21. Januar 2001

Tierquälerische Kastenstände für Mutterschweine werden nicht verboten!

von Erwin Kessler, Präsident Verein gegen Tierfabriken VgT

 

In der letzten Ausgabe des BEOBACHTERs (2/01) wird unter dem Titel "Fleischkonsum: Billige Preise auf Kosten der Tiere" einmal mehr die Falschinformation verbreitet, die tierquälerischen Kastenstände für Mutterschweine seien in der Schweiz nur noch bis zum Jahr 2007 erlaubt. Diese Märchen hat ursprünglich das Bundesamt für Veterinärwesen in seiner Pressemitteilung zur letzten Revision der Tierschutzverordnung im Jahr 1997 in die Welt gesetzt (dieses Amt lügt nicht nur im Zusammenhang mit BSE!). Seither wird dies sogar vom "Schweizer Tierschutz STS", von Fachleuten und von sonst seriösen Medien immer wieder unbesehen weiterverbreitet. In Tat und Wahrheit werden nämlich diese tierquälerischen Kastenstände nur eingeschränkt, aber keineswegs ganz verboten. Artikel 22 der Tierschutzverordnung bestimmt für die Zeit nach dem Jahr 2007 folgendes: "Kastenstände für Galtsauen dürfen nur während der Deckzeit und höchstens während zehn Tagen verwendet werden."
Zweimal im Jahr 10 Tage lange im Folterkasten ist nicht etwas Vernachlässigbares! Wer das Gegenteil behauptet, soll sich das zuerst
einmal selbst gefallen lassen.

frauental-1.JPG (92990 Byte)

Diese Folterkäfige werden nicht verboten. Darum:
Essen Sie vegetarisch - Ihrer Gesundheit und den Tieren zuliebe!


News-Verzeichnis

Startseite VgT

Mail an den Verein gegen Tierfabriken Schweiz
Mail an den Webmaster
http.//www.vgt.ch/news/010121.htm