30. Januar 2001

Protestaktion des VgT gegen einen Professor der Universität Zürich im Zusammenhang mit BSE

Im Herbst 1994 verbreitete der VgT ein Flugblatt, auf dem Fleischkonsumenten vor dem Rinderwahnsinn gewarnt und aufgefordert wurden, weniger Fleisch zu essen. Ein VgT-Aktivist, der dieses Flugblatt auf öffentlicher Strasse, unter anderem  vor der Metzgerei Gubler an der Stadthausstrasse in Winterthur, verteilte, wurde von dieser Metzgerei wegen «unlauterem Wettbewerb» eingeklagt und zu 2000 Fr Busse verurteilt. Dieses menschenrechtswidrige Urteil wurde von Dr Andreas Donatsch, Richter am Kassationsgericht des Kantons Zürich und Rechtsprofessor an der Uni Zürich, gutgeheissen. Das Urteil wurde später vom Bundesgericht wegen Verletzung der Meinungsäusserungsfreiheit aufgehoben und der Aktivist musste freigesprochen werden. Mehr...

Am 30. Januar 2001, 14 Uhr, führte der VgT an der Uni Zürich eine Protestaktion gegen diesen Professor durch: Eine Gruppe VgT-Aktivisten drang in den Hörsaal ein, unterbrach die Vorlesung von Prof Donatsch und verteilte Flugblätter. VgT-Präsident Erwin Kessler: "Sind Sie Prof Donatsch?" "Ja, warum?" "Dann können Sie jetzt Pause machen, jetzt rede ich." Und an die Studenten gewandt: "Guten Tag. Wir möchten Sie über die juristische Unfähigkeit Ihres Professors aufklären." (Gelächter) "Bitte lesen Sie die Flugblätter und glauben Sie nicht mehr alles, was dieser Professor doziert." Hierauf verliess die Aktivisten-Gruppe den Hörsaal wieder und überliess den Professor dem Gelächter des Auditoriums.


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