15. April 1999

VgT erhält keine Bewilligung für Tierhilfs-Aktion im Kosovo

Das jugoslawische Generalkonsulat hat heute das dringende Gesuch des VgT um eine Reisegenehmigung für einen VgT-Tierhilfe-Konvois in den Kosovo abgelehnt.

Der VgT hatte sein Gesuch wie folgt begründet: 

Wie immer leiden unter kriegerischen Ereignissen ganz besonders auch die Haustiere. So vermuten wir, dass sich zur Zeit auch im Kosovo ein ungeheures Tierdrama abspielt: eingesperrte oder angebundene Tiere in verlassenen Ställen, die im knietiefen Mist zwischen bereits verwesenden Kadavern langsam verhungern oder verdursten. Wir ersuchen Sie deshalb, einer Gruppe unserer Vereinigung, bestehend aus vier Personen und zwei Fahrzeugen, ein Reisevisum für 14 Tage zu erteilen, damit wir in der Republik Kosovo, Tiere aus verlassenen Ställen befreien und kranke Tiere euthanasieren können.

Das "Generalkonsulat der Jugoslawischen Republik" in Zürich hat nun dem VgT telefonisch mitgeteilt, eine Reisegenehmigung komme aus Sicherheitsgründen nicht in Frage. Auf den Einwand, es herrsche dort doch kein Krieg abgesehen von Luftangriffen auf strategische Ziele, meinte die Frau Generalkonsul, das sei nicht richtig, die hier verbreiteten Nachrichten würden ein falsches Bild von den Vorgängen im Kosovo vermitteln....

 

Zum Thema Krieg im Kosovo siehe auch die News vom 10.4.99


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