Gifte in Haiflossen und Thon


Die Quecksilber-Grenzwerte von Haiflossen eines Grosshändlers aus Honkong war um mehr als das Zehnfache überschritten. Dies hat eine Untersuchung in den USA ergeben.

Wissenschafter vom In-vitro-Fertilisationszentrum am Hongkong-Sanatorium haben belegt, das das Schwermetall Quecksilber die Spermienmenge bei Männern verringern kann.

Die Schadstoffanreicherung im Organismus von Lebewesen kennt man unter anderen auch bei Chlorkohlenwasserstoffen wie PCB und dem Pestizid DDT sowie bei Schwermetallen wie Blei und Cadmium. Einmal in der Nahrungskette, treffen die in der Natur nicht abbaubaren Gifte auch den Menschen. Quecksilber kann eine Vielzahl von weiteren Schädigungen bewirken. Anreicherungen im Gehirn können zu geistigen Störungen und Entwicklungshemmungen bei Kindern führen. (Shark Info)
Klammheimlich räumten die Grossverteiler hundertausende von Fisch-Konserven aus ihren Läden, nachdem der Zürcher Kantons-Chemiker den gesundheitsgefährdenden Stoff Badge (Bisphenol-A-Diglycidyl-Ether) entdeckt hatte. Badge ist ein Bestandteil der Innenbeschichtung von Konservendosen. Badge kann krebsfördernd, erbgutverändernd und leberschädigend sein und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Nachdem Coop und Migros im Oktober 1996 die Konsumenten beruhigten, alle verseuchten Dosen seien entfernt, fand der Kassensturz in 7 von 20 Stichproben immer noch zu hohe Giftkonzentrationen.(K-Tip Nr 18 - Nov 96)


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