13. November 1998

Briefwechsel zwischen Simonetta Sommaruga, SKS, und Erwin Kessler, VgT

 

Bern, den 12. November 1998

VgT
Erwin Kessler
9546 Tuttwil

Betrifft:  SKS-Ratgeber ,,Generika" in den ,,VgT-Nachrichten" Nr. 6/98

Sehr geehrter Herr Kessier,

in der aktuellen Ausgabe der VgT-Nachrichten wurde auf Seite 19 mit farbigem Bild unser Ratgeber "Generika: Die kostengnstigen Medikamente" inkl. Bestelladresse angepriesen. Grundstzlich begrssen wir es, wenn verschiedene Medien auf unsere Broschren hinweisen.

Da in Ihrem Vereinsblatt aber eine derart antisemitische, rassistische und widerliche Hetze gegen jdische Menschen betrieben wird, distanzieren wir uns in jeder Form vom VgT! Wir mchten unsere Publikationen in Zukunft nie mehr in den "VgTNachnrichten" noch sonst in irgendeinem Produkt von Ihnen erwhnt sehen!

Ich bitte Sie, dies zur Kenntnis zu nehmen und an Ihre Redaktion weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grssen

Simonetta Sommaruga
Geschftsfhrerinn Stiftung fr Konsumentenschutz

 


13. November 1998

Stiftung fr Konsumentenschutz
3000 Bern

Sehr geehrte Frau Sommaruga,

es ist fr mich nicht durchsichtig, warum Sie glauben, mit primitiven Anschuldigungen gewisser Kreisen mitheulen zu mssen. Mit Ihrem Verhaltensmuster wrde ich nun mit einem Gegenboykott gegen Ihre SKS reagieren. Da ich aber eine an Tatsachen orientierte Arbeitsweise pflege und mich nicht durch inszenierte "ffentliche Meinungen" und ein vom Establishment aufgezwungenes "politisch korrektes" Verhalten steuern lasse, werde ich, wenn es zweckmssig scheint, weiterhin auf Ihre Generikaliste verweisen. Literaturhinweise werde ich mir sicher nicht von einer antirassismusneurotischen Simonetta Sommaruga verbieten lassen.

Mit freundlichen Grssen
Dr Erwin Kessler
Prsident Verein gegen Tierfabriken Schweiz VgT 

Postskriptum:
Unser von Ihnen abschtzig als "Vereinsblatt" tituliertes Journal erscheint in einer Auflage von 150 000, die Westschweizer Ausgabe mit 100 000. Demgegenber ist Ihr Organ tatschlich ein "Vereinsblatt", das nur von Ihren Mitgliedern gelesen wird. Sie bringen offenbar manches durcheinander. Zuviel Stress? Hatten Sie auch schon einmal den Gedanken an einen lngeren Erholungsurlaub, bevor Sie sich - nach einem anfnglich guten konsumentenpolitischen Start - in abstruse Ideologien und fixe Ideen verrennen?

 


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