24. August 1999

Was uns die Medien verschweigen:
Das Geschenk des Bauernverbandes, 2000 Kühe für den Kosovo, zahlen wir

Was als Geschenk des Bauernverbandes dargestellt wurde, wird mit Steuergeldern des Bundes bezahlt. Das ginge ja noch, wenn es sich um eine anständige Aufbauhilfe handeln würde. Was der Öffentlichkeit als humanitäres Geschenk dargeboten wird, ist in Wirklichkeit ein Subventionsgeschäft der Agro-Lobby. 2730 Franken wird für jede Kuh in den Kosovo bezahlt. Auf den Schutz der Nutztiere nimmt dabei wie üblich weder die Agro-Lobby noch die Bundesverwaltung Rücksicht: der lange Weg in den Kosovo wird den hochträchtigen Kosovo-Kühen ebenso bedenkenlos zugemutet wie schlussendlich der grauenvolle Schlachttod durch moslemisches Schächten. Empörung über solche Machenschaften hört man nirgends in unseren angepassten Medien. Solange es nur um Tiere geht, nicht um Geld, was ist schon dabei.... Geld, Geld, Geld! Moral und Humanität dienen nur noch als Mäntelchen für Geldgeschäfte. Gross dann aber die Aufregung, wenn ein Bundesbeamter wie Bellasi Geld unterschlägt, Geld! 


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