18. Oktober 1999

Tierquälerische Bärenhaltung auch im Nobel-Restaurant "Käpten Jo's Aarfähre" 
VgT beantragt dem Aargauer Veterinäramt ein Tierhalteverbot

 

Im Restaurant "Käpten Jo's Aarfähre" in Biberstein/AG werden zwei Bären in einem Betonloch gehalten. Ihr einziger Lebenszweck: Belustigung der Gäste im Restaurant. Dieser "Bärengraben" ist völlig artwidrig und widerspricht dem Stand der Wissenschaft über die tiergerechte Zoo-Haltung von Bären. Deshalb ist diese Bärenhaltung gesetzwidrig, den Artikel 1 Absatz 2 der eidgenössischen Tierschutzverordnung schreibt vor: "Fütterung, Pflege und Unterkunft sind angemessen, wenn sie nach dem Stand der Erfahrung und den Erkenntnissen der Physiologie, Verhaltenskunde und Hygiene den Bedürfnissen der Tiere entspricht."

baer-kaeptn-jo1.jpg (53538 Byte)    baer-kaeptn-jo2.jpg (31567 Byte)

Der VgT hat in einem heutigen Schreiben an das Veterinäramt des Kantons Aargau beantragt, die Bärenhaltung im Restaurant "Käpten Jo's Aarfähre" in Biberstein unverzüglich zu verbieten. Das Einschreiten der Behörden ist dringend, denn der Besitzer der Tiere lässt es nach eigenen Angaben darauf ankommen, ob die beiden Bären - ein Pärchen - demnächst Junge kriegen. In diesem Betonloch, das schon für zwei Bären viel zu klein ist, wäre das eine Katastrophe. Es ist heute praktisch unmöglich, überzählige Bären irgendwo zu plazieren.

Erwin Kessler, Präsident VgT


NEWS-VERZEICHNIS

HOMEPAGE

(c) Verein gegen Tierfabriken Schweiz
Technische Mängel (nichtfunktionierende Links, Text-Fehler etc) bitte an den Webmaster
URL: http://www.vgt.ch/news/991018B.htm