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Die gedruckte Ausgabe im pdf-Format


Inhaltsverzeichnis

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Kloster Fahr: Tierleid hinter Klostermauern
JA zu Europa - NEIN zur EU
GATT/WTO hat tiefgreifende Konsequenzen
Regierungsrätliche Rüge an die Staats- und Bezirksanwaltschaft Zürich im Zusammenhang mit dem "Juchhof"-Skandal
Leserbrief zur Doppelpunktsendung Radio 24
Bezirksgericht Zürich schützt BLICK-Lüge: Flugblätter und Stinkbombe seien "äquivalente" Störungsmittel (Fürstliches Schweine-KZ)
Fleischkonsum letztes Jahr sechs Prozent geringer
Das Antirassismusgesetz ist ein Maulkorbgesetz für Tierschützer
Kritik des Schächtens: menschenverachtend?
Aufruf an Juden
Migros verkauft Tierquälerprodukte
Pouletfleisch nicht einwandfrei
Die reale Demokratie Schweiz
Lebende Tiere in der Päckli-Post
Von der konservativen Winterthurer Zeitung "Landbote" zensurierte Weihnachts-Inserate
Migros-Manager: Heuchler und Betrüger
Rinderwahnsinn und Tierversuche
Erfolg: Ovomaltine jetzt ohne Käfigeier
Tatort Bundesgericht: Illegale Tierfabriken im Landwirtschaftsgebiet
Christliche Tierquälerei: Klingenzellerhof der katholischen Kirchgemeinde Eschenz TG
Tierschutz und Christentum
Robin Hood - Fünfte Folge
VgT auf Wachstumskurs
Kirche und Adel als gemeine Tierquäler
Sind wir noch zu Retten? Leserbrief
NZZ: Gebildeter Schwachsinn
Konsequenzen des Fleischessens
Leserbrief von Jeanne Landtwing


Meine Prognose war richtig:

Das Antirassismusgesetz ist ein Maulkorbgesetz für Tierschützer

von Erwin Kessler

Wir haben zwar ein teilweises Schächtverbot in der Schweiz (gilt nicht für Geflügel), das aber leicht umgangen werden kann: Der Import von Schächtfleisch ist legal.

Meine Krtitik des grausamen jüdischen und moslemischen Schächtens ist laut Gerichtsurteil vom 21. März 1995 rassistisch. Religiöse Fanatiker, die unter dem Vorwand «religiöser» Vorschriften Tiere auf bestialische Art schlachten, geniessen den Schutz des Antirassismusgesetzes. Aber ich gehe lieber ins Gefängnis, als zu diesem Massenverbrechen an Wehrlosen zu schweigen.

Ein Massenverbrechen... STAATLICHE ZENSUR: An dieser Stelle sind 4 Sätze, in denen ich die Schächtideologie als Verbrechen brandmarke, gerichtlich verboten worden. Siehe www.vgt.ch/justizwillkuer/schaecht-prozess.htm

Ich meine: Tierquälerei kann niemals religiös sein. Kein Jude und kein Moslem wird von seiner Religion gezwungen, Schächtfleisch zu essen. Mit einer gesunden vegetarischen Ernährung verletzt er keine Religionsvorschrift. Die Bestialität des Schächtens wird lediglich für den kulinarischen Fleischgenuss betrieben. Es ist absurd, eine solche Perversion mit Religionsfreiheit und Antirassismusgesetz zu schützen. Wenn aber unsere Gesellschaft nicht pervers wäre, bräuchte es den VgT nicht!

 

Menschenverachtend?

von Erwin Kessler

Im Tages-Anzeiger-Magazin vom 8. April 1995 wirft mir Roland Weber «menschenverachtende Aussagen» vor. Beispiele vermag er keine zu nennen. Oder meint er wohl, es sei menschenverachtend, wenn ich diejenigen religiösen Fanatiker kritisiere, die unter dem Vorwand angeblicher religiöser Vorschriften Tiere auf bestialische Art und Weise schächten? Solche Menschen verachte ich allerdings. Ich verachte auch Menschen, die diese Tierquäler in Schutz nehmen. Erschreckend, dass dazu ausgerechnet Staatsbeamte wie Roland Weber gehören, welche mit Steuergeldern tierfreundliche Stallsysteme entwickeln sollten.

Herr Roland Weber ist nämlich - das sagt er in seinem Leserbrief nicht - an der «Eidgenössischen Forschungsanstalt für Betriebswirtschaft und Landtechnik» in Tänikon/TG angestellt.

Fortschrittliche Juden und Moslems lehnen das Schächten ebenfalls ab. Mit dem Islamischen Zentrum in Bern arbeite ich zusammen im gemeinsamen Bestreben, diese zutiefst unreligiöse Tierquälerei auszurotten. Nur meine Gegner aus dem Lager der gewerbsmässigen Tierquäler, die mich mit allen Mitteln in den Dreck ziehen wollen, versuchen meinen Kampf gegen das Schächten als Rassismus darzustellen.

 

Aufruf an Juden

Wer ist Jude und hilft uns in unserem Kampf gegen das Schächten? Bitte melden beim VgT Schweiz, 9546 Tuttwil


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