19.Januar'98
NZZ-Format: "Die Rache der Pelztiere", SF2 19.1.98:
Tendenziöser Werbefilm für die grausame Pelzmode


Diese Sendung von NZZ-Format war ein Musterbeispiel eines einseitigen, tendenziösen Journalismus unter dem Deckmantel einer scheinbaren Objektivität.

Grundtenor:

Wegen den bösen Tierschützern können die armen Trapper ihre Felle nicht mehr verkaufen.

Die grausamen Fallen wurden ausnahmslos ohne oder mit schon toten Tieren gezeigt. Kein einziges Tier wurde mit seinen Qualen gezeigt, nachdem es mit seinen Beinen in eine Fussfalle (Tellereisen) geraten ist. Dafür war dann ständig von angeblich humanen Fallen die Rede, an denen schon seit 15 Jahren geforscht wird - offenbar mit geringem praktischem Resultat. Oder warum wehren sich die USA und Kanada bis heut so vehement gegen ein Verbot der grausamen Tellereisen? Diese wichtige Frage wurde in dieser einseitigen, geradezu korrupten Sendung nicht gestellt. Dafür wurden immer wieder Statements von selbsternannten "Tierschützern" eingespannt, welche den Rückgang der Pelzmode aus einem einseitig anthropozentrischen Ökologieverständnis heraus bedauern.

In den Sümpfen New Orleans wurden Nutrias ausgesetzt zur Pelzgewinnung. Nun haben sich diese derart vermehrt, dass ihre Grabtätigkeit die Dämme gefährdet. Daran sind - nach NZZ-Format - auch die bösen Tierschützer schuld.

Es bleibt nur, den Produzenten dieser Sendung gute Besserung zu wünschen.


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