13. Februar 2001

"Swissmilk" setzt sich über Bundesgerichtsurteil hinweg und wirbt weiter mit der umstrittenen gesundheitlichen Wirkung von Milch

Mit einem ganzseitigen Inserat im Tages-Anzeiger-Magazin verbreitet die Swissmilk erneut die ihr vom Bundesgericht verbotene Werbung und erweckt in unlauterer Weise den Eindruck, die angeblich gesundheitliche Wirkung von Milch auf den Knochenbau sei vom Bundesgericht abgesegnet.

Die Agro-Mafia hat sich schon immer so aufgeführt, als habe sie Sonderrechte: Autobahnblockaden, Landfriedensbruch und die Nötigung von Grossverteilern mit Blockaden, für die jeder andere Bürger in der Schweiz bestraft würde, kann sie sich ebenso leisten wie die systematische Missachtung des vom Volk mit grosser Mehrheit beschlossenen Tierschutzgesetzes.

Die gesundheitliche Wirkung von Milch auf die Knochen sind umstritten, denn es ist fraglich, ob der Körper das Calcium der Milch für den Knochenbau verwerten kann. Weltweite empirische Studien zeigen auffallend gerade in den Ländern eine starke Verbreitung der Osteoporose, wo viel Milch getrunken wird.


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