1. März 2000

Tierbefreiungsfront TBF entwendete einen Tierquäler-Kastenstand aus dem Schweinestall des Klosters Fahr

In der Nacht vom vergangenen Montag auf den Dienstag hat die Tierbefreiungsfront (TBF) einen der Kastenstände für säugende Mutterschweine im Stall des Klosters Fahr abmontiert und abtransportiert. Mit dieser Aktion protestierte die TBF gegen die weitere Verwendung dieser tierquälerischen Stalleinrichtung im Klosterbetrieb. Der vorhandene Schweinestall wäre gross genug, um allen säugenden Mutterschweinen mit kaum nennenswerten Anpassungskosten tiergerechte Abferkelbuchten (sog Schmid-Buchten) zur Verfügung zu stellen. Gemäss Tierschutzverordnung ist die Kastenstandhaltung, weil tierquälerisch, grundsätzlich verboten. Das Kloster nützt die noch laufende Übergangsfrist schamlos aus für sein unmoralisches, ausbeuterisches Verhalten gegenüber den Tieren.

Die Tierbefreiungsfront hat bereits im Juli 1995 mit einer Aktion gegen das Kloster Fahr von sich reden gemacht: Damals wurde in der Klosterkapelle eine Stinkflüssigkeit versprüht, um die scheinheiligen Klosterleute beim täglichen Gebet daran zu erinnern, dass ihre Tierquälerei zum Himmel stinkt.

 

Hintergrundinformationen zum Kloster-Fahr-Tierskandal: VN99-5 (mit Abbildungen aus der klösterlichen Tierhaltung)


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