz aussieht kritisch zu hinterfragen und nicht einfach alles zu glauben, was Verkäuferinnen in diesen Modehäusern sagen.

Vögele bietet in dieser Saison wieder Tierquäler-Pelze in Hülle und Fülle an, weiterhin ohne deklarierende Etiketten, dafür mit desinformierten Verkäuferinnen, welche kritischen Konsumentinnen das Blaue vom Himmel herunter versprechen.

Auch sonst hat dieses Modehaus wenig Skrupel, seine Kunden zu täuschen: Wie der K-Tip kürzlich unter dem Titel "Faule Öko-Masche" aufdeckte, verkauft Vögele sogar PVC-Kunststoff-Kleider unter dem Öko-Label.

Der VgT hat die Direktion von Charles Vögele bezugnehmend auf das unwahre Inserat ersucht, die Namen und Adressen der Jäger offenzulegen, welche angeblich die Vögele-Pelze aus ökologischer Hegejagd gewinnen. Vögele verweigerte diese Auskunft und wiederholte nur schamlos seine scheinheiligen Täuschungsmanöver, sprach von "Abschuss", wo in Wirklichkeit mit grausamen Fallen gearbeitet wird, von Tieren, die im "Überfluss" vorhanden seien, von "ökologischem Gleichgewicht" und ähnlichem Unsinn, welcher - so ist zu befürchten - unwissende Konsumentinnen durchaus zu beeindrucken vermag.

Ist es notwendig, dass jährlich Millionen von Geschöpfen grausam gefangen und totgeschlagen werden, damit eine Schar von Weibern die eigene Hohlheit mit den Fellen von Tieren behängt? Man muss schon eine seelische Dirne sein, wenn man so herumläuft.              Manfred Kyber


Mode-Kataloge mit Pelzkleidern/Pelzkrägen -zum Beispiel von «Ackermann» und «Vögele» - retournieren Sie am besten mit dem Vermerk "Porto vom Empfänger bezahlt". Damit ist man das Entsorgen dieser unerwünschten Post los und das Versandhaus merkt, dass seine Werbung unerwünscht ist. Eine ganz schlaue Konsumentin retourniert solche Kataloge jeweils eingeschrieben, weil so die Tierquäler-Modehäuser mehr Porto bezahlen müssen.


«Das Schwein ist von Natur aus zum Schlachttier bestimmt.» schreiben das Hotel&Restaurant Ochsen und die Dorfmetzgerei Hegglin in Menzingen/ZG in ihrer Hauszeitung vom August 1998.


Bahnbrechende Entscheidung des Obersten österreichischen Gerichtshofes:
"Tier-KZ" als Bezeichnung für Intensivtierhaltung zulässig!

von Tierarzt Dr Franz-Joseph Plank, Geschäftsführer VgT Österreich

In dem seit fast drei Jahren andauernden Rechtsstreit zwischen edm Verein gegen Tierfabriken (VgT) und dem Stift Kremsmünster (OÖ) bekamen nun endlich die Tierschützer in einer aufsehenerregenden Entscheidung des Obersten Gerichtshofes letztlich recht.

Der Verein hatte im Sommer 1995 die unhaltbaren Zustände in der Hühnerbatterie sowie im Schweinemastbetrieb des Klosters in Flugblättern und im ORF Help-TV heftig kritisiert. Das Stift reagierte mit Ausflüchten (in der Nachbarschaft sei es auch nicht besser...) sowie teuren Unterlassungsklagen (Streitwert öS 600.000,--!) und bekam in den ersten zwei Instanzen (Handelsgericht und Oberlandesgericht Wien) recht.

Die Tierschützer wollten diese Entscheidungen, mit denen ihnen die Verwendung der allgemein gebräuchlichen Begriffe "Tierquälerei" und "Tier-KZ" für Massentierhaltungsbetriebe verboten worden wäre, nicht hinnehmen und brachten die Rechtssache in einer außerordentlichen Revision vor den Obersten Gerichtshof. Dieser folgte dem Rechtsstandpunkt des VgT und führte aus, daß aufgrund der allgemeinen Bedeutung des Themas "Tierschutz" auch massive Kritik zulässig sei. Der Oberste Gerichtshof wörtlich: "Massentierhaltung schafft für die betroffenen Tiere zweifellos äußerst unangenehme Lebensbedingungen. Dies darf auch mit massiver Kritik als Tierquälerei oder mit dem Vergleich 'Tier-KZ' plakativ und provokant zum Audruck gebracht werden."

Anmerkung von Dr Erwin Kessler, Präsident VgT Schweiz:
Einen ähnlichen Entscheid zugunsten der Bezeichnung Tier-KZ gibt es auch in Deutschland. Nur in der Schweiz wird der VgT mit politischer Willkür-Justiz mit Meinungsäusserungs-Verboten belegt, und wegen meinem Vergleich mit der Nazi-Unmenschlichkeit im Zusammenhang mit dem grausamen jüdischen Schächten wurde ich sogar zu 45 Tagen Gefängnis unbedingt verurteilt. Die Schweiz hat die Meinungsäusserungsfreiheit in verfassungs- und menschenrechtswidriger Weise abgeschafft. Es sind nur noch Meinungsäusserungen erlaubt, welche die Machthabenden nicht stören (siehe auch die skandalösen Gefängnisstrafen gegen Leute, welche die Geschichtsschreibung des Zweiten Weltkrieges kritisieren!)


Uni Basel: Keine Tierversuche mehr an bewussten Hunden

Wie in ORIZONTI Sept 98 berichtet, haben die jahrelangen Versuche an nicht anästhesierten Hunden an der Uni Basel (VN 97-6) ein Ende gefunden. Diese Tierversuche wurden vom Schweizer Nationalfonds, der Bundesrätin Dreifuss untersteht, mitfinanziert. Ein Schreiben des VgT an die Uni wurde nicht beantwortet. Nachdem der Fall dann in den VN publiziert und in ganz Basel in alle Briefkästen veteilt wurden, behaupteten die akademischen Tieruäler, keine Schreiben des VgT erhalten zu haben, das akademischen Gepflogenheiten genüge.


Geflügel-Schächten - eine auf jüdischen Druck auch in der Schweiz erlaubte Grausamkeit

von Erwin Kessler, Präsident VgT

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Diese Abbildung aus dem STERN zeigt eine jüdische Geflügel-Schlächterei in Brooklyn: Den Hühnern wird die Kehle bei vollem Bewusstsein aufgeschnitten. Dann lässt man sie ausbluten. Das betäubungslose Schächten von Geflügel ist auch in der Schweiz erlaubt. Bei der Revision der Tierschutzverordnung im Jahre 1997 war - von allen Vernehmlassern völlig unbestritten - vorgesehen, die Betäubungspflicht für Geflügel einzuführen. Nachdem eine jüdische Delegation ins Bundeshaus gereist war, wurde der jahrelang vorbereitete, fertig bereinigte Revisionsentwurf innert weniger Tage abgeändert: Die Betäubungspflicht gilt nun nicht für “rituelles” Schlachten aus religiösen Gründen (Schächten). Sämtliche Tierschutzorganisationen, die sich an der Vernehmlassung beteiligt hatten, konnten sich dazu nicht mehr äussern. Dem bestehenden gesetzlichen Schächtverbot für Säugetiere droht ein ähnlicher Handstreich bei Nacht und Nebel. In der in Basel erscheinenden “Jüdischen Rundschau” vom 13.3.97 wurde die Zeit als reif beurteilt zur gänzlichen Abschaffung des Schächtverbotes, und der Basler Rabbiner Levinger erklärte öffentlich, Tierquälerei sei nach jüdischem Glauben erlaubt, wenn es dem Menschen nütze. Seine Lebensaufgabe sieht er in der Abschaffung des Schächtverbotes in ganz Europa.

Als Präsident einer der grössten und bedeutendsten Tier- und Konsumentenschutzorganisation der Schweiz habe ich mich verpflichtet gefühlt, zur Abwehr dieser jüdischen Bestrebungen eine öffentliche Auseinandersetzung über das Schächten zu herbeizuführen. Angesichts der Abgestumpftheit der Medien gegenüber Tierquälerei und der verbreiteten Angst vor Antisemitismus-Vorwürfen konnte dies nur mit provokativen Äusserungen erreicht werden. Es ist mir - insbesondere auch mit dem Gerichtsverfahren wegen angeblichem Antisemitismus gegen mich - gelungen, das Schächt-Tabu zu brechen und wieder im ganzen Land bekannt zu machen, dass Schächten kein harmloses angenehmes Ausbluten, sondern eine bestialische Grausamkeit darstellt. Das kostet mich 45 Tage Gefängnis unbedingt - fällig voraussichtlich im Sommer 1999, nach Ablauf der noch hängigen, angesichts der Willkürjustiz aussichtslosen Beschwerden an das Bundesgericht. Als rassistisch beurteilte das Zürcher Obergericht meine Frage an die jüdische Bundesrätin Dreifuss, ob sie auch so tolerant wäre wie gegenüber dem Schächten, wenn sich bei uns Menschenfresser niederlassen würden, deren Religion vorschreibt, jede Woche das Herz einer Jüdin zu essen. Auch meine Überzeugung, dass Schächt-Juden charakterlich nicht besser sind als ihre früheren Nazihenker, wurde als rassendiskriminierend beurteilt.


Schächten:
Haltlose Rassismusvorwürfe auch gegen Brigitte Bardot

Nicht nur der Präsident des VgT, Erwin Kessler wurde wegen seiner Kritik am Schächten verurteilt. Dieses Schicksal teilt die französische Tierschützerin und bekannte ehemalige Schauspielerin Brigitte Bardot (BB). Wir leben wahrlich in einer verkehrten Welt, wo Tierquäler angesehene Leute sind und vom Staat geschützt werden, während Tierschützer, die sich selbstlos für die leidenden Tiere einsetzen, zu Busse und Gefängnis verurteilt werden, weil sie barbarische Tierquälerei mit passenden Worten kritisieren.
Seit über 40 Jahren setzt sich BB für den Tierschutz ein. Sie verkaufte ihre Millionenvilla in St Tropez, ihren Schmuck und andere Wertgegenstände, um ihre Tätigkeiten zu finanzieren.
Der folgende Beitrag ist der renommierten französischen Zeitung LE FIGARO entnommen und sollte jedem geistig gesunden Menschen zu denken geben.                          Sam Urei

In einem offenen Brief hat Brigitte Bardot im ,,Le Figaro"' ihr Entsetzen über das betäubungslose Schächten der Schafe anläßlich des islamischen Festes Aid-elKebir geäußert, indem sie fragte, warum die Staatsgewalt solche Traditionen unwidersprochen duldet. Die Ausführungen der Schauspielerin wurden von der «Bewegung gegen den Rassismus und der Freundschaft zwischen den Völkern» sofort verurteilt und als «widerlich und unannehmbar», sowie als «rassistische Provokation» bezeichnet. Wir - die Redaktion der angesehenen Zeitung LE FIGARO - haben uns entschlossen, diesen beanstandeten Brief zu veröffentlichen, damit jede Leserin und jeder Leser selbst entscheiden kann, ob die vorgebrachten Anschuldigungen gegen BB gerechtfertigt sind:

Ich bin eine Französin durch und durch. Erziehung und Leben haben mich mit Leib und Seele tief in das Land verwurzelt, für das mein Großvater und mein Vater in den zwei Weltkriegen 14/18 und 39/45 tapfer gegen die deutsche Besetzung und Unterdrückung gekämpft haben. Ihre Verwundungen, ihre Auszeichnungen und ihre Ehrenlegion waren wesentliche Teilursache für ein väterliches Familienerbe, das in mir ein unbewußtes Vaterlandsgefühl ausbildete. Es war immer so gegenwärtig, daß ich selbst am Gipfel meiner Filmkarriere mich ständig weigerte, nach USA zu gehen, wo mir goldene Brücken gebaut wurden. Ich wollte lieber das Image eines Frankreichs bleiben und habe so meiner Nation mehr Devisen eingebracht als zum Beispiel die Renault-Werke.

Zusammen mit General de Gaulle und dem Eiffel-Turm bin ich vielleicht die meistbekannte Französin der Welt. Ohne einen persönlichen Ruhm daraus zu beanspruchen, stellte ich diese Bekanntheit in den Dienst gegen die hoffnungslose Not der Tiere. Im Alter von 25 Jahren begann ich mit Hilfe des Ministers Roger Frey weniger grausame Tötungsmethoden in die Schlachthäuser einzuführen. Nachdem ich begriffen hatte, welche Schrecken und Leiden die Menschen den Tieren aus angeblichen Nahrungsgründen zufügten, wurde ich Vegetarierin. Wie sich das damalige französische Gesetz weder um die Schmerzen oder die Belastungen der betäubungslos geschächteten Tiere kümmerte, wurde es nach langen zehn Jahren Kampf insofern geändert, als den Tieren wenigstens das armselige Privileg zuerkannt wurde, im Voraus elektrisch betäubt zu werden. Das war für mich zwar ein trauriger Sieg, aber doch ein Sieg.
Und jetzt ist mein Vaterland Frankreich, mein Heimatland, meine Erde erneut mit dem Segen der Regierenden von einer Fremdbevölkerung überflutet, vorwiegend von Muselmanen, deren fremdartigen Bräuchen wir uns unterwerfen und deren islamische Ausbreitung wir am eigenen Leib erdulden müssen. Von Jahr zu Jahr sehen wir überall in Frankreich neue Moscheen entstehen, während unsere Glocken wegen fehlender Priester schweigen. Von Jahr zu Jahr verwandeln die meist heimlichen rituellen Schächtungen ohne vorherige Betäubung die Schlachthäuser in Orte des Grauens, in denen die Tiere - unsere Tiere -einen schrecklichen Todeskampf erleiden müssen, der an die Folterungen schrecklicher heidnischer Opferzeremonien erinnert.

Darüber hinaus gibt es zu diesen Alltäglichkeiten außerhalb der Gesetze, aber vom Innenministerium geduldet und akzeptiert, das entsetzliche Aid-el-Kebir-Fest, das sich überall in Frankreich ausbreitet und jedes muselmanische Familienoberhaupt ermächtigt, «sein» Schaf zu schächten. Dieser Terror geschieht irgendwo, irgendwie, ohne hygienische Kontrolle, auf den von mithelfenden Landwirten «gemieteten» Feldern, mit einer von Präfekten großzügig erteilten Erlaubnis auf den Treppen der Mietshäuser und in den Badewannen.

Arme zehn tausende Schafe, die vor den Augen ihrer Artgenossen betäubunglos geschächtet werden, oft mit einem mehr oder weniger stumpfen Messer, von ungeübten «Opfernden», die mehrfach nachschneiden müssen während sich blutbeschmutzte Halbwüchsige in dem Magma aus Gewalt und Blut tummeln, das aus ungenügend durchschnittenen Blutgefäßen entstand. Sind wir verrückt geworden, so etwas zu dulden? Warum reagieren wir - ebenso wie die Schafe - nicht auf solche illegalen Vorgehensweisen!?

Seit vielen Jahren sprach ich wiederholt bei allen zuständigen Ministerien vor, ich stand im Kontakt mit dem Rektor Boubakeur von der Großen Moschee in Paris, dann auch mit dessen Sohn, doch nichts hat sich verändert, NICHTS!

Heute nun, nachdem ich müde, am Ende meiner Kräfte und angewidert bin, nachdem ich nicht weiß, an welche Heiligen oder an welche Macht ich mich noch wenden soll, weil sie alle mehr oder weniger von der gleichen Einstellung geleitet werden, schrieb ich diesen Brief. Damit beziehe ich mich auch auf einen Artikel, den Emile Zola am 14.März 1896 im FIGARO schrieb und fragte:
«Könnte man sich denn zwischen den Nationen nicht einigen, gemeinsam den Tieren die Liebe entgegenzubringen, die man ihnen schuldet? Mit dieser universellen Tierliebe über die Grenzen hinweg würde man vielleicht auch zu einer universellen Menschen-Liebe gelangen!?»
Ich stelle der Regierung meines Landes die Frage, dem Präsidenten unserer Republik, für den ich mit größter Hoffnung gestimmt habe, die in Brüssel, die uns ins Chaos zu führen scheinen, die, die uns das Diktat von den wunderbaren «Menschenrechten» vorsetzten: Muß ich in nächster Zukunft aus meinem Lande fliehen, um anderswo die Achtung und Wertschätzung zu finden, die mir hier - leider -tagtäglich verweigert wird!?

Brigitte Bardot, Paris 26.4.96


Die Aufforderung ESSEN SIE HEUTE VEGETARISCH - IHRER GESUNDHEIT UND DEN TIEREN ZULIEBE  ist offenbar derart anstössig, dass massiv dagegen vorgegangen werden muss:

Das Schweizer Staats-Fernsehen hat einen VgT-Spot mit diesem Aufruf zensuriert, während Werbung für mehr Fleischkonsum immer wieder ausgestrahlt wird. Die Aufforderung, Tierleichen zu fressen, ist anscheinend weniger anstössig als friedliche und gewaltlose vegetarische Ernährung.

Unter Federführung von Schawinski-Radio24 haben alle Privatradiosender in der Region Zürich einen ebenfalls zur vegetarischen Ernähurung aufrufenden Radio-Spot des VgT unterdrückt.
Im Kanton Schwyz wurden VgT-Aktivistinnen brutal zusammengeschlagen, nur weil sie mit einem Spruchband friedlich zugunsten vegetarischer Ernährung demonstriert hatten (siehe Leitartikel Seite 1).
Die SBB - wie das Schweizer Fernsehen und die konzessionierten Lokalradiosender mit staatlicher Monopolstellung ausgestattet - hat durch Intervention der Generaldirektion einen Werbevertrag mit dem VgT gebrochen: Die bereits in den Zügen aufgehängten und bezahlten Hängeplakate ESSEN SIE HEUTE VEGETARISCH ... wurden ohne Benachrichtigung des VgT eingezogen und vernichtet. Die bereits bezahlten 30 000 Werbekosten wurden nicht zurückerstattet, die dagegen erhobene Klage wird verschleppt.

Nun greifen empörte Tierschützer zur Selbsthilfe und malen diesen derart unterdrückten Slogan an Mauern längs Bahnlinien - keine schlechte Idee, nicht wahr?

 


VgT-Erfolg:
Schweinestall der Solothurner Landwirtschaftsschule
“Wallierhof” wurde tierfreundlich...

Der VgT kritisierte diese Kastenstände (www.vgt.ch/vn/9801/sau_so.htm):

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und so sieht es heute aus:

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Und das meinten die Verantwortlichen:

Der verantwortliche Direktor der Landwirtschaftsschule, Robert Flückiger, in einem Brief an den VgT zur Kritik in den VN98-1, Seite 1-3: «Die unanständigen, beleidigenden und ehrverletzenden Äusserungen Ihres Präsidenten geben uns ein Bild seines schlechten Charakters ab. Seine fehlende Fähigkeit zu einer zivilisierten und sachlichen Diskussion veranlassen uns, nicht direkt mit ihm zu kommunizieren. Wir fragen uns, wie Ihre Organisation mit einer derart zwielichtigen Person als Präsidenten die wahren Anliegen des Tierschutzes vertreten kann.»


Untersuchungsrichteramt Solothurn in der Abweisung der Strafanzeige gegen die Landwirtschaftsschule und das Veterinäramt: «Es ist kein hinreichender Verdacht dafür vorhanden, dass die Beschuldigten... wie in der Anzeige behauptet, über Jahre hinweg Tierschutzvorschriften... missachtet hätten oder gegen die Missachtung nicht eingeschritten wären.»


... aber sonst gehen die Tierschutz--Missstände im Kanton Solothurn weiter - hier drei Beispiele von vielen

Schweinefabrik in Höchstetten - ein Beispiel von vielen. Überall die gleichen traurigen Zustände, als ob das Volk nie einem Tierschutzgesetz zugestimmt hätte (mit 80 Prozent Ja-Stimmen!):

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Schweine-KZ an der Wolfwilerstrasse in Niederbuchsiten. Eine Anzeige beim Veterinäramt hatte keinerlei Wirkung; die Zustände sind noch schlimmer geworden:

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Zuchwil/SO: Schweine-KZ des Schwesternheimes “St Elisabeth” des Klosters Ingenbohl:

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Das klösterliche Tier-KZ von aussen - fast idyllisch in der Landschaft, von der die Insassen zeitlebens nie etwas sehen.

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Eingesperrt in extremer Enge und Eintönigkeit vegetieren die bedauernswerten Tiere lebenslänglich dahin. Die dauernde, massive Unterdrückung der angeborenen Bedürfnisse und artgemässen Verhaltensweisen machen die Tiere psychisch krank. Das Leiden der Tiere in solchen Intensivhaltungen ist wissenschaftlich gut erforscht, vom Bundesrat trotzdem erlaubt, unter krasser Missachtung des Tierschutzgesetzes. Sogar die gesetzlichen Minimalvorschriften werden verletzt: Muttersauen in Kastenständen ohne den vorgeschriebenen täglichen Auslauf gemäss den Übergangsbestimmungen der Tierschutzverordnung. In diesem kirchlichen Tier-KZ werden sogar die kranken Tiere vorsätzlich in solche Folterkäfige gesperrt, anstatt in Krankenbuchten mit genug Platz und Stroheinstreu.

Auch dieser Skandal wurde von den übrigen Medien wie üblich unterdrückt! Die Solothurner-Zeitung weigerte sich ausdrücklich, darüber zu berichten.

Vor 6 Jahren kritisierten wir die üblen Zustände im Schweinestall St Elisabeth in Zuchwil bei Solothurn. Die Verantwortlichen versprachen damals, neu zu bauen - und sie haben neu gebaut, aber keinen tierfreundlichen Stall, sondern einfach eine Vergrösserung des Tier-KZs.

Das Schwesternheim St Elisabeth dient als Alters- und Pflegeheim für die Schwestern des Klosters Ingenbohl in Brunnen/SZ, das sich «Mutterhaus der Barmherzigen Schwester vom heiligen Kreuz» nennt. Offenbar haben diese Menschen im Laufe ihres Gott gewidmeten Klosterlebens wenig Mitleid mit den Geschöpfen Gottes gelernt, dass sie unbesorgt neben einem solchen KZ ihren Lebensabend verbringen können.

Die scheinheiligen Christen des Klosters Ingenbohl nützen den Umstand schamlos aus, dass der Bundesrat alle Tierquälereien erlaubt, die nach dem vom Volk mit grossem Mehr beschlossenen Tierschutzgesetz eigentlich verboten sind. Unbarmherzig, nur um des Profites Willen, machen die Klosterleute aus diesen Geschöpfen Gottes bedauernswerte KZ-Seelenkrüppel.


Schächt-Prozess:
Israelitische Cultusgemeinde
hat keine Kläger-Stellung. Zahlreiche Freisprüche sind definitiv

Der jüdische Oberinquisitor Sigmund Feigel, der die 47 Prozent der Schweizer Stimmbürger, welche zum Antirassismus-Maulkorbgesetz Nein gestimmt haben, öffentlich als "politisches Lumpengesindel" beschimpft hat, hat seine Nichtigkeitsbeschwerde gegen die Aberkennung der Parteistellung der Israelitischen Cultusgemeinde im Schächtprozess zurückgezogen. Das Obergericht hatte seinen ablehnenden Entscheid im Wesentlichen wie folgt begründet:
"Die Anklagesachverhalte kreisen sämtliche um das vom Angeklagten kritisierte Schächten, das nur von einem Teil der Juden praktiziert bzw als Gebot eingehalten wird... Damit kann nun aber nicht von einer Gruppe von gleichartig direkt und unmittelbar Betroffenen ausgegangen werden, die überdies und insbesondere von der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich repräsentativ vertreten werden könnten."
Mit dieser Feststellung hat das Obergericht seine gegenteilige Feststellung in der Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe widerlegt, die schächtkritischen Äusserungen von Erwin Kessler würden den Juden insgesamt die Menschenwürde absprechen. Eine widersprüchliche Rechtsprechung ist typisch für politische Willkürprozesse. Damit müssen sich zur Zeit das Zürcher Kassationsgericht und anschliessend das Bundesgericht befassen.

Die definitive Ausscheidung der Israelitischen Cultusgemeinde als Klägerin hat unmittelbar zur Folge, dass die zahlreichen Freisprüche im Schächtprozess nun ebenfalls definitiv und nicht mehr angefochten sind:
Sigmund Feigel zitierte in seiner Strafanzeige 43 Textstellen aus meinen Publikationen als rassendiskriminierend. Bezüglich 37 der inkriminierten Äusserungen erfolgte ein nun definitiver Freispruch, und nur bezüglich 6 eine Verurteilung. Dass überhaupt eine Verurteilung erfolgte, hat rein politische Gründe: Der erstinstanzliche Einzelrichter ist Parteigenosse von Bundesrätin Dreifuss und wäre wohl von seiner antirassismusneurotischen Sozialdemokratischen Partei fallengelassen worden und hätte seinen Richterposten verloren, wenn er nach Recht und Gesetz einen vollen Freispruch erlassen hätte. So beurteilte er auffallenderweise auch die folgende Äusserung in einem offenen Brief an Bundesrätin Dreifuss, mit welcher offensichtlich weder Frau Dreifuss noch den Juden insgesamt die Menschenwürde abgesprochen wird, als rassendiskriminierend:
"... im übrigen nehmen wir mit Befremden zur Kenntnis, dass Sie schlimme Tierquälerei, die im Namen Ihres jüdischen Glaubens begangen werden, gutheissen und dies als eine Frage der Glaubensfreiheit bezeichnen. Wären Sie wohl auch so tolerant, wenn sich eines Tages Menschenfresser bei uns niederliessen, deren Glaube vorschreibt, jede Woche das Herz einer Jüdin zu fressen? Würden Sie dann dazu auch - mit Ihren eigenen Worten formuliert - sagen: 'Das ist für mich eine Frage der Glaubens- und Gesinnungsfreiheit. Wer sich davon distanziert, masst sich Kritik an religiösen Werten an, die gewissen Menschen wichtig sind.'"
In diesem verluderten Staat ist es bei Gefängnisstrafe verboten, treffende Fragen zu stellen! Die gruppen-egoistische Schein-Toleranz von Ruth Dreifuss lässt sich nicht treffender formulieren, als mit dieser Frage, auf welche Dreifuss bis heute keine Antwort weiss.


Der 1. Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland befürwortet das jüdische Schächten!
Warum? Weil er ein jüdischer Rabbiner ist!

Dieser unglaubliche Umstand geht aus der Korrespondenz von deutschen Tierschützern mit dem jüdischen Geschäftsführer von Greenpeace Deutschland, Walter Homolka, hervor.

Auch der 1. Vorsitzende der Grünen Deutschlands, Joschka Fischer, ist Jude, was dazu geführt hat, dass die Grünen Deutschlands bei der letzten Novellierung des Tierschutzgesetzes die Forderung nach einem Schächtverbot gestrichen haben (siehe dazu VN96-4).


Politische Zensur in der Stadtbibliothek Biel (siehe Bericht in den VN 98-2) geht weiter, gutgeheissen von der Kantonsregierung und der «Schul- und Kultur-Kommission». Die Stadtbibliothek Biel hat die VgT-Nachrichten, die allen Bibliotheken gratis zugestellt werden, aus politischen Gründen zurückgewiesen.


Dass der Politfilz hinter der Bühne der öffentlichen, theatralisch-folkloristischen Parlaments-Sitzungen Druck auf Verwaltung und Justiz ausübt und als eigentlicher Herrschaftsträger gelegentlich den Vollzug von demokratischen Gesetzen verhindert oder nach eigenem Gutdünken steurt, ist kein Geheimnis.
Erwin Kessler, in seinem Buch «Tierfabriken in der Schweiz»


Schächten
aus dem Buch «Tierschutz und Kultur» von Manfred Kyber, deutscher Schriftsteller, 1880-1933, www.manfredkyber.de

"Der eigentliche Akt des Schächtens besteht in der Durchschneidung des Halses bis an die Wirbelsäule, was unbedingt sehr schmerzhaft ist. Nicht durchschnitten werden in der Wirbelsäule verlaufende, dem Gehirne ebensoviel Blut zuführende Gefässe. Solange das Gehirn aber Blut erhält, bleibt das Bewusstsein bestehen. Das ist, auf Grund dieser Feststellungen, bei den Schächttieren bis zum fast vollendeten Ausbluten der Fall. Ein Beweis, dass die gefolterten Tiere bis zum Schluss bei vollem Bewusstsein sind, ist auch dadurch erbracht worden, dass man sie nach erfolgter Schächtung von den Fesseln befreite. Die unglücklichen Geschöpfe sind, trotz des furchtbaren Halsschnitts, aufgestanden, eine ganze Strecke weit gegangen und haben in ihrer Todesangst versucht, die Ausgänge zu gewinnen, bis man sie durch Kugelschuss erlöste. Der ganze Schächtvorgang dauert 4 bis 10 Minuten, eine furchtbare Zeit bei diesen Qualen, und wird noch dadurch verschärft, dass mehrfach erneute Schnitte in die offene Wunde nötig sind, um die Verstopfung der Adern durch Anschwellung der Aderwandung an den Schnittstellen zu verhindern. Dass diese Schilderungen nicht übertrieben sind und dass alle Beschönigungsversuche von jüdischer Seite den Tatsachen nicht entsprechen, ersieht man am deutlichsten daraus, dass 612 Schlachthoftierärzte und 41 tierärztliche Vereine diese Barbarei ablehnen. Ich lehne durchaus jede Gemeinschaft mit irgendwelchem Rassenhass ab, der mit meiner geistigen Einstellung nicht vereinbar ist, aber ebenso lehne ich es ab, dass wir uns den rituellen Gesetzen einer fremden Rasse fügen sollen, wenn sie in so offenkundiger Weise mit dem Sittlichkeitsempfinden in Widerspruch steht, wie das Schächten. Wenn die Juden ihrerseits den Gewissenszwang geltend machen, so können wir wohl mit grösserem Recht verlangen, dass bei uns vor allem unser Gewissensgebot geachtet werden muss. Wohin kämen wir, wenn wir jeder Sekte bei uns Verrichtungen einräumen würden, unbekümmert darum, ob diese unserer Kultur entsprechen oder nicht. Dann müssten wir folgerichtig den jeweils bei uns weilenden Kannibalen den Kannibalismus gestatten. Verbeugungen vor jüdischem Kapital können wir an massgebenden Stellen nicht dulden. Geschieht das weiter, so kann man sich über das Anwachsen des Antisemitismus nicht wundern, den zu vermeiden doch schliesslich alle Teile Ursache hätten. So ist auch den Juden zu raten, in dieser Frage Entgegenkommen zu zeigen, durchaus auch in ihrem eigensten Interesse. Die Juden sollten sich warnen lassen. Sympathien und Antipathien lassen sich amtlich nicht festlegen und das Gesetz wird, sehr zum Schaden des Ganzen, die Juden einmal nicht schützen können, wenn sie nicht einsichtig genug sind. Wenn die Juden bei uns gleichberechtigte Staatsbürger sein wollen, so ist das gewiss eine Forderung, die man ihnen billigerweise zugestehen wird. Mit dieser Gleichberechtigung aber ist es ganz unvereinbar, dass sie Sonderrechte für sich in Anspruch nehmen. Damit reissen die Juden selbst, nicht der Antisemitismus, eine Kluft auf zwischen sich und uns, und es ist doch wohl ganz fraglos, dass sich solch eine von den Juden selbst verschuldete Trennung einmal zu ihrem eigenen Schaden auswirken kann und wird. Das wird man selbstverständlich und unvermeidlich finden, ohne auch nur im geringsten einen irgendwie antisemitischen Standpunkt einzunehmen. Im Gegenteil, gerade wer es gut mit den Juden meint und keinen Hass gegen sie nährt, muss ihnen den schleunigen freiwilligen Verzicht auf das Schächten dringend raten. Wenn die Juden auf das Schächten nicht verzichten, müssen sie sich sagen lassen, dass gerade die Ethiker unter uns, die den Rassenhass ablehnen, nicht mehr zu ihnen stehen können und wollen. Zudem kann die ganze Schächtfrage, resp die Berechtigung des Schächtens einer ernsthaften Prüfung auch des religiösen Menschen, der Riten zu achten bereit ist, gar nicht standhalten. Gebildete und vorurteilslose Juden geben das ohne weiteres zu. Es liegt kein Grund vor, sich an Gebräuche, die vor Jahrtausenden Bestimmung waren, noch heute zu halten. Wir opfern ja auch keine Gefangenen mehr, wie wir das vor Jahrtausenden taten. Mit gleichem Recht müssten dann ja auch andere jüdische Gebräuche, zB das Steinigen von Menschen, aus Achtung vor der Tradition aufrechterhalten werden. Der Sinn des Schächtens liegt auch in einer möglichst vollendeten Blutentziehung. Es ist nun aber von zahlreichen Tierärzten nachgewiesen, dass die Blutentziehung bei dem durch den Schussapparat betäubten Tiere ungleich sicherer und restloser erfolgt, als beim geschächteten, weil beim Schächten durch das Verstopfen der Halsadern eine Menge Blut zurückbleibt. Ferner wird das neben der durchschnittenen Luftröhre ausströmende Blut durch das heftige Röcheln des Tieres zum Teil in die Lunge eingesogen. Dasselbe geschieht mit dem aus der gleichfalls durchschnittenen Speiseröhre hervorquellenden Mageninhalt. Das alles bei einem noch lebenden Tier. Es bleibt also für das Schächten nicht ein einziger Grund übrig, als der einer gewissen Hartnäckigkeit, eines Nichtverstehenwollens, einer eigensinnigen Beharrung auf einer scheusslichen Unsitte, die den Juden sehr viele Sympathien kostet. Allein die einfache Frage der schächtgegnerischen Tierfreunde, wo die Stelle in der Bibel zu finden sei, welche das Schächten als Religionsausübung vorschreibt, konnten die Gelehrten nicht beantworten, weil sich eben im ganzen Alten Testament keine Stelle findet, wo das Schächten ausdrücklich gefordert wird. Ich wies schon darauf hin, dass selbst wenn solch eine religiöse Begründung aufzufinden wäre, sie uns grenzenlos gleichgültig sein könnte, denn es wäre geradezu blödsinnig, rituelle Vorschriften, die vor Jahrtausenden Geltung hatten, auf die heutige Entwicklung der Menschen und damit auch berechtigterweise der Tiere anzuwenden."


Üble Rindermast in Dulliken/SO

Die Idylle trügt: Sonniger Garten, Blumen, geschnittener Rasen, Kinderspielzeug:

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Seinen Masttieren gönnt der Munimäster keine Sonne, keine Wiese. Sie verbringen ihr trauriges Leben dicht gedrängt in mehreren düsteren Löchern, knietief im Mist. Sie sehen nie die Sonne oder eine Weide. Die Gemeinde, von welcher der Mäster Stallungen und Land zugepachtet hat, kümmert sich nicht um die Missstände.

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Empfehlungen des Schweizerischen Samariterbundes:
- Fleischportionen kleiner wählen

- fleischlose Tage einschalten

(aus dem «Ratgeber des Schweizerischen Samariterbundes: Ausgewogen essen - gesünder leben»)


Bauernregel:
Fällt der Bauer in den Dünger, wird er deshalb auch nicht jünger.


Von der Solothurner Regierung gedeckt:
Lebenslänglich an der Kette

Nicht nur den Schweinen geht es dreckig im Kanton Solothurn - auch den Kühen: Eine Beschwerde des VgT, weil das Veterinäramt untätig zuschaute, wenn Kühe gesetzwidrig und tierquälerisch lebenslänglich an der Kette gehalten werden, hat die Solothurner Regierung abgewiesen. Auch eine Strafanzeige wegen Amtsmissbrauch verlief im Sand. So gedeckt und ermutigt, treiben die gewerbsmässigen, aus Steuergeldern subventionierten Tierquäler ihr übles Handwerk weiter zur Vergrösserung des Milchüberschusses, der dann mit Milliarden Steuergeldern verschleudert werden muss. So kommt es dann, dass die Amerikaner Schweizer Käse billiger konsumieren können, als wir Schweizer - verbilligt mit unserem Geld, damit die mit tierquälerisch zuviel produziertem Käse übervollen Lager erneuert werden können. Immer wieder entdecken wir im Kanton Solothurn neue Fälle lebenslänglicher Kettenhäftlinge.

Zwei Beispiele von vielen:

Der Fall des Landwirts Hans Amgarten, Kienberg, und seiner dauernd angeketteten Kühen ist dem Solothurner Veterinäramt seit langem bekannt. Eine Anzeige des VgT bewirkte nichts. Rund um seinen Hof hat er Alibi-Weiden eingezäunt, auf denen hie und da Jungrinder zu sehen sind, Kühe auch heute noch nur ganz selten. Über Monate hat ein VgT-Mitglied im Dorf Tagebuch geführt. Die Auslaufvorschrift wird eindeutig und auch ohne Dauerbeogachtung offensichtlich verletzt. Das hohe Gras im Alibi-Auslauf müsste auch träge Staatsbeamte stutzig machen. Aber die erteilen im Kanton Solothurn Tierquälern, die ihre Kühe lebenlänglich an der Kette halten, sogar noch Ausnahmebewilligungen.

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In diesem dunklen Stall von Hans Amgarten, Kienberg, Kanton Solothurn, verbringen die Kühe fast das ganze Leben an der Kette - mit Duldung des kantonalen Veterinäramtes.

In Nunningen hat der senile Othmar Hänggi drei Kühe im dunklen Stall, die mit Wissen des Veterinäramtes immer angebunden sind.


Über 60 Millionen Franken Subventionen für Tierquäler
Aus der Sonntags-Zeitung vom 30. August 1998

Schweizer Landwirte, welche das Tierschutzgesetz nicht einhalten, kassieren Subventionen, obwohl die Rechtslage glasklar ist: Direktzahlungen darf nur einstecken, wer auch die Tierschutzvorschriften einhält. Über 20 Prozent der Rindvieh- und Schweinebetriebe weisen nach Erhebungen des Bundesamtes für Veterinärwesen Tierschutzmängel auf, erhalten aber trotzdem Subventionen, weil die Kantone untätig sind.


Stolz - worauf?


Leserbriefe

Vermerk auf Einzahlungsschein im Betrag von Fr 1000.-: “An die Prozesskosten.” B Gloor, Suhr

Auf Einzahlungsschein: “Spende statt Kirchensteuer.” A+I K, Wängi

Sehr geehrter Herr Kessler, das Ihnen in Leserbriefen vorgeworfene zu harte Vorgehen zeigt den in Tierschutzkreisen immer noch grassierenden "Humanismus" (sprich: menschlicher Egoismus). Es geht bei Ihrer Arbeit nicht um menschliche Befindlichkeiten, sondern um die Rechte der Tiere und damit in meinen Augen auch um die Ehrfurcht vor dem Leben im Allgemeinen - auch das haben grosse Kreise immer noch nicht begriffen. Natürlich gibt es Grenzen, wenn zum Beispiel Ihr Vorgehen nicht mehr im direkten Zusammenhang mit dem Tierschutz steht.
In Ihrer neusten Ausgabe der VgT-Nachrichten erwähnen Sie, dass die von Ihnen aus dem babylonischen Talmud zitierten Sprüche zu den Grundlagen gehören für das heutige Judentum. Das ist nur zum Teil richtig. Es gibt die jüdische Glaubensrichtung der Karäer, die nur das Alte Testament als Grundlage ihres Glaubens erachten. Dass sich ihre Zentren heute in Israel befinden, beweist, dass die Karäer Juden sind und nicht bloss eine spezielle Sekte.
Ab dem zweiten Jahrhundert (n. Chr.) begann sich der Talmud in mündlicher Form zu entwickeln, als direkte Folge des Völkermordes der Römer an den Juden und um die hunderttausende wiederum von Römern versklavten Juden vor dem kulturellen und ethnischen Verschwinden zu retten, in teils sehr aggressiver Form zu entwickeln. Mohammed seinerseits liess die meisten Juden in Medina ermorden, den Rest hatte er vertrieben.     David Rietmann, Weinfelden


Anmerkung der Redaktion:
Die historischen Hinweise von David Rietmann mögen Verständnis wecken für den extremen Rassismus im Talmud. Ich kritisiere jedoch weder die damalige Entstehung des Talmuds noch das frühere Schächten, das in Urzeiten einen Sinn gehabt haben mag. Was ich einzig kritisiere ist die sinnlose, grausame Tierquälerei des heutigen Schächtens. Die Stellen aus dem Talmud habe ich nur zitiert, weil der Ehrenpräsident der Israelitischen Cultusgemeinde vor dem Gericht im Schächtprozess gegen mich behauptet hat, die Juden würden sich nicht als auserwähltes Volk betrachten, das sei eine antisemitische Lüge. Wenn man mich schon zu Gefängnis verurteilt, dann muss ich zu meiner Verteidigung halt etwas weiter ausholen und kann mich nicht mehr nur an Tierschutzthemen orientieren! Die Talmud-Zitate habe ich ferner auch deshalb erwähnt, um zu zeigen, wohin es führen würde, wenn jeder religiöse Glaube - nicht nur das Schächten - toleriert würde: Ausrauben und Steinigen von Nichtjuden etc, wie im Talmud gelehrt. Und diese Lehre ist meines Wissens bis heute nicht revidiert worden. Das zeigt doch deutlich, dass die Religionsfreiheit wie jede Freiheit Grenzen haben muss und öffentliche Kritik an religiösen Entartungen erlaubt sein muss. Im übrigen wäre interessant zu wissen, ob die Karäer-Juden auch die Schächt-Tradition pflegen, denn diese ist nicht im Talmud vorgeschrieben.
Erwin Kessler


Warum werden in den VN nicht öfter Bilder von schönen Tierhaltungen gezeigt?», werden wir oft gefragt.

Die Antwort ist ganz einfach: Es sind leider Ausnahmen, wenn die Tiere so gehalten werden. Der Konsument aber soll wissen, wie der übliche, tragische Alltag der meisten Nutztiere, insbesondere der Schweine, aussieht. Der Bauernverband, Migros, Coop und die regimetreuen Medien zeigen mehr als genug schöneVorzeigebetriebe, auf dass die Öffentlichkeit glaube, der Tierschutz sei nun durchgesetzt worden.Wir sehen es nicht als unsere Aufgabe an, auch noch dieses Illusion zu schüren. Erwin Kessler


Typisch Migros: Fischöl im Fruchtsaft!

Das Bild auf der Packung zeigt Früchte, darüber steht "Tafelgetränk mit Fruchtsäften". Beginnt man das Kleingedruckte zu lesen, erfährt man, dass man einen "erfrischenden, vitaminhaltigen Fruchtdrink" zu kaufen im Begriff ist. In der Einkaufshetze dürfte das wohl genügen für jemanden, der nach einem Fruchtsaft Ausschau hält. Nur ganz Geduldige und Wissbegierige, die ihre Lesebrille oder das Vergrösserungsglas nicht zuhause vergessen haben, erfahren beim vollständigen Studium des Kleingedruckten, dass es auch noch Fischöl in diesem "Fruchtdrink" hat. Seit wann wachsen Fische auf den Bäumen?

Das ganze Gemisch heisst "Actilife Soleil" und wird von der migros-eigenen Konservenfabarik Bischofszell fabriziert.


Tierversuche nicht unterstützen: Generika vorziehen!

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Generika sind chemisch identisch nachgemachte Medikamente, die dasselbe leisten wie die teureren Originalpräparate, aber in der Regel mindestens 25 % billiger sind, weil keine Tierversuche amortisiert werden müssen. “Generika sind mit dem Originalpräparat austauschbar”, schreibt das Bundesamt für Sozialversicherung. Damit ist es offiziell: Generika sind nicht irgendwelche zweitklassige Billigmedikamente. Sie sind genauso von der Internationalen Kontrollstelle für Heilmittel (IKS) zugelassen und werden dort vor der Zulassung genauso streng kontrolliert wie Originalpräparate.
Wer beim Arzt und in der Apotheke wenn immer möglich Generika-Medikamente verlangt, spart Geld, das sonst der Tierversuchsindustrie zukommt!


Totales Kundgebungsverbot für den VgT auch in Einsiedeln!

Eine der friedlichen VgT-Kundgebungen vor dem Kloster Einsiedeln gegen die Tierhaltung im Kloster Fahr. (Das Kloster Fahr untersteht Einsiedeln.):

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Am 26. August 1998 hat das Bundesgericht das von den Schwyzer Behörden gegen den VgT verhängte radikale Kundgebungsverbot auf öffentlichem Grund in der Umgebung des Klosters Einsiedeln, in der üblichen politisch-willkürlichen Weise bestätigt (BGE
124 I 267). Das Bundesgericht hat die Willkür dieses Urteils dadurch zu verschleiern versucht, dass es im veröffentlichten Urteil den Sachverhalt völlig einseitig-verzerrt darstellt - ein übliches Vorgehen des Bundesgerichtes bei politischen Willkürurteilen. Ein Verbot friedlicher Kundgebungen, die den Verkehr nicht stören und auch sonst nicht gegen wichtige öffentliche Interessen verstossen, ist krass menschenrechtswidrig.

Die für diese Staatswillkür Verantwortlichen:
- Meinrad Bisig, Bezirksammann Einsiedeln
- M. Gisler, Rechtsdienst des Justizdepartementes
- Regierungsrat Oskar Kälin
- Werner Bruhin, Marcel Birchler, Beat Steiner, Richter am Verwaltungsgericht des Kantons SZ
- Bundesrichter Aemisegger, Nay, Féraud, Catenazzi


Nationaler Egoismus in der EU - auf Kosten der Tiere

von Carl Sommer, Zürich

Der aktuelle Streit um die Olivenöl-Subventionen zeigt sehr gut, wie es in der EU zugeht. Da ist einerseits Deutschland - ein Land mit hoher wirtschaftlicher Leistung, aber einem relativ kleinen Anteil an Landwirtschaft. Das grandiose Subventions-System der EU macht Deutsch-land damit zum "Netto-Zahler". Wir wären in der gleichen Situation, wenn die Schweiz in der EU wäre. Deutschland, das mit seinen Ost-Gebieten und mit der hohen Arbeitslosigkeit schon genug Lasten zu tragen hat, muss jährlich 20 Milliarden Mark in die EU einzahlen.

Auf der anderen Seite stehen die Empfänger der Subventionen. Ein wesentlicher Teil davon geht an Bauern, die in Spanien und Portugal Olivenöl produzieren. Worauf beruht nun die Zuteilung der Gelder? Die Produzenten produzieren nicht nur Olivenöl, sie produzieren auch Statistiken. Je höher die darin ausgewiesenen Produktionsmengen, desto reichlicher fliessen die Subventionen. Über den Wahrheitsgehalt dieser Statistiken darf man sich also Gedanken machen. Und so hat man mit Flugbildern nachgezählt, wieviele Olivenbäume in einigen Gebieten tatsächlich stehen. Und nachgerechnet, dass die in den Statistiken aufgeführte Menge unmöglich von dieser Zahl Bäume produziert werden konnte.
Was wollen nun die Deutschen? Ganz einfach, dass die Subventionen inskünftig für konkret vorhandene Olivenbäume bezahlt werden, und nicht aufgrund von teilweise gepanschten Statistiken. Eine vernünftige und gerechte Forderung, möchte man meinen. Und wie reagieren die Politiker in Spanien und Portugal? Ein klarer Fall: die wollen zuhause wieder gewählt werden. Also stellen sie sich in Heldenpose vor das Mikrofon und versprechen, in der EU bis zum letzten Atemzug dafür zu kämpfen, dass kein Systemwechsel erfolgt.

Für uns ist das sehr guter Anschauungsunterricht: Die Deutschen sollen einfach zahlen, ob das gerecht ist oder nicht. Es geht in einer solchen Auseinandersetzung nicht um die Förderung gemeinsamer Interessen. Es ist der alte primitive nationale Egoismus, der sich durchsetzt. In einem NZZ-Artikel über die undemokratischen Entscheidungswege in der EU wurde kürzlich die Aussage zitiert, 'beim europäischen Integrationsprozess handle es sich um den endgültigen Triumph des Nationalstaates' (Neue Zürcher Zeitung vom 4. März 1998, S. 21: "Lähmende Entscheidungsstrukturen in der EU"). Das trifft den Nagel auf den Kopf.

Ausser den Nationalstaaten können nur noch die grossen, gut organisierten Wirtschaftslobbies Einfluss nehmen, etwa das Transportgewerbe. Eine Einflussnahme hinter den Kulissen, nicht im Rahmen demokratischer Strukturen. Und wir müssen uns wirklich fragen, was denn die Schweizer Stimme in diesem rüpelhaften Chor noch wert wäre. Wollen wir demokratische Rechte abtreten, um dafür in der EU angeblich mitreden zu können? Wer würde zum Beispiel in diesem Olivenöl-Streit auf die Schweiz hören? Niemand. Zahlen dürften wir natürlich.

Alle Anliegen, die nicht direkt im Interesse der Nationalstaaten und der grossen Wirtschaftsmächte liegen, geraten buchstäblich unter die Räder. Dies zeigt sich beim Tierschutz an den qualvollen Tiertransporten, die sogar noch subventioniert werden. Dies zeigt sich beim Schutz des Alpenraumes.
Wer demokratische Rechte abtreten will, um sie gegen eine Mitsprache in Brüssel einzutauschen, der will, dass wir auf die Möglichkeit verzichten, unser Leben, unsere Umwelt in konkreten Beschlüssen persönlich mitzugestalten, nur damit irgendwelche Volksvertreter in Brüssel eine ganz wertlose Meinung abgeben können.

Dazu stellt sich noch die Frage, wer dann unsere angeblichen Interessen in Brüssel vertreten sollte. Würden das Menschen sein wie unsere Bundesräte? Personen, die in den letzten Jahren zum Teil ganz unverhohlen gezeigt haben, dass sie nicht den Volkswillen ausführen, sondern das Volk führen wollen? Genauso wie der Bundesrat heute vom Volk entfernt ist, wäre das Agieren unserer Vertreter in Brüssel der Kontrolle durch das Volk weitgehend entzogen. Statt direkter Demokratie hätten wir indirekte Vertretung, an der ganz langen Leine.

Beim EU-Beitritt geht es nicht bloss um den Anschluss an eine Gemeinschaft, sondern es geht eindeutig darum, unser politisches System den Nachbarländern anzugleichen. Offenbar gibt es Kräfte in der Schweiz, denen eine Reduktion der Volksrechte sehr willkommen wäre.

Betrachten wir einmal die Situation in Frankreich: Alle vier Jahre darf das Volk darüber abstimmen, welche Partei die Regierung stellen soll. Wenn nun zum Beispiel eine bürgerliche Regierung gewählt wird, hat sie für vier Jahre freie Hand. Der Stimmbürger hat kein Mittel, die Einlösung der Wahlversprechen durchzusetzen. Wenn er nach vier Jahren enttäuscht ist, wählt er die Bürgerlichen ab und die Sozialisten kommen an die Macht. Auch sie schalten und walten vier Jahre lang nach Gutdünken. Jetzt sind viele Bürger ganz frustriert und geben in den nächsten Wahlen ihre Stimme an Randgruppen, weit links oder weit rechts. Am Tag nach der Wahl steht dann in der Zeitung, dies seien Proteststimmen gewesen. Alle nicken mit dem Kopf und schlafen wieder ein. Die Radikalen erstarken. Auch Proteststimmen sind gültige Stimmen.

Es ist an der Zeit, dass man in Europa die zwei Dinge im Zusammenhang sieht: Das Erstarken extremer Gruppierungen, wie zum Beispiel die Rechtsradikalen in Frankreich und in Deutschland, mit der Hilflosigkeit des Stimmbürgers, der nie das Heft selber in die Hand nehmen kann, sondern ganz auf "Volksvertreter" und ihre Wahlversprechen bauen muss. Wer dagegen wie bei uns direkt selber über Tunnelbauten, Krankenkassen und Ausländerpolitik abstimmt, hat in der Regel kein Interesse an radikalen Versprechungen.

Der Weg der Autonomie, der bilateralen Verhandlungen, ist ein steiniger und langer Weg. Aber wir müssen ihn eben gehen. Vielleicht werden wir in einigen Jahren froh sein, nicht zum Euro-Raum zu gehören. Die Analytiker sind sich einig, dass die Wirtschaft im Euro-Gebiet nur gedeihen kann, wenn die Arbeitsmärkte viel flexibler werden. Aber ist der politische Wille dazu vorhanden? Wir sehen landauf, landab das Gegenteil: Flächendeckende Tarifverhandlungen in Deutschland, staatlich befohlene Arbeitszeitverkürzung in Frankreich.


Zum Nachdenken:
Auszug aus dem Büchlein
Die Tierbrüder
von Edgar Kupfer-Koberwitz

Dieses Büchlein, aus dem wir hier einen Auszug abdrucken, wurde - fast unglaublich - in den Jahren 1940 bis 1945 in der Hölle des Konzentrationslagers Dachau heimlich geschrieben. Als ich erstmals auf dieses Büchlein stiess, nahm ich als fast selbstverständlich an, Edgar Kupfer-Koberwitz seit Jude gewesen, und freute mich doppelt: endlich einmal ein Jude, der ob dem menschlichen Leiden in den KZs nicht blind geworden ist für das Leiden anderer Lebewesen. Nur allzugerne hätte ich in der Diskussion um das Schächten Edgar Kupfer-Koberwitz zitiert in der Hoffnung, die Schächtjuden mit den Worten eines Glaubensbrüders eher ansprechen zu können. Zu meinem Bedauern erfuhr ich dann aber, dass der Autor dieses ergreifenden Büchleins nicht Jude war, sondern von den Nazis wegen seiner Lebensanschauung verfolgt wurde. Koberwitz war Vegetarier und als starke, autonom denkende Persönlichkeit für die damalige Zeit wohl auch sonst zu “exzentrisch”. Erwin Kessler

Ich esse keine Tiere, weil ich mich nicht von dem Leiden und Tode anderer Geschöpfe ernähren will - denn ich habe selbst so viel gelitten, daß ich fremdes Leid empfinden kann, eben vermöge meines eigenen Leides.

Ist es nicht nur natürlich, daß ich das, was ich wünsche, daß es mir nicht geschehe, auch anderen Geschöpfen nicht geschehen lasse? Wäre es nicht sehr unedel von mir, wollte ich es doch tun, nur um mir einen kleinen Genuß zu verschaffen, auf Kosten fremden Leides und fremden Todes? Daß diese Geschöpfe kleiner und schwächer sind als ich, welcher vernünftig und edel denkende Mensch könnte daraus ein Recht ableiten, ihre Schwäche und Kleinheit zu missbrauchen? Ist es nicht in Wirklichkeit so, daß der Größere, Stärkere, Überlegenere stets das schwächere Geschöpf beschützen sollte, nicht aber töten und verfolgen?

Ich höre Dich, wie Du mir entgegnest: ,,Aber in der Natur, geschieht da nicht auch das, was wir tun? Verschlingt da nicht auch der Stärkere den Schwächeren? Also handeln wir naturgemäß!"
Ich antworte Dir, daß Du recht hast. In der Natur ist es so - bei den Tieren, selbst bei den Pflanzen. Aber zählst Du Dich noch Tier und Pflanze zu? Glaubst Du nicht vielmehr, schon auf einer höheren Stufe zu stehen - und nennst Du Dich nicht stolz: Mensch ?

Ja, ich gebe Dir auch darin recht. Die meisten Menschen sind noch ein Ding zwischen bewußtem Tier und unbewußtem Menschen, so daß wir große Enttäuschungen erleiden, wenn wir sie, ihrem Aussehen entsprechend, schon als wirkliche Menschen werten. Selbst diejenigen unter uns, welche höhere Plätze einnehmen, sind in ihrem stärksten Drange meist noch mehr Tier als Mensch.
Zum Beispiel: man angelt. Viele sagen. ,,Ein schöner Sport, beruhigend für die Nerven." Man sitzt in der Natur, am Wasser, hält die Rute, betrachtet den Schwimmer und muß es lernen, mit kunstvollem Griff im rechten Augenblick den Fisch herauszuziehen. Ist das gelungen, so ist die Freude groß, für den Angler wie für die Umstehenden. Alle weiden sich an dem schönen beschuppten, zappelnden Fischleibe - und der Angler legt ihn voll Stolz zu seiner anderen Beute, tötet ihn vorher, oder gibt ihn in ein Gefäß mit Wasser.

Das sieht alles fast harmlos aus - vor allem ... mit halb ge-schlossenen Augen - mit dem Fernblick auf ein duftendes Fischgericht. Aber ich sehe es näher, mit offenen Augen, klarer. Ich sehe einen sich krümmenden Regenwurm, den die Hand des Anglers, ohne jedes Mitgefühl erfaßt. Ich sehe einen eisernen Haken mit Widerhaken. - Die Hand des Anglers nimmt den Wurm, spießt ihn auf, zieht diese stählerne Qual durch zwei Drittel des Wurmleibes.

Der Wurm krümmt sich, ringelt sich, bäumt sich auf in seinem Schmerz. Der Angler lächelt zufrieden und stolz, denn er hat den Wurm ,,fachmännisch" gespießt. Der Haken ist verdeckt, man sieht nur das kleine Tier, das sich äußerst lebendig und verzweifelt in seiner Qual krümmt. So ist es richtig, das ist der rechte Blickfang für die Fische Und der Angler wirft, hochzufrieden mit sich und der Angelkunst, die Schnur ins Wasser, raucht seine Pfeife, wartet und stiert auf die Schnur, das heißt auf den Schwimmer.
Minuten, viele, viele Minuten vergehen so - jede Minute hat sechzig Sekunden. Welche Ewigkeit mag jede Sekunde für den Märtyrer auf dem Haken sein? Ich selbst habe schon große körperliche Schmerzen ausgehalten, Schmerzen, die zu Qualen wurden - und ich weiß, was da eine Sekunde für mich großen starken Menschen bedeutete, welche weite, gräßliche Wüste von Zeit -, alle, die Qualen litten, werden das wissen. Denke einmal, wie ein Mensch leiden würde mit einem solchen Haken durch den Leib. Kannst Du Dir das vorstellen?

Der Angler starrt noch immer auf seinen Schwimmkork, Hat er sich nicht eben bewegt? Er zieht die Schnur heraus. Richtig, ein Fisch hat angebissen, aber es war ein ganz geriebener Bursche, er hat nur den sich windenden Wurm verzehrt, ohne den Haken zu berühren. Ärgerlich entfernt der Angler den Rest des noch schwach sich Krümmenden. Er sieht auf die Uhr. Zehn Minuten hat dieser Köder vorgehalten, Nun öffnet er seine Wurmbüchse, sucht ein neues Opfer, spießt es fachmännisch und mit ebenso fühllosen Händen, wie alle die hundert oder tausend Würmer, die er früher in seiner langen Anglerzeit schon spießte.

Der Wurm in seiner Qual windet sich auf dem Haken. Unvorstellbarer Schmerz - gräßlicher, langsamer Tod! Wäre er ein Mensch, würde er sicherlich verzweifelt fragen, ob es möglich sei, daß die Gottheit solches geschehen lasse. Und kein Erbarmen ist zu finden, keine Hilfe, nur Erlösung durch die Natur selbst, durch den gierigen Biß und das Verschlingen durch einen Fisch oder durch den Tod des langsamen Verlöschens.

Der Angler aber sitzt am Wasser, blickt auf den Schwimmer, denkt und fühlt den köstlichen Sonntagsfrieden rings um sich her. Er ist ganz in diesem Gefühl der Naturbewunderung aufgelöst, lauscht dem Gesang der Vögel und freut sich, daß diese kleinen Sänger heute in unseren Gegenden ein sicheres, geschütztes Leben haben, frei von Nachstellungen durch den Menschen, dank einer Gesellschaft, zu der auch er als anerkannt wertvolles Mitglied gehört: dem Tierschutzverein.


Zunehmende Gewalt der Fleischmafia gegen den VgT:
Vereinsfahrzeug beschädigt

In der Nacht vom 7. auf den 8. August 1998 ist unser Vereinsfahrzeug an der Ecke Bahnhofstr/Wilerstr in Oberuzwil mit schwarzer Farbe verschmiert worden. Es entstand ein Sachschaden rund tausend Franken.

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Der Farbanschlag richtet sich offensichtlich - wie vorgängige Sachbeschädigungen an einem Spruchband - gegen den Satz "ESSEN SIE HEUTE VEGETARISCH - IHRER GESUNDHEIT UND DEN TIEREN ZULIEBE". Eine Werbetafel auf dem Vereinsfahrzeug trägt diese Aufschrift.

In den vergangenen Monaten ist es im Raum Rickenbach(TG) bis Flawil(SG) immer wieder zu Beschädigungen von entsprechenden VgT-Plakaten gekommen. Vor wenigen Tagen erhielten die Bewohner des Hauses an der Ecke Bahnhofstr /Wilerstr in Oberuzwil, wo ein solches Spruchband am Gartenzaun befestigt war und wo jetzt auch das Vereinsfahrzeug steht, eine anonyme Bombendrohung. Die für Sprengstoffdelikte zuständige Bundesanwaltschaft teilte uns mit, dass sie sich erst einschalte, wenn etwas passiert sei oder zumindest Sprengstoff gefunden worden sei.

Friedlicher als mit der Aufforderung, vermehrt vegetarisch zu essen, können wir gegen das Elend der Nutztiere nicht mehr an die Öffentlichkeit appellieren. Friedlich ein solches Spruchband aufhaltende VgT-Aktivistinnen sind von einer Bande von Metzgern und Mästern brutal überfallen worden; gemäss Strafgesetzbuch wird ein solcher Angriff mit Gefängnis bis zu 5 Jahren bestraft; vor wenigen Tagen ist ein Strafbefehl gegen die Täter ergangen mit empörend geringen Strafen im Vergleich zu den 45 Tagen Gefängnis unbedingt, zu denen der VgT-Präsident verurteilt worden ist, weil er das grausame jüdische Schächten mit angeblich unpassenden Worten kritisiert hat.

Der Staat schützt die Fleisch-Mafia nicht nur, indem Verletzungen des Tierschutzgesetzes regelmässig nicht verfolgt werden, Gewalt gegen Tierschützer (auch schon früher) als Kavaliersdelikt behandelt und die gewerbsmässigen Tierquäler sogar noch mit Steuergeldern subventioniert werden, sondern dieser Staat übt auch noch Zensur und Repressionen gegen friedliche Tierschutzarbeit aus: Das staatliche Schweizer Fernsehen hat einen Werbespot des VgT, in dem zum weniger Fleisch-Essen aufgerufen wird, unterbunden, während Werbung für den vermehrten Konsum von Fleisch regelmässig ausgestrahlt wird (von Bundesrat Leuenberger und vom Bundesgericht gedeckt, zur Zeit beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte hängig). Die SBB haben ein vertraglich vereinbartes und bereits bezahltes Hängeplakat in Personenzügen mit dem Aufruf "ESSEN SIE HEUTE VEGETARISCH ..." auf Druck der Agro- und Fleischmafia eingezogen und die bereits bezahlten 30 000 Fr nicht zurückerstattet. Weiter machen die SBB Jagd auf Vegetarismus-Plakate des VgT, die in der Nähe von Bahnlinien hängen; die Lokführer wurden angewiesen, sofort Meldung zu erstatten, wenn solche gesichtet werden. Durch staatliche Konzessionen mit einer Monopolstellung ausgerüstete Lokalradios im Raume Zürich haben unter der Anführung des jüdischen Radiomachers Schawinski (Radio 24) einen Radiospot zensuriert, der zum weniger Fleisch-essen aufrief. Dazu kommen ständige Verbote gegen das friedliche Verteilen von Flugblättern und totale Redeverbote bezüglich tierquälerischer Klöster.

Und da gibt es immer noch Leute, die sich wundern, wenn Tierschützer militanter werden, und allen Ernstes verlangen, dass wir unsere Tierschutzanliegen im Rahmen der demokratischen Ordnung verfechten und zum Beispiel schön brav - wie das Schweizer Fernsehen - nur in denjenigen Tierfabriken überprüfen, wo uns der Besitzer die Genehmigung zum Filmen und Fotografieren gibt, also praktisch nur auf den paar Schaubauernhöfen, welche die Agrolobby für ihre "Buure-Zmorge"-Werbekampagnen benutzt.


Erfolg des VgT:
Keine lebenden Forellen
mehr im Restaurant Goldenberg/Winterthur

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Nachdem eine Strafanzeige beim Veterinäramt nur wenige Alibi-Verbesserungen bewirkt hat (wie üblich beim herrschenden Vollzugsschlendrian), hat nun der Appell an die Gäste Wirkung gezeigt: Zahlreiche Reklamationen aufgrund der von uns ausgelösten Bewusstseinsbildung haben das Restaurant veranlasst, keine lebende Forellen mehr zu halten. Wie die stellvertretende Chefin gestern bekannt gab, ist die Forellenhaltung schon seit sechs Wochen abgeschafft.


Zum Nachdenken: Tödliche Ähnlichkeit

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In den EU-Staaten leiden und sterben Jahr für Jahr mehr als 10 000 Affen - unsere nächsten Verwandten - in den Versuchslabors der Europäischen Union. Diese Tierversuche sind nicht nur aus ethischen Gründen nicht zu rechtfertigen. Dies zeigt eine umfangreiche wissenschaftliche Dokumentation, die der Deutsche Tierschutzbund in Zusammenarbeit mit der Akademie für Tierschutz herausgegeben hat.

Affen sind unsere nächsten Verwandten. So ist das zentrale Nervensystem von Primaten und Menschen annähernd gleich organisiert. Es gibt zwischen beiden verblüffende Ähnlichkeiten im Sozialverhalten, in den emotionalen Bedürfnissen und geistigen Fähigkeiten. Viele Affen leben in Familienverbänden und entwickeln enge familiäre Bindungen. Sie sind in der Lage, Werkzeuge herzustellen und zielgerecht einzusetzen. Schimpansen stehen uns noch näher als andere Primaten. Sie unterscheiden sich genetisch nur um knapp 2 Prozent von uns. Sie können auch für Menschen schwierige Probleme lösen. Menschenaffen erkennen, dass sie sich in einem Spiegel selber sehen und sind damit sogar dem menschlichen Baby voraus. Sie können abstrakte Symbole erkennen und in die Zukunft planen.
Eindeutig unterscheiden sich Menschaffen vor allem dadurch, dass sie nicht sprechen können. Das ist jedoch mehr ein technisches Problem; den Affen fehlen einfach die Voraussetzungen, mit ihren Stimmorganen Worte zu formulieren. Es ist aber bewiesen, dass Schimpansen die Taubstummensprache lernen und sich mit ihrer Hilfe mit Menschen verständigen können. Mehr darüber im Buch “Unsere nächsten Verwandten”, erhältlich im VgT-Buchversand.

Nach wie vor wird ein Grossteil der in der EU verwendeten Primaten in den Herkunftsländern wild gefangen oder angeblich dort gezüchtet. Acht von zehn dieser Tiere sterben beim Fang oder auf dem Transport noch bevor sie überhaupt in die Labors gelangen.


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Positive Pionierleistung von Migros:
LIDO VegiLine: Vegetabiles Käse-Imitat auf Pflanzenöl-Basis

Zur Abwechslung wieder einmal eine positive Pionierleistung von Migros: "LIDO VegiLine" ist ein vegetabiles Nachahmer-Produkt des GALA-Doppelrahmkäses - im Geschmack zum verwechseln ähnlich. Ein köstlicher Brotaufstrich. Leider nicht ganz vegan, da es unter den Zutaten auch Milchpulver hat. Der Hauptbestandteil ist jedoch pflanzlich - also ohne Tierquälerei, ohne Cholesterin und erst noch preisgünstiger: GALA-Doppelrahmkäse bei Coop Fr 1.95, LIDO-Doppelrahmkäse bei Migros Fr 1.70, LIDO VegiLine bei Migros nur Fr 1.40.

Anmerkung:
Migros hat LIDO VegiLine aus dem Sortiment zurückgezogen noch bevor diese VN in den Versand kam - wegen mangelnder Nachfrage, wie es hiess. Mit Milchbestandteilen war es für konsequente Vegetarier nicht akzeptabel und für Normalverbraucher zu fremdartig. LIDO VegiLine ist vermutlich an der Halbbatzigkeit der Sache gescheitert: eine Pionierleistung - aber dann eben doch nur halb. Migros hat auch kaum Werbung und Konsumenteninformationen für dieses neue Produkte gemacht. Schade


Der vegetarische Menü-Tip: Apfelküchlein   


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