15. Juni 2001

Aus dem Alltag der Willkür-Justiz:

In den Mistgraben geworfen - zwei Wochen bedingt

von Erwin Kessler, Präsident VgT

Im thurgauischen Hittingen warf ein Pächter den Vertreter einer Stiftung (Eigentümerin des Hofes) in den Mistgraben und verschmierte sein Gesicht mit Mist. Das Opfer trug eine Hirnerschütterung davon. Grund für die Tat: Der Pächter war mit der Pachtkündigung nicht einverstanden. Der Täter erhielt zwei Wochen Gefängnis bedingt (Thurgauer Zeitung vom 15.6.01).

In Bassersdorf wehrte ich mich mit einem Pfefferspray gegen einen Landwirt, der mir in den Wald gefolgt war, um mich zu provozieren. Strafantrag der Bezirksanwaltschaft Bülach: drei Monate Gefängnis unbedingt (ich habe keinerlei Vorstrafen wegen Gewalttätigkeit).

Der übliche Justiz-Terror gegen mich und den VgT. Willkürjustiz als Mittel der Politik im sogenannten demokratischen Rechtsstaat Schweiz.


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