Unfug der Tierversuchs-Medizin:

Tierversuchsfreie Alternativmethoden werden nicht anerkannt, weil sie aussagekräftiger sind als Tierversuche und darum mit den bisher vorgeschriebenen schlechten Tierversuchen nicht "bestätigt" werden können!

von Erwin Kessler

Immer deutlicher tritt neben der ethischen Verwerflichkeit auch der wissenschaftliche Unsinn des Tierversuchs-Mythos an den Tag. Zu Hunderttausenden werden Tiere für bürokratisch vorgeschriebene Tierversuche verbraucht, an welche die Pharma-Wissenschaftler selbst nicht mehr glauben. Sollten die Medikamente aber - wie gehabt - schwere Nebenwirkung haben, ist es versicherungsrechtlich praktisch, sagen zu können, man habe alles Menschenmögliche getan, indem alle üblichen Tierversuche durchgeführt worden seien. Der Unsinn geht aber noch weiter: In den letzten Jahren wurden sehr gute tierversuchsfreie Alternativmethoden entwickelt, mit denen insbesondere qualvolle Tierversuche ersetzt werden könnten. Dazu ist ein sogenanntes Validierungsverfahren notwendig, in dem nachgewiesen werden muss, dass die Alternativmethode die gleichen Ergebnisse liefert wie der Tierversuch. Ironischerweise scheitert dies gerade dann, wenn die Alternativmethoden besser sind als der Tierversuch, weil dann die Ergebnisse natürlich nicht übereinstimmen können.

In den VN 97-2, Seite 14, haben wir berichtet, dass sich jahrzehntelang praktizierte Tierversuche durch neue Forschungsarbeiten als völlig nutzlos und ohne jeden wissenschaftlichen Wert erwiesen haben. Ausgerechnet Alternativmethoden, die gerade derart schlechte Tierversuche ersetzen könnten, werden blockiert, weil sie nicht mit den Tierversuchen "übereinstimmen". Deutlicher kann der Wahnsinn und Unsinn des Glaubens an die Tierversuche als unentbehrliches Mittel des medizinischen Fortschrittes wohl nicht mehr illustriert werden! (Literatur-Hinweis: ALTEX 1/97, Seite 38)

weiterer Text: "aus dem 32. Informationsbrief der Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche"


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