12. Januar 2000

Kirchgemeinde Aadorf-Aawangen im Blutwurstrausch

Dass diejenigen, die fleissig in die Kirche rennen, in der Regel nicht bessere Menschen sind, ist kein Geheimnis. Weniger allt�glich ist es, wenn die Kirche die Verletzung ihrer eigenen Gebote selbst organisiert und ihre Infrastruktur daf�r zur Verf�gung stellt, wie die evangelische Kirchgemeinde Aadorf-Aawangen. Auf n�chsten Freitag l�dt sie in ihre R�umlichkeiten zur "Metzgete" ein, zum Verzehr h�herer S�ugetiere, die extra zu diesem Zweck get�tet wurden, als ob es kein Gebot g�be "Du sollst nicht t�ten."

Wer nun denkt, dass da wenigstens Freilandfleisch aus artgerechter Tierhaltung serviert w�rde, der irrt. Diese Frage haben wir den Verantwortlichen schon anl�sslich der letztj�hrigen kirchlichen Schlachterei gestellt und die Antwort erhalten, daran habe man nicht gedacht, aber es sei garantiert "Fleisch aus der Region" - als ob die katastrophale Schweinehaltung hier in der Region irgendwie weniger katastrophal tierqu�lerisch w�re als anderswo. Wie gr�sslich es in den St�llen dieser Region zu und her geht, wurde in den "VgT-Nachrichten" mit eindr�cklichen Bildern gezeigt (auch im Internet ver�ffentlicht sind unter http://www.vgt./ch/vn/vn99-1.htm ). Die meisten Schweine in der Schweiz werden genau so schlimm in tierqu�lerischer Intensivhaltung gem�stet wie in L�ndern, die kein Tierschutzgesetz haben.

Wer noch einen Funken Anstand und Mitgef�hl im Herzen tr�gt, der geht am Freitag nicht an dieses Barbaren-Fest mit Blutwurst- und Schweinskotelett-Fresserei! Blutwurstrausch, Leichenfrass. Pfui Teufel - im Namen Gottes?

Erwin Kessler, Pr�sident Verein gegen Tierfabriken VgT


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