6. Juni 2001

Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund fordert die Aufhebung des Schächtverbotes - VgT zum Referendum bereit

Gemäss einem Bericht in der jüdischen Zeitung "Tachles" fordert der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) die vollständige Aufhebung des Schächtverbotes im Rahmen der laufenden Revision des Tierschutzgesetzes. Der VgT ist bereit, sofort das Referendunm zu ergreifen, sollte es soweit kommen. Dank starkem Mitgliederwachstum und starker finanzieller Unterstützung ist der VgT ohne weiteres in der Lage, ein Referendum und einen Abstimmungskampf zu führen. Heute sind bereits zwei von 1000 Einwohner Mitglied beim VgT.

Vor vier Jahren ware es jüdischen Kreisen gelungen, das Schächtverbot für Geflügel zu bodigen (www.vgt.ch/vn/0101/huehner). Da dies auf Verordnungsstufe geregelt wurde, gab es keine demokratischen Möglichkeiten, dazu anzugehen. Eine vollständige Aufhebung des Schächtverbotes auch für Säugetiere bedarf hingegen einer Änderung des Tierschutzgesetzes, welche dem fakultativen Referendum unterliegt.


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