27. Juli 1998

Haus und Stall eines Tierquälers in Neftenbach abgebrannt

Uns freuts, nun hat die Tierquälerei ein Ende, welche vom Kantonalen Veterinäramt unter Amtsmissbrauch seit vielen Jahren geduldet wurde: Kühe lebenslänglich an der Kette! Wir bedauern nur das Rind, das in den Flammen umgekommen ist.

Die Meldung über den Brand erschien am 24. Juli 1998 in der Presse. Wir haben uns vor Ort umgeschaut und die Vermutung aufgrund der Pressebilder bestätigt gefunden: es war das Haus von Tierquäler Hermann Flach. Seit vielen Jahren hatte er eine - gemäss Feststellung der Zürcher Bezirksanwaltschaft - amtsmissbräuchlich erteilte rechtswidrige Sonderbewilligung des Veterinäramtes, seine Kühe unter Missachtung von Artikel 18 der Tierschutzverordnung lebenslänglich an der Kette zu halten.

In der Nacht vom 13. auf den 14. Juli 1996 zerstach die Tierbefreiungsfront TBF die Reifen am Traktor von Landwirt Hermann Flach in Neftenbach. Damit wollte die TBF diesen Tierquäler zwingen, sein lebenslänglich angebundenes Vieh auf die Weide zu lassen, anstatt immer nur das Gras in den Stall zu fahren.

Nun hat das Schicksal zugeschlagen. Uns freuts. Mit solchen Tierquälern wäre Mitleid fehl am Platz. Aber in diesem verluderten Staat kommen Tierschützer ins Gefängnis, nicht solche Tierquäler. Diese werden vielmehr noch mit unseren Steuergeldern subventioniert.

Hermann Flach ist leider nicht der einzige Tierquäler mit Sonderbewilligung im Kanton Zürich. Darum unsere Konsumenten-Empfehlung: Pflanzenmargarine statt Tierquäler-Butter!

 


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