5. Oktober 2001 / VN2002-2

Ein Basler Jude erhält für jahrelange Fäkalsprache-Beschimpfungen gegen Erwin Kessler eine Trinkgeldbusse

Vor dem Strafgericht Basel wurde am 5.10.01  der Jude Marco Bloch für seine jahrelangen Fäkalsprache-Beschimpfungen gegen VgT-Präsident Dr Erwin Kessler mit einer Trinkgeldbusse von Fr 250.- "bestraft".

Aus dem Plädoyer von Erwin Kessler:

Herr Präsident, meine Damen und Herren,

Normalerweise reagiere ich nicht auf Beschimpfung. Der vorliegende Fall hat zwei Besonderheiten.

Erstens habe ich es nun wirklich satt, endlos Fäkalsprache-Beschimpfungen entgegenzunehmen. Mich ekelt schon das Papier von Bloch, das ich in der Post finde.

Zweitens habe ich es auch satt, dass es immer sofort zu Strafverfahren und Verurteilungen kommt, wenn es jemand wagt, jüdisches Verhalten zu kritisieren - egal wie gerechtfertigt solche Kritik ist, während von jüdischer Seite hemmungslos solche Ehrverletzungen verbreitet werden.

Bloch schickt mir seit 1996 in unregelmässigen Abständen primitivste Beschimpfungen, per Fax und per Post, immer etwa in der gleichen Art, wie das folgende Beispiel:

"An Kessler, den grossen Tierfreund und Menschenverachter, eidg dipl Antisemit mit Nazi Scheisse im Wasserkopf... Der grosse Moses sagte, das jüdische Volk ist ein hartnäckiges Volk und unter den hartnäckigen bin ich noch einer der Hartnäckigsten. Heuchler müssen auch sterben, besonders wenn sie so verlogen sind bis unter die Schamhaare. Ich gestatte ihnen, dass sie mit meinen Faxmitteilungen ihr Arschloch putzen dürfen.

Marco Bloch, Holbeinstr 79, 4051 Basel"

Am 11. Januar 2001 kam per Fax die folgende Botschaft, die mich veranlasste, mir das nicht länger gefallen zu lassen:

"Hat die feige Memme Kessler den Mut alles zu schreiben in seinem Scheissblättchen und zwar alles, oder scheisst er sich in die Hosen. ... Ein ekelhafter Heuchler, der unter dem verlogenen Pseudonym Tierschützer eine idiotische Behauptung aufstellt und den Holocaust mit der Schechita vergleicht. Was Ihnen fehlt ist das Schamgefühl. Sie sind kein Tierschützer, aber die dummen Anhänger von Ihnen und alle Antisemiten und Nazis applaudieren Ihnen. Wenn Dummheit und geistige Verblödung strafbar wären, bekämen Sie 99 mal Lebenslänglich. Sie sprechen von primitiv, aber wie soll man sonst mit einem Primitivling wie sie einer sind verkehren? Da Ihnen jegliches Schamgefühl abgeht, können Sie sich gar nicht schämen. Als Feigling werden Sie diesen Fax und den gestrigen sicher nicht in Ihrem Hetzblättchen veröffentlichen. So human wie die Christen sind wir schon lange... Der Holocaust war nur das Spitzenprodukt des gottverdammten verfluchten sogenannten Sohn Gottes, der vernichtet worden war, weil er ein Gotteslästerer war... und der Esel stand im Stall und vermehrte sich millionenfach ohne Eselin. Zur Orientierung: Alle Nazis der 1. Garnitur waren katholisch, nur Göring war es nicht. Lassen Sie sich von Prof der Wixologie Haas in Vaduz beraten...

Marco Bloch"

Gemäss einer Stellungnahme der Vormundschaftsbehörde Basel-Stadt vom 11. Sept 1996 ist Bloch zurechnungsfähig, es bestünden keine Hinweise dafür, dass die Voraussetzungen für die Errichtung einer vormundschaftlichen Massnahme gegeben seien.

Nachdem ich diese Klage eingereicht habe, kam weitere Post. Da der Angeklagte schon anderweitig wegen ähnlichen Ehrverletzungen verurteilt worden ist und keine Anzeichen dafür bestehen, dass er sein Verhalten zu ändern gewillt ist, beantrage ich eine unbedingte Gefängnisstrafe von zwei Monaten. Es wäre stossend, wenn der Anklage - nur weil er Jude ist - für seine primitiven, unsachlichen Ehrverletzungen milder bestraft würde als ich für meine sachlich gerechtfertigte Kritik am Schächten. Die objektiven Umstände zeigen klar, dass nur eine drastische, wirklich abschreckende Bestrafung geeignet ist, mich vor weiteren solchen Beschimpfungen zu verschonen, und darauf habe ich einen gesetzlichen Anspruch.

Erwin Kessler

Der Angeklagte zeigte keinerlei Einsicht oder Reue und ist wegen ähnlichen Beschimpfungen gegen andere bereits vorbestraft.

Ein "Antisemit" wie Kessler habe gar keine Ehre und solche Beschimpfungen seien deshalb keine Ehrverletzung, liess Bloch durch seinen Anwalt ausführen, der einen Freispruch forderte. Der Richter begründete sein mildes Urteil damit, der Angeklagte sei durch "üble" Äusserungen Erwin Kesslers zum Schächten, insbesondere durch den Vergleich des Schächtens mit dem Holocaust und durch die Bezeichnung "Schächtjuden" provoziert worden. Erwin Kessler muss deshalb seine Aufwendungen für das Verfahren selber Tragen, und die Bloch auferlegten Gerichtskosten betragen nur 150 Franken - insgesamt eine klare Einladung an ihn, mit seinen primitiven Beschimpfungen weiterzufahren, es kostet ihn nur ein Trinkgeld.

Dieser Fall zeigte wieder einmal exemplarisch die Manipulation der öffentlichen Meinung: Während die Basler Zeitung den Fall vollständig unterdrückte, brachte TeleBasel einen verfälschten Bericht: Die Zuschauer erfuhren nichts von den primitiven Beschimpfungen Blochs. Der Fall wurde so dargestellt, als habe sich Bloch nur gegen "antisemitische Äusserungen" Erwin Kesslers gewehrt. So wird die Basler Bevölkerung durch die jüdischen Basler-Medien manipuliert - meistens wohl unmerklich, wenn sie sich nicht noch anderwo über das Tagesgeschehen informieren. Zum Glück gibt es den VgT und die VgT-Nachrichten.

*

Gemäss Basler Strafprozessrecht kann der Geschädigte ein erstinstanzliches Urteil nicht weiterziehen. Die Trinkgeldbusse ist deshalb definitiv.

Früheres zum Fall Bloch:
- Appell an die Juden in der Schweiz
- Luzerner Amtsstatthalter wollte Mitgliederliste des VgT beschlagnahmen


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