Aus dem 32. Informationsbrief der deutschen Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche"

Ergebnisse von Tierexperimenten werden oft so lange manipuliert, bis sie passen, und - falls unbequem - wieder wegdiskutiert. Beispiel: Strahlung aus Handys (Natel) erhöht bei gentechnisch veränderten Krebsmäusen die Krebsquote. Das industriefreundliche deutsche Bundesamt für Strahlenschutz bezweifelt die Übertragbarkeit auf den Menschen, weil sich der telefonierende Mensch das Handy nur ans Ohr hält, aber nicht - wie bei den kleinen Versuchsmäusen - den ganzen Körper bestrahlt. Aber das Problem ist doch gerade, dass das Ohr ziemlich nahe am Gehirn ist und damit die Möglichkeit besteht, dass von der Handystrahlung Hirntumor ausgelöst wird.

An der Wüsten-Rennmaus lassen sich Depressionen erforschen, indem man den Tieren ihren Lebenspartner wegnimmt. Denn die Nager, die normalerweise lebenslang mit demselben Partner leben, entwickeln Störungen, die menschlichen Depressionen sehr ähneln, wenn sie von ihrem Partner getrennt werden.Wie die Forscher berichtet haben, trifft diese Beobachtung ganz besonders auf die weiblichen Tiere zu. Diese ziehen sich aus dem Sozialleben zurück und entwickeln abnorme Schlafmuster und starke Schlafstörungen, sobald sie ihre männlichen Partner verlieren.

Einem Huhn wurden embryonale Gehirnzellen einer Wachtel eingesetzt. Das Huhn hüpfte wie eine Wachtel und gackerte wie ein Huhn.


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