20. Juli 2002

Tierische Statistik 2001

Nutztierbestand in der Schweiz im Jahr 2001:
1'611'400 Kühe, Kälber, Jungrinder und Stiere
1'547'700 Schweine
6'807'900 Hühner
  420'000 Schafe
   63'000 Ziegen
   50'100 Pferde

Geschlachtet wurden (ohne Schlachtungen zum Eigengebrauch):
  644'792 Kühe, Kälber, Jungrinder und Stiere
2'619'081 Schweine
            ? Hühner (keine Angabe, offenbar unzählbar viele, es müssen über 20 Millionen sein!)
  254'010 Schafe
   22'110 Ziegen
    5'387 Pferde

In der Schweiz werden jährlich über 3 Millionen Tonnen Milch produziert. Davon werden etwa 86 % zu Käse, Butter, Rahm, Joghurt, Dauermilchwaren und Frischmilchprodukten verarbeitet und 14% zu Konsummilch.

Ein grosser Teil (1999: 58%) des in der Schweiz konsumierten Geflügelfleisches wird importiert. Von den im Jahr 2001 importierten 37'000'000 kg Fleisch und Fleischerzeugnissen von Hausgeflügel (Hühner, Truten, Enten) stammten 37% aus China, 26% aus Frankreich, 18% aus Ungarn und 13% aus anderen Ländern der EU. Aufgrund von Stichprobenuntersuchungen erwiesen sich folgende Anteile als salmonellenverseucht:  8% aus Frankreich und 38% aus China.

In 87 von 88 untersuchten Schweinemastbetrieben wurden Campylobacter gefunden!

Im Jahr 2001 wurden in der Schweiz wieder mehr Tierversuche durchgeführt. 20'700 Tiere wurden sehr qualvollen Tierversuchen  ausgesetzt (im Amtsdeutsch "schwere Belastung"; höchste Belastungsstufe).

*

Weil das Tierschutzgesetz weitgehend toter Buchstabe bleibt, kann das Tierelend nur durch Selbstverantwortung der Konsumenten reduziert werden. Was kann der Einzelne tun?

- Streng und konsequent vegetarisch Essen, vor allem in Restaurants. Seit die Konsumenten vermehrt Lablprodukte kaufen, werden die konventionellen Tierquälerprodukte in Restaurants und Kantinen verwertet.

- Um mit dem Konsum von Medikamenten keine Tierversuche zu finanzieren: Naturheilmittel oder Generika verwenden.

- Regelmässig die VgT-Nachrichten lesen und weitergeben.
 


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