5. Dezember 1998

Die Bundespolizei im Angriff auf die Internet-Prsenz des VgT

Journalisten wissen, dass die Bundespolizei unter dem Vorwand des Antirassismus-Gesetzes Massnahmen gegen die Internet-Prsenz des VgT im Internet veranlasst hat. Genaueres ist nicht bekannt. Der angeschuldigte VgT-Prsident Dr Erwin Kessler wurde noch nicht informiert, was ihm vorgehalten wird. Wiederum erfhrt er zuerst aus der Presse, was die Justiz gegen ihn unternimmt.

"Es gibt keine Zensur in der Schweiz,
aber sie funktioniert."

Kurt Tucholsky

 

Verschiedene Tierschutzfreunde im Ausland haben bereits angekndigt, in der Schweiz allenfalls zensurierte Internetseiten des VgT in ihre Internet-Site aufzunehmen.  Heute schon hat der VgT sterreich Informationen ber die Tierhaltung des Klosters Fahr im Internet, welche dem VgT Schweiz im Maulkorbprozess verboten wurden.

Es sind auch sonst massive Bestrebungen im Gange, den VgT lahmzulegen. Nachdem die jahrelangen Repressionen und Boykotte den VgT nicht zum Schweigen bringen konnten, zielen die Repressionen jetzt ganz direkt gegen die weitere Herausgabe der "VgT-Nachrichten" (VN) und die Internet-Site des VgT, damit die regimetreuen, - wegen unserer Kritik am Schchten besonders die jdisch gesteuerten - Medien ungestrt den Anschein eines demokratischen Rechtsstaates wahren knnen.

Seit Jahren sind Informationsboykotte und Verleumdungs-Kampagnen gegen den VgT im Gang: Radio und Fernsehen sowie viele grosse Tages-Zeitungen (unter anderen der Tages-Anzeiger mit seiner jdischen Chefredaktorin) boykottieren den VgT seit Jahren oder bringen hchstens ab und zu verlogene Berichte. Aufgedeckte Missstnde werden dementiert und der VgT wird so hingestellt, als beschuldige er unschuldige Landwirte vllig zu Unrecht. So geschah es krzlich im Luzerner Regionalfernsehen TeleTell bezglich eines Tierdramas in Beromnster, und in der Neuen Mittelland-Zeitung (Solothurner-Zeitung/Oltener Tagblatt) ber die Missstnde im Kanton Solothurn, die es offiziell nicht geben darf..

Seit Jahren sind wir auch einem permanenten Justiz-Terror ausgesetzt. Die Verurteilung von VgT-Prsident Erwin Kessler zu 45 Tagen Gefngnis unbedingt wegen seiner Kritik am grausamen Schchten ist nur die sichtbar gewordene Spitze der politischen Justiz-Willkr, welcher der VgT tagtglich ausgesetzt ist. Damit versucht der herrschende Politfilz, den VgT moralisch und finanziell zu zermrben und zu behindern.  

Seit etwas ber einem Jahr boykottieren smtliche Grossdruckereien der Schweiz den Druck der VN, so dass der VgT gezwungen ist, diese im Ausland drucken zu lassen. Seither verweigert die Post - unter missbruchlicher Anwendung des Zeitungsfrderungsgesetzes - den (gnstigeren) Zeitungstarif fr die VN. Dies allein verursacht fr jede Ausgabe Mehrkosten von 3000 Fr.

All das hat den VgT nicht zum Schweigen bringen knnen und die Mitgliederzahl hat auch dieses Jahr wieder um rund 1000 zugenommen. Dank der Treue der Mitglieder und Gnner konnte der VgT allen Repressionen standhalten. Die VgT-Nachrichten (VN), in denen laufend Missstnde und Machenschaften aufgedeckt werden, die es offiziell gar nicht gibt und die deshalb von praktisch allen anderen Medien unterdrckt werden, sind dem herrschenden Regime ein Dorn im Auge. Mehr und mehr sehen die konservativen Medien ihre manipulierte Berichterstattung durch die VN entlarvt und mit grosser Auflage im ganzen Land bekannt gemacht. Deshalb die wachsenden Bestrebungen, dieses unbequeme Journal zum Schweigen zu bringen, der in den letzten Tagen mit dem Austragungsboykott der beiden marktbeherrschenden Gruppen privater Direktwerbungs-Organisationen in der Schweiz - Swiss Mail Company und Swiss Mail - einen vorlufigen Hhepunkt erreicht hat. Nur noch die Ostschweizer Direktwerbung AG arbeitet weiterhin mit dem VgT zusammen. Ausgelst worden sei der Boykott, so heisst es, durch die Kritik am Modehaus Vgele in den VN98-6 im Zusammenhang mit Tierqulerpelz und Konsumententuschung. Das grosse Kleidergeschft Vgele mit seinen vielen Katalog- und Prospekt-Sendungen ist ein Grosskunde der Austragungsfirmen. Es ist jedoch anzunehmen, dass im Hintergrund noch weit gewichtigere Interessen tangiert sind, als das Interesse am Grosskunden Vgele; der Boykott durch die Swiss Mail Company (an dieser Firma ist auch die Post beteiligt!), dauert jedoch schon lnger als die VgT-Kritik am Modehaus Vgele.

 Da in diesem demokratisch getarnten Willkr-Staat nichts mehr undenkbar ist, schliessen wir eine pltzliche Lahmlegung des VgT mittels Gestapo-Methoden und Justiz-Willkr, gedeckt und verschwiegen von den Medien, je lnger je weniger aus. Es wre nicht das erste Mal, dass dieser angebliche Rechtsstaat unter fadenscheinigen Vorwnden gegen missliebige Gruppen mit Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen von Computern sowie kistenweisem Abtransport von Akten vorgeht und die ffentlichkeit davon nichts erfhr. Solchen Justizterror erfahren nicht nur die angeblichen Holocaust-Leugner; auch der VgT selbst musste dies erfahren, als die Polizei vor Jahren in diesem Stil gegen die VgT-Sektion Zrich vorging und wahllos Vereinsmaterial beschlagnahmte, das dann monatelang auf einem Polizeiposten herumlag. Erst nach 14 Interventionen unseres Anwaltes wurden die beschlagnahmten Vereinsakten zurckerstattet. Juristisch war die ganze Angelegenheit nutz- und ergebnislos. Zweck der Polizeiaktion war Einschchterung - Politik mit polizeilichen Mitteln in der Schweiz 2000.


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