6. Dezember 2002

Schächtprozess Nr 2 gegen Erwin Kessler:
Obergericht heisst Befangenheitsbeschwerde gut und entzieht Bezirksrichter Fischer das Verfahren

In einem heute eingetroffenen Beschluss des Obergerichtes wird das Verfahren Bezirksgerichtspräsident Andreas Fischer wegen Befangenheit entzogen. Unter Fischers Vorsitz wurde Erwin Kessler zu 9 Monaten Gefängnis unbedingt verurteilt. Das Obergericht hat dieses Urteil wegen groben Verfahrensmängeln aufgehoben und zur Wiederholung des Verfahrens an das Bezirksgericht Bülach zurückgewiesen. Gemäss dem nun erlassenen Obergerichtsbeschluss darf sich Fischer daran nicht mehr beteiligen.

Fischer hatte sich in einem persönlichen Schreiben an Erwin Kessler negativ über die VgT-Nachrichten geäussert und zwar im Zusammenhang mit dem Thema "Rassismus", das auch Thema des Schächtprozesses ist.

Fischers Partei, die EVP, befürwortet das betäubungslose Schächten, insbesondere die Aufhebung der Betäubungspflicht bei rituellem Schlachten, was von Tierschützer Erwin Kessler vehement bekämpft wird. Seine Kritik an dieser Tierquälerei ist im Schächtprozess Nr 2 zum zweiten mal Gegenstand eines Strafverfahrens wegen Antisemitismus.

Fischer ist schon früher voreingenommen-feindselig gegen Erwin Kessler aktiv geworden. Siehe: Die Machenschaften des Bülacher Bezirksrichters Andreas Fischer


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