2. März 2001

Neues zum Fall Furrer, Bortoluzzi und Konsorten in Affoltern:
Jugoslawischer Mittäter mit Justizwillkür geschont

von Erwin Kessler, VgT

Am Vorfall um den Fischbehälter des Restaurants Central in Affoltern, wo das Taschenmesser von Nationalrat Bortoluzzi zum berühmten Einsatz kam, war auch der Jugoslawe Miodrag Jovanovic beteiligt. Er habe zwar nicht genau gewusst, um was es gehe, aber da er den Central-Wirt Fred Furrer kenne, habe er diesem helfen wollen und deshalb sein Fahrzeug vor das VgT-Fahrzeug gestellt, um dessen Wegfahrt zu verhindern (Polizeirapport vom 4.12.1999). Dabei konnte ich ihn dabei aus meinem Fahrzeug heraus genau beobachten. Er stellte sein Fahrzeug vor meines, bis andere dort eine Reklametafel hingestellt hatten. Dann war sein Fahrzeug nicht mehr nötig, und er verzog sich rasch, da das Eintreffen der Polizei erwartet wurde.

Nun hat Bezirksanwalt Fäh mit einer heute eingetroffenen Verfügung die Strafuntersuchung wegen Nötigung gegen Jovanovic eingestellt mit der Begründung, Jovanovic habe sein Fahrzeug nur kurz dort abgestellt, weil er am Kiosk eine Zeitung habe kaufen wollen.

Gegen diesen unglaublichen Willkürentscheid habe ich heute umgehend beim Bezirksgericht Affoltern Rekurs erhoben. Mann kann sich angesichts der allgemeinen Anti-Rassismus- Neurose des Eindruckes nicht erwehren, dass dieser Mittäter deshalb eine Sonderbehandlung erfahren hat, weil er Jugoslawe ist.

Die Gerichtsverhandlung gegen Furrer und Bortoluzzi ist auf den 3. April, 14 Uhr, angesetzt. Es unklar, ob der Termin wegen dem Fall Jovanovic verschoben wird. Informationen über den weiteren Verlauf stets aktuell auf www.vgt.ch


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