16. Juli 2002

Meetpoint Medien starten Aktion zur Rettung der VgT-Initiative gegen das betäubungslose Schächten

Christian Riesen, VgT-Mitglied und Inhaber der 'Meetpoint Medien & Gastro' hat am 16. Juli 2002 folgende Mitteilung veröffentlicht (http://www.meetpoint.ch/vgt-initiative/presse.html):

Pressemitteilung zur Wiederbelebung der VgT-Initiative 
Gruppe zur Rettung der Volksinitiative gegen das betäubungslose Schächten

Solothurn – Der Tierschützer Erwin Kessler lancierte mit seinem Verein gegen Tierfabriken (VgT) die Eidgenössische Volksinitiative gegen das betäubungslose Schächten. Aus einer verständlichen Resignation heraus verfolgt der Kämpfer der Nutztiere die Unterschriftensammlung seit dem 16. Juni 2002 nicht weiter. Christian Riesen (Inhaber der Meetpoint Medien & Gastro in Solothurn und grosser Tierfreund) gründet darum die Gruppe zur Rettung der Initiative gegen das betäubungslose Schächten. Ab dem 17. Juli 2002 werden intensiv – unter Einsatz neuer Kommunikationsinstrumente –  Unterschriften gesammelt.

Als der bald 32-jährige Christian Riesen erfuhr, dass Erwin Kessler die von Exponenten des Vereins gegen Tierfabriken VgT lancierte Volksinitiative gegen das betäubungslose Schächten als gescheitert betrachtet, entschloss sich der Solothurner Gastro-Unternehmer, ein Konzept zur Rettung der Initiative zu erstellen.

Mit Hilfe moderner Kommunikation, insbesondere über die Kanäle Internet und Handy will der Tierfreund Riesen die noch fehlende Anzahl Unterschriften – über 50'000 – in kürzester Zeit zusammen bringen. „Das klappt natürlich nur, wenn die Bevölkerung für die Problematik sensibilisiert ist, die Forderung ihren Rückhalt bei einer breiten Schicht der Bevölkerung findet.“ Nicht wenige Gegner versuchen die VgT-Initiative in die Nähe von Rassisten zu bringen. Riesen, der selber mit dem „braunen Gelump“ nichts anfangen kann, will die Stimmberechtigten in der Schweiz gezielt aus der tierschützerischen Perspektive ansprechen. „Unterschriften aus politischen Gründen sind mir ein Greuel“, erklärt er und fügt an, dass „die Frage nach der Religionszugehörigkeit ausdrücklich ausgeklammert sein muss.“ „Erstens gibt es nicht nur eine Religion, welche Schächtrituale kennt und zweitens haben in der heutigen Zeit lebende Angehörige der angesprochenen Glaubensrichtungen längst erkannt, dass man den zu schächtenden Tieren viel Leiden ersparen kann, indem man sie vor dem Schächtritual einfach betäubt“, mit diesen Argumenten ist Christian Riesen überzeugt, genügend Unterschriften aus tierschützerischen und damit ethisch problemlosen Gründen für eine gute Sache zu erhalten.

Abdruck frei, Belegexemplar an die untenstehende Adresse erbeten. Für weitere Informationen steht Ihnen Christian Riesen auch – soweit es der eng belegte Terminkalender zulässt – selber zur Verfügung. Weitere Informationen auf der Website www.meetpoint.ch/vgt-initiative/

Christian Riesen, Rossmarktplatz 13, 4500 Solothurn
Telefon 076 425 45 00 (vielfach Anrufbeantworter) – Telefax 076 425 45 01
Die einfachste und schnellste Möglichkeit der Kontaktaufnahme besteht über E-Mail: christianriesen@gmx.net

Über die Arbeit des Vereines gegen Tierfabriken VgT wird ausdrücklich auf Dr. Erwin Kessler und seine Website verwiesen: www.vgt.ch

Weitere Informationen zur Unterschriftensammlung

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> VgT-Informationen zur Initiative


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