24. September 2000

Selektive Wahrnehmung von Gewalt

Skinheads schlagen einen Passanten zusammen, der ihnen nicht gefällt.

Sechs Metzger und Schweinemäster schlagen vier Frauen zusammen, die auf einer Brücke mit einem Spruchband für vegetarische Ernährung werben, was den Metzgern und Mästern nicht gefällt.

Was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Ereignissen?

Der zweite Fall (siehe www.vgt.ch/vn/ 9806/vn98-6.htm) wird von den Medien kaum zur Kenntnis genommen. Im ersten Fall wird es ein nationales Thema und der Bundesrat setzt eine Kommission ein. Die Schweiz ist von Gewalt bedroht.

Auch die Gewalt gegen die Nutztiere bleibt von den Medien und Politikern weitgehend unbeachtet. Öffentliche Beachtung und Reaktionen findet nur, was politisch passt.

Gut, dass es den VgT gibt.

Im Oktober werden die VgT-Nachrichten (www.vgt.ch/vn/0004/index.htm) in einer Auflage von 300 000 im ganzen Kanton Bern verteilt, mit einem grossen Bericht über die armen Schweine hinter den blumengeschmückten Bauernhausfassaden in diesem Kanton. Im November erscheinen die französischen ACUSA-News (www.acusa.ch/an2000/index.htm) der Westschweizer VgT-Sektion in einer Auflage von 500 000 mit einem grossen Bericht über die Vergewaltigung der Nutztiere in den Kantonen Genf, Waadt und Freiburg. Im Dezember erscheinen die VgT-Nachrichten in einer Auflage von 1 Million über die brutale Gewalt an Tieren unter dem Deckmantel der "Religion".

Wirklich gut, dass es den VgT gibt!


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