VN 09-1 / April 2009

DEMTER - gut für Mensch und Tier.
Das einzige vom VgT empfohlene Label.


Nicht empfehlen kann der VgT: kagfreiland und Bio-Suisse. Zu häufig Enttäuschungen, zu krass der Gegensatz zwischen Werbung und Realität.

Wem die Beschaffung von Demeter-Lebensmitteln zu aufwändig ist, hat immer und überall eine tier- und umweltfreundliche, preisgünstige und gesunde Alternative: vegane Ernährung

Der VgT hat vor über zehn Jahren aufgehört, Labels für tierische Produkte aus angeblich tierfreundlicher Haltung zu empfehlen. Immer wieder tierquälerische Kompromisse, ungenügende Kontrollen oder täuschende Werbung haben dazu geführt, dass der VgT grundsätzlich nur noch vegetarische Ernährung empfahl. Anfragen, ob man diesem und jenem Label vertrauen könne ("Mein Mann will halt nicht ganz auf Fleisch verzichten."), haben wir bisher mit dem Hinweis beantwortet, dass Fleisch kein Nahrungsmittel ist, sondern ein ungesundes Genussmittel und dass der VgT keinerlei Tierquälerei für ein unnötiges Genussmittel akzeptiert.

Das bleibt auch weiterhin die Hauptlinie des VgT. Trotzdem hat der VgT-Vorstand beschlossen , nun das Demeter-Label für Milchprodukte und Rindfleisch als empfehlenswert  anzuerkennen.

Der VgT hat diesen Schritt schon vor Jahren geplant. Dieses Vorhaben scheiterte aber an der unkooperativen Haltung der Demeter-Geschäftsleitung. Im Interesse der Sache hat der VgT nun diesen nicht leichten Schritt trotzdem getan - nicht leicht, weil es im VgT auch eine Strömung gibt, welche das Schlachten von Tieren grundsätzlich ablehnt. Das war aber nie die offizielle Ideologie des VgT. Ziel ist und bleibt eine artgerechte, rücksichtsvolle und umweltverträgliche Tiernutzung und ehrliche Information der Konsumenten. Jede Form von Massen-Tierhaltung wird strikte abgelehnt, auch wenn sie mit Labels wie IP-Suisse, Terra-Suisse, NaturaFarm, Bio oder Kagfreiland beschönigt wird.

Wie die Erfahrung über viele Jahre gezeigt hat, kommen die Demeter-Betriebe dem VgT-Ideal sehr nahe, ganz besonders mit der Rindviehhaltung.

Es gibt rund 200 Demteter-Höfe in der Schweiz, viele davon mit Hofläden.

Der VgT empfiehlt allen Konsumenten, die nicht ganz auf tierische Produkte, insbesondere Milchprodukte, Eier und Fleisch, verzichten wollen, nur solche mit dem Demeter-Label zu kaufen - erhältlich in Bio-, Reform- und Hofläden und auf Bio-Märkten.

Adressliste Verkaufsstellen
Siehe auch www.biomilk.ch

 

Beispiele von Demeter-Betrieben

Rollirain & Birkenhof, Glarisegg, 8266 Steckborn

Ein Demeter-Betrieb mit Hofladen an der Strasse Steckborn-Mammern, beim Schloss Glarisegg.

Es tut gut, eine solche Kuhherde wie hier zu sehen und zu wissen, dass es das auch noch gibt neben dem sonstigen Massenelend der Nutztiere:

Kühe, die nicht durch Enthornen verstümmelt wurden - entspannt in der Herde auf der Weide, zusammen mit dem Muni.

Vater und Kind:

 

Weitere Beispiele von Demeter-Betrieben:

Demeter-Biobauernhöfe im  Zürcher Oberland

Der Randenhof im Kanton Schaffhausen

 

Wenn Demeter-Betriebe nicht am (ÖV-)Weg liegen

Warum kein VgT-Label?

Demeter-Eier und Mozzarella?


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