2. November 2000

Neue, rätselhafte BSE-Fälle in der Schweiz

In der Schweiz sind erstmals zwei Rinder an BSE erkrankt, die nach der Verschärfung der Futtermittelbestimmungen im Mai 1996 geboren sind. Die eine Kuh stammte aus dem Kanton St. Gallen und wurde im November 1996 geboren. Das zweite Tier kam im Februar 1997 im Kanton Obwalden zur Welt, wie das Bundesamt für Veterinärwesen BVET mitteilte.

Bis heute sind Ursache und Ausbreitung von BSE wissenschaftlich sehr unklar, was aber die Schweizer Behörden nie gehindert hat, die Fleischkonsumenten zu beruhigen. Die offiziellen Ansichten und Beurteilungen wurden durch neue Erkenntnisse immer wieder über den Haufen geworfen. Was konstant blieb, waren lediglich die offiziellen Beruhigungen, man könne Fleisch weiterhin bedenkenlos konsumieren. Anders als in der Schweiz, hat diese unverantwortliche Beruhigungspolitik in Grossbritannien politische Konsequenzen.


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