17. August 1998

Zur VKMB-Initiative und zur buerlichen Gegen-Kundgebung vom 4. September

Einmal mehr versucht die Agro-Lobby eine tier- und umweltfreundliche Reform der Schweizer Landwirtschaft zu verhindern. Diese Haltung zeigte sich bisher am konstanten Widerstand gegen Verbesserungen der absolut ungengenden gesetzlichen Tierschutzvorschriften. Mit ihrem Nein zur VKMB-Initiative glauben unsere subventions-verwhnten Tierquler und Umweltvergifter fr ihre Untaten weiterhin aus Steuergeldern finanziert zu werden - ein Missstand unserer Landwirtschaftspolitik, der in der Bevlkerung keinen Rckhalt mehr hat. Die VKMB-Initiative ist eine Chance, damit endlich Schluss zu machen. Die Agro-Politiker haben immer noch nicht realisiert, dass die Konsumenten mit Tierqulerfleisch und Giftgemse - ntigenfalls aber auch mit Bioprodukten! - weit billiger aus dem Ausland eingedeckt werden knnen und dass die konservative Schweizer Landwirtschaft keine Existenzberechtigung mehr hat.

Der VgT untersttzt ein JA zur VKMB-Initiative, setzt sich aber im brigen weiterhin fr eine vegetarische Ernhrung ein, welche das endlose Gerangel um eine anstndige Tierhaltung weitgehend berflssig macht. Da vegetarische Ernhrung viel weniger Landwirtschaftsland bentigt als die Tierproduktion und das Alpgebiet fr einen gesunden, zurckhaltenden Konsum von Milch und Kse ausreicht, knnen wir die Landwirtschaft im Mittelland - bis auf einige Biogrtnereien - in einen riesigen Freizeitpark umwandeln, wo die Bevlkerung nach Herzenslust wandern, campieren und grillieren kann (keine Fleischwrste, sondern pflanzliche Vegusto-Wrste von Soyana oder auch einfach in Alufolie verpackte Kartoffeln, Tomaten, Zucchetti-Scheiben, pfel und hnliches).

Darum: Wenn kein JA zur VKMB-Initiative zustande kommt, dann knftig ein NEIN zur subventionsverwhnten, gegen Tier, Mensch und Umwelt rcksichtslosen Schweizer Landwirtschaft.


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