5. Juli 1999

VgT-Nachrichten im ganzen Kanton Solothurn und in Basel und Aarau verteilt

Weitere Enthüllungen über solothurner Tierschutzmisstände und Politfilz-Machenschaften werden folgen! 

Die neue Ausgabe der "VgT-Nachrichten" (VN) mit einem Bildbericht über grässliche, von den Solothurner Behörden geduldete Schweine-Fabriken ist in diesen Tagen in alle Briefkästen im Kanton Solothurn und in den Städten Basel und Aarau verteilt worden und vollständig auch im Internet unter  http://www.vgt.ch/vn/9904/vn99-4.htm . Die Öffentlichkeit wird darin nicht nur über die KZ-artigen Zustände in den Tierfabriken, sondern auch über die Machenschaften des Solothurner Politfilzes und deren konservativen Medien (Solothurner Zeitung, Oltener Tagblatt, Radio 32) aufgeklärt: Duldung illegaler Massentierquälerei und Desinformation der Öffentlichkeit. 

Der VgT wird den Kanton Solothurn nicht aus den Augen lassen und bald wieder mit Informationen über Missstände beliefern, die von den regimetreuen Medien unterdrückt oder mit unwahren Berichten dementiert werden. Neuester Fall: Landwirt Allemann in Selzach-Altreu, der seit Jahrzehnten, das Tierschutzgesetz missachtend, seine Kühe immer an der Kette hält, ohne Auslauf. Die Kälber hält er in diesen heissen Hochsommertagen in kleinen Kunststoffhütten an der prallen Sonne auf dem geteerten Vorplatz, ohne Trinkwasser! Junglandwirt Urs Allemann, der den Betrieb kürzlich von seinem Vater übernommen hat, ist zu bequem, die Kälber in den Schatten unter Bäumen zu lassen. Aus reiner Bequemlichkeit schmoren sie auf dem Teerplatz in den kleinen Kunststoffhütten. Ebenfalls zu bequem ist er, die Kühe auf den Wiesen ausserhalb des Dorfes weiden zu lassen. Dass das immer möglich ist, ist in den VN99-2 (http://www.vgt.ch/vn/9902/vn99-2.htm) gezeigt worden: Ein 80jähriger Landwirt, der seinen Betrieb ebenfalls in engen Verhältnissen in einem Dorf hat, macht das, wozu Junglandwirt Urs Allemann zu bequem ist: Er lässt seine Kühe den ganzen Sommer auf der Weide und melkt sie auf der Weide, indem er die Melkmaschine an den Traktor anschliesst. Wir haben diesen alten Mann gesehen, wie er die schweren Kannen mit Trinkwasser vom Traktor herunter zu den Kühen trägt. Die Wut steigt hoch, wenn man jungen Landwirten zuschauen muss, die dazu zu bequem sind - auf Kosten der Tiere. Und die Solothurner Behörden schauen solchen gesetzwidrigen Tierquälerei tatenlos zuschauen. 

Einmal mehr gibt es gegen die von den Machthabern in diesem Land mitgetragene Massentierquälerei nur eine Empfehlung an die Konsumenten:

Essen Sie vegetarisch - Ihrer Gesundheit und den Tieren zuliebe. Und: Pflanzenmargarine statt Butter und Zurückhaltung beim Käse, denn Käse macht dick und mit den Abfällen aus den Käsereien werden die Schweine-KZs unterstützt, die so zu billigem Futter kommen.


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