VN98-1

Lebende Speisefische tierquälerisch gehalten:
Strafverfahren gegen Restaurant Freischütz in Maur ZH

von Erwin Kessler

Am 27. Sept 1996 haben wir beim Kantonalen Veterinäramt Anzeige erstattet gegen das Restaurant Freischütz in Maur am Greifensee, weil dort lebende Speisefische völlig artwidrig in einem kleinen Glasbehälter "gelagert" werden. Das Veterinäramt hat daraufhin Verbesserungen, insbesondere Rückzugsmöglichkeiten für die Fische, angeordnet. Ein Jahr später war aber alles immer noch gleich. Nun hat das Veterinäramt das Restaurant bei den Strafbehörden verzeigt. Wir werden den Fall im Auge behalten.

Was haben diese Fische schon alles durchgemacht, bis sie schliesslich im völlig ungeeigneten, viel zu kleinen und nicht tiergerecht strukturierten Fischbehälter, von allen Seiten zur Schau gestellt, auf den Tod warten? Qualvolle Intensivzucht oder Panik und Ersticken im Fangnetz? Angstvoller Lebendtransport und Verletzungen beim Umfüllen?

Im Restaurant nun werden sie in ihrer kleinen Todeszelle aus Glas ohne Ausweich-, Rückzugs- und Versteckmöglichkeit zur Schau gestellt bis zur qualvollen Hinrichtung: Das Küchenpersonal ist oft nicht einmal fähig, Fische schonend zu handhaben und zu töten.

 

> News vom 8.3.00: Forellenbehälter abgeschafft


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