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Bedenkliches
und Nachdenkliches
ERFREULICH: *
Liebevoller als viele Menschenmüttern - trotz der verbreiteten perversen menschlichen Überheblichkeit und Geringschätzung der Tiere. *
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Vegane Ernährung von Katzen sei nicht natürlich. Ist es natürlicher, Katzen mit Rind- und Schweinefleisch zu füttern, oder mit Hühner und Känguruhs? * Ein gelungenes Essay über Sprachpolizisten in der WELTWOCHE (auch der VgT ist ständig im Visier von Sprachpolizisten, seien es Richter oder selbsternannte selbstgerechte Besserwisser) * Einen Ekel erregenden Fund hat eine Französin beim Mittagessen in ihrem Hacksteak gemacht: Nathalie Dayiot biss auf einen Zahn mit Metallkrone, als sie bei einem Freund zum Essen eingeladen war, wie die Zeitung «Ouest-France» am Dienstag berichtete.
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Blick-Schlagzeile vom 20. Juni 2011: "Fischer erschiesst Fischer" *
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Todesanzeige
…und wir sprechen unser tiefstes Beileid aus, für die Millionen von Nutztieren, deren Leichenteile – nach einem traurigen, qualvollen Leben in den Tierfabriken - schon seit Jahrzehnten über den Ladentisch dieser Grossmetzgerei gegangen sind. *
* Die schöne Seite der Atom-Katastrophe bei Fukoshima in Japan (Frühjahr 2011): Es besteht die gute Hoffnung, dass die Fische um Japan herum bald nicht mehr geniessbar sind und für lange Zeit Ruhe haben vor ihren bestialischen Verfolgern. Japan ignoriert nicht nur die Risiken der Kernkraftwerke, sondern auch die internationale Ächtung des Walfangs. *
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Fleischfresser vor dem Ausgehen: * Aus einer Empfehlung des Bundesamtes für Veterinärwesen, zuständig für die Oberaufsicht im Tierschutz: "Auf Grund wissenschaftlicher Untersuchungen darf heute die Kastration mit Gummiringen und das Abschneiden des abgetrockneten Hodensackes bei Kälbern als Methode der Wahl bezeichnet werden." Kommentar von Erwin Kessler: Ich nehme an, dass im Rahmen dieser wissenschaftlichen Untersuchungen diese Methode an diesen Tierschutzbeamten des Bundes ausprobiert worden ist, denn Kälber können ja ihre Schmerzen nicht zu Protokoll geben. Ferner nehme ich an, dass diesen Beamten versehentlich nicht der Hodensack, sondern das Hirn mit Gummiringen abgeschnürt wurde, so dass sie auch keine Schmerzen zu Protokoll geben, sondern nur Empfehlungen erlassen konnten, die ihnen von der Agro-Mafia vorgedruckt wurden. * CVP-Ständerat Ivo Bischofberger, Appenzell-Innerrhoden, findet die Pelzmode nichs Verwerfliches. Er hat deshalb gegen ein Pelzimportverbot gestimmt. *
Bravo! Wieder ein Tierquäler weniger! * Hiltl und Hitler waren "Teilzeitvegetarier" Rolf Hiltl, der von seinen Vorfahren ein gutgehendes vegetarisches Restaurant geerbt hat und dieses nun ohne vegetarischem, dafür mit ökonomischem Engagement verwaltet, liebt Gott mehr als seine Frau, wie er kürzlich der Nation im Schweizer Fernsehen kundgetan hat. Solche super-originellen Sendungen wird der Zuschauer, der noch Schweizer Fernsehen einschaltet, nun öfters zu sehen bekommen, denn der neue SRG-Direktor de Weck hat das Schweizer Fernsehen verwesentlicht und ernsthafter gemacht, und konformer und ungefährlicher - so sinngemäss sein SFR-Regierungsprogramm. Da passt Hiltl, der Gott mehr liebt als seine Frau, perfekt hinein. Er passt auch gut ins Schweizer Fernsehen, weil er "Teilzeitvegetarier" ist - wie Hitler. Dieser Vergleich stammt nicht von mir, sondern von ihm. Warum solche Typen gut ins Schweizer Fernsehen passen? Ganz einfach: Teilzeitvegetarier gibt es gar nicht. Entweder ist man Vegetarier oder Fleischfresser. Beides kann man nun einmal nicht sein. Ein Teilzeitvegetarier ist vielmehr eine Konstruktion, um es allen recht zu machen. Ein bisschen Vegetarier, ein bisschen Fleischfresser. Damit gehört man zur absoluten hundertprozentigen Mehrheit - ein perfekter Gast des Schweizer Fernsehens. Ob dieser charakterlose christlich-heuchlerische Opportunist mit solchen PR-Aktionen längerfristig auch viele Gäste in sein Lokal lockt, ist eine andere Frage. Mich jedenfalls nicht mehr. Erwin Kessler, Präsident VgT *
Wenn der Typ besser getroffen hätte, hätten die als blosse Steaks-Lieferanten ausgebeuteten "Nutztiere" unter einer Fleischkonsumentin weniger zu leiden. Diese Person, die ihr wiederhergestelltes Mundwerk primär dazu benutzt, um wieder Tierquälerprodukte zu fressen, verdient weder Respekt noch Mitleid. Diese Feststelleung schockiert natürlich andere Steak-Fresser, und das ist beabsichtigt. Denn auf normale Art und Weise konnten diese offensichtlich noch nicht dazu gebracht werden, über ihren Beitrag zum Holocaust an den Nutztieren nachzudenken. Wenn sie sich nun aufregen, ist das wenigstens eine Anfangs-Chance, denn die Auflösung festgefahrener Verhaltensmuster ist oft nur über einen Schock möglich. *
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Die Pharma-Multis haben die Behörden, Hochschulen, Ärzte und
Journalisten mit grosszügigen Zahlungen für alles Mögliche, das die
Korruption verschleiern soll, im Griff. Trotzdem kommen altbewährte
Heilmittel und Homöopathie im Volk besser an, solange nicht ärztlich
verschriebene Chemie diktiert wird. Das ist der Pharma-Mafia ein Dorn im
Auge. Die Homöopathie wird deshalb bekämpft, mit der Behauptung, deren Wirksamkeit sei wissenschaftlich nicht
nachgewiesen. Dabei verstehen diese Abzocker unter "wissenschaftlich" Tierversuche, also etwas völlig Unwissenschaftliches für die Humanmedizin. Den Patienten interessiert es nicht, ob
sein Medikament bei Mäusen und Ratten Wirkung zeigt, sondern ob sie IHM
helfen. Und wenn es auch nur der Placebo-Effekt wäre, wie Vasella und
Konsorten behaupten: Hauptsache es hilft und schadet nicht! Darum sind
Naturheilmittel zu recht beliebt. Lieber ein Placebo-Effekt, der hilft,
als an Nebenwirkungen von "wissenschaftlichen" Medikamenten noch mehr zu
erkranken. Solche Nebenwirkungen gehören mittlerweile zu den häufigsten
Todesursachen, was die von den Pharma-Multis bestochenen Journalisten
unterdrücken, wie vieles anderes, das mächtigen Kreisen nicht passt. * Es sagt das Schweinchen zum Bauern: "Du, Bauer! Wir hier im Stall sind so was von krank und brauchen ständig Antibiotika. Unsere Vorfahren, die Wildschweine, sind gar nicht krank und brauchen gar kein Antibiotika. Wir hätten auch gerne diese Medizin der Wildschweinchen." Sagt der Bauer: "Jungs, das kann ich euch nicht geben, denn hierfür müßte ich euch frei lassen und damit würde ich mich selbst abschaffen!" *
Es ist Winter geworden und wieder sind die
Pelz-Griten unterwegs.
Auch in diesem "festlichen" Tierleichen-Schaufenster sorgt der VgT-Tierquälerei-Kleber für eine klare Deklaration:
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Erfreulich. Ein Tierquäler weniger: *
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Erfreuliche Nachricht im Tagi 9.11.2010: *
Bald ist es wieder soweit und das diesjährige, grauenvolle "Kurban
Bayrami"-Schächtfest beginnt, dieses Jahr (2010) vom 16. bis 19.November.
Pervers-"religiöses" Schlachten bei vollem Bewusstsein: *
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* Impfkommission:
Mehr zu solche Methoden der Pharma-Industrie im Prozess Vasella/Novartis gegen Kessler/VgT *
* Die erfreulichen Meldung aus den Tierquäler-Arenen reissen nicht ab. Hoffentlich überlebt diese Torera nicht, damit ihre perverse Tierquälerei endlich ein Ende hat:
Erfreulich: Als Schauobjekte missbrauchte
Zirkuselefanten schlagen zurück (Blick, 22. September
2010): *
Mehr zu solche Methoden der Pharma-Industrie im Prozess Vasella/Novartis gegen Kessler/VgT * Die erfreulichen Meldungen aus dem Stierkampfland Spanien halten an (heute, 10. September 2010, im Tages-Anzeiger)
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Vegane Hunde und Katzen-Ernährung
nicht natürlich? * *
* Aus dem Plättli-Zoo in Frauenfeld sind sechs Berberaffen ausgebrochen. Die Affengruppe bewegt sich seit vier Tagen quasi in freier Wildbahn. Den Ausreissern geht es ausgezeichnet. Sie ernähren sich von Obst und Gemüse. Unsere nächsten Verwandten sind bekanntlich Vegetarier. *
In Fleischfresserfamilien haben Kinder oft Gemüse nicht gerne. Das liegt
meistens nicht am Gemüse, sondern an der Köchin, welche ganz entsprechend der
TV-Werbung der Fleischmafia - "alles andere ist Beilage" - lebt und die
unwichtigen Beilagen gruusig kocht. Ich bin in eine solche Familie hineingeboren
worden. Der Blumenkohl war grauenhaft. Heute, fein gekocht, ist Blumenkohl ein
Lieblingsgericht - so wie Reinhard Mey in "Die
Würde des Schweines" singt: * Aufstand der Tiere: Immer mehr erfreuliche Meldungen:
* Erfreulich: Schon wieder ein Toreroa am Kinn aufgespiesst. Gut gemacht, Stier!
* Erfreulich: In den USA breitet sich eine Salmonellen-Epidemie aus. Die Behörden haben angeordnet, dass 380 Million infizierte Eier vom Markt genommen werden. Hoffentlich gibt es viele Tote unter den skrupellosen Tierquäler-Eier-Konsumenten. Das wäre eine Chance für die Tiere in den Hühner-KZs, dass dank Konsumeinbruch wenigstens zahlenmässig weniger leiden müssten. * Erfreulich: In einer Stierkampfarena in Nordspanien ist ein gequälter Stier ins Publikum gesprungen und hat vor seinem Tod noch 40 zuschauende Perverslinge, welche seine Folterung finanziert und beglotzt haben, verletzen können. * Wer sich über angeblich "extreme" Formulierungen mehr aufregt als über die extremen Tierquälereien, welche damit beschrieben werden, will nur die erschreckenden Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen. * Unerfreulich: Am Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld wurden 130 000 Tierquälerei-Bratwürste gefressen. *
* Erfreuliche Nachricht: Ein Fleischfresser erstickte an einem Stück Fleisch! In einem Restaurant in Chartres stand ein etwa Fünfzigjähriger vom Tisch auf, als er sich an einem Stück Fleisch verschluckte und keine Luft mehr bekam, und ging zur Toilette, wo ihn die Rettungskräfte dann tot auffanden. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Die Tiere danken Gott - ein Tierquälerfleischfresser weniger. * Wie heisst Ihr Hund? * Erfeuliche Nachricht:Torrero an den Hoden aufgespiesst (BLICK 13. Juli 2010)
* Erfreulich: Zwei
Tierquäler weniger. Am
11. Juli 2010: hat am Bürkliplatz in Zürich ein Autofahrer
zwei Fischer in flagranti, bei Ausübung
ihres Tierquäler-Hobbys, zu tode gefahren. - Die tierverachtende
Botox-Tagesschaumoderatorin des Schweizer Fernsehens bezeichnete dies als
"äusserst tragischen Unfall": Mitleid mit den Tätern. Kein Gedanke an die
dadurch geretteten unschuldigen Opfer. * Mitgliederwerbung des Jagdvereins: Lernen Sie schiessen und treffen Sie neue Freunde. * Meldung im
Newsletter des "Schweizer Bauer" vom 1. Juli 2010: * Dass ich immer wieder
auf meinem Telefonbeantworter Anrufe bekomme mit der Mitteilung, dass ein
mir Unbekannter mit mir reden möchte, ohne zu sagen worüber, bin ich
gewohnt. Es gibt Leute, die glauben, als gemeinnützige Tier- und
Konsumentenschutzorganisation sei der VgT ein Gratis-Publikumsservice für
alles mögliche, vorallem auch für Leute, die gar nicht Mitglied sind. Es
scheint die Vorstellung zu herrschen, dass wir da sitzen und sehnlichst auf
einen Telefonanruf, damit jedermann Gratissprechstunden für seine Anliegen konsumieren oder seine super-guten
Ratschläge hinterlassen kann, wie man alles besser machen könnte, ohne dass
er rd selber mal versucht hat. Der immer eingeschaltete
Telefonanrufbeantworter ist die
nützlichste Erfindung der letzten hundert Jahre und zu meinem Schutz so
wichtig wie das Sicherheitsschloss und die Alarmanlage. Emails sind
diesbezüglich sehr praktisch: sie sind rasch deleted, und wenn ich mich zu
einer Antwort entschliesse, bin ich nicht mit unverständlich geschnatterten
Rückrufnummer konfrontiert wie beim Telefon. Heute hat mich wieder mal eine
ganz besonders interessante und nützlich Email-Nachricht einer Unbekannten
erreicht. Die Nachricht erschöpfte sich in folgender Mitteilung: "Ich bin
eine engagierte Tierschützerin und möchte evtl. Mitglied werden."
Ausnahmsweise habe ich sowas mal beantwortet, nämlich wie folgt: "Wir haben
Aktivmitglieder, Passivmitglieder und Aktivisten - keine eventuellen
Mitglieder. Mit freundlichen Grüssen. VgT." * Das aktuelle Medienzitat (aus fotointern.ch) - Vasella und der Botox-Moderatorin zum Auswendiglernen gewidmet: "Selbst wer in der Vergangenheit gegen Kessler in einem Medienverfahren gewonnen hat, schleppte sich verwundet vom Schlachtfeld." * Die
Umweltverschmutzung hat auch Vorteile: * Das erfreuliche Bild des Tages (Mai 2010): *
ERFREULICH:
Ausnahmsweise hat es einen Fischer erwischt, anstatt die Fische * Nach dem VgT hat nun auch EXIT die Erfahrung gemacht, dass im Bundesrat herzlose Schreibtischtäter die Mehrheit haben: "Wer versteht diesen Bundesrat? Entschuldigt sich im Ausland für sein Volk und will seinem Volk zur Beruhigung des Auslands die Selbstbestimmung nehmen. Welch fatale Mischung: Justizministerin, die persönliche Wertvorstellungen allgemeingültig erklärt.... Schreibtischtäter regieren das Land.... Vielleicht verschwindet der Entwurf [für ein Verbot der Suizidbegleitung] wie die widmer-schlumpfsche Kinderhütebewilligung [für Grossmütter, die ihre Enkel betreuen]..." (Exit Info 4.09). Anmerkung: Justizministerin Widmer-Schlumpf ist durch einen politischen Verrat Bundesrätin geworden. Eine Volkswahl des Bundesrates könnte gewissse Machenschaften der classe politique vereiteln. Merkmal einer Demokratie ist die Wahl der Regierung durch das Volk. Die Schweiz gehört nicht dazu. Sie wird nicht vom Volk regiert, sondern - von Schreibtischtätern, wie EXIT nun auch erfahren musste. *
Andreas Thiel, Satiriker: * Immer wieder wird wiederholt, dass Hitler wahrscheinlich Vegetarier war, was nicht verbürgt ist. Für den NS-Staat war es jedenfalls peinlich, dass der Führer als Vegetarier angesehen wurde. Denn vegetarisch orientierte Organisationen und Ernährungsweisen wurden unter dem Faschismus offen bekämpft. Die NS-Frauenschaft warnte vor dem Vegetarismus; es gehörte zu den erklärten Zielen der NS-Ernährungspolitik, dem „deutschen Volksgenossen“ zur Stärkung mehr Fleisch zu verschaffen mittels Erweiterung der Weideflächen durch „Expansion gen Osten“ (Quelle: Der Tierschutz-Kalender 1992). Andere Quellen besagen, dass sich Hitler zeitweise auf Anraten der Ärzte aus gesundheitlichen Gründen vegetarisch ernährte. Die Tierschutz-Gegner in Deutschland möchten Tierversuchs-Gegner und Vegetarier in die Ecke der Rechtsradikalen drängen, u.a., weil Hitler einen Schäferhund hatte und deswegen als "Tierfreund" hingestellt wird. *
Cleverness Zum Thema passend: Planet der Bush-Affen * Darin unterscheide ich mich von meinem Freund Vanja Palmers: Fleischfressende Frauen ekeln mich. Erwin Kessler *
Endlich prudziert die Basler Pharma mal ein tierversuchsfreies Medikament - garantiert nur an Menschen getestet. * Auf der Website www.vegan.ch von Raphael Neuburger wurde der nach 16 Jahren nun endlich gesendete TV-Spot des VgT unqualifiziert kritisiert und als "schwachsinnig" bezeichnet. Danke für die freundschaftlich-kollegiale Unterstützung und denkt mal darüber nach: Die extremsten und fanatischsten Veganer waren noch nie die wirksamsten Tierschützer. *
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Christliche Heuchler: *
15. Januar 2010: Tierversuche *
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* Die moderne Inquisition: Der Hexenprozess gegen Peter Baumann *
Wohl nur ein "Versehen", ...... *
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Mord wegen brutalem Umgang mit Laborratten (Tages-Anzeiger vom
19.9.09) * Die positivste Nachricht des Tages: Ein Kaninchenzüchter, der Kaninchen erschiessen wollte, erschoss sich versehentlich selber! Tages-Anzeiger vom 12.9.09 *
* Der Sexualtrieb hat in der Menschheitsgeschichte sehr viel Unheil angerichtet, seine Unterdrückung ebenso. Der Nahrungsmittelüberfluss in der westlichen Welt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges - in diesem Ausmass wohl erstmals in der Geschichte - hat den Fresstrieb zu einer grösseren Gefahr werden lassen. Übergewicht ist Hauptursache der schweren Zivilisationskrankheiten bis hin zu Krebs. Explodierende Krankheitskosten (beschönigend Gesundheitskosten genannt) richten dagegen wenig aus, sind nur ein Symptom des Krankfressens. So wie die Unterdrückung des Sexualtriebes ebenso unheilvoll ist wie das hemmungslose und verantwortungslose Ausleben, so ist auch die Unterdrückung der Fressgier nicht die Lösung der Übergewichtsproblematik. Eine zielführende Antwort kann in beiden Fällen nur eine bewusste, ständig reflektierte und im Spirituellen verankerte ("re-ligiöse") Lebensführung sein, welche sich nicht primär im materiellen Raffen und Konsumieren erschöpfte. Eine gute Hilfe gegen dickmachendes Fressen kann folgendes Buch sein: "Kau dich gesund!" von Jürgen Schilling. Schlank werden durch Geniessen des Essens. Erwin Kessler *
Darauf hat die Menschheit gewartet: *
* In der Schweiz ist keiner und keine zu dumm und blöd, um nicht gewerbsmässig Tiere halten und quälen zu dürfen: Gespräch mit einer Bäuerin, die einen Vormund und ein Tierhalteverbot bräuchte, stattdessen aber staatliche Subventionen erhält: Eine Real-Satire über Kettenkühe (Realsatire bedeutet: es könnte ein satirisches Cabarett sein, spielt sich aber in der realen Welt ab.) *
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Organspenden? NEIN *
Den feigen Rückzug der
Kaninchen-Motion durch SVP-Nationalrat Lukas Reimann rechtfertigte sein
Parteikollege und Tierfabrikbetreiber Elmar Bigger im
St Galler Tagblatt
damit, Reimann kenne sich halt im Tierschutz nicht aus: «Ich reiche ja auch
nicht einen juristischen Vorstoss ein, wenn ich von der Materie keine Ahnung
habe». *
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> Der landesweite Grossbetrug mit Freilandeiern *
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* Mit allen Kreaturen bin ich In schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühle es innig, Und eben darum liebe ich sie. Wilhelm Busch *
Ein guter Mensch zu
sein! Ja, wer wär's nicht gerne? *
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* Beim Anblick eines Viehtransporters hat eine Vegetarierin auf einer deutschen Autobahn einen Unfall verursacht . An einer Baustelle bei Gütersloh ist die Frau mit ihrem Kleintransporter neben einem Schweinetransporter gefahren. Beim Anblick der Tiere ist ihr so übel geworden, dass sie das Steuer verriss. Der Kleintransporter streifte einen anderen Lastwagen, der ebenfalls lebende Schweine geladen hatte. Die Frau blieb unverletzt. (sda) * Hätte Bundesrat Moriz Leuenberger einen Zauberstab,
so würde er ein Anliegen unverzüglich durchbringen: «Es gibt keinen
Fleischkonsum mehr auf der ganzen Welt.» Doch: «Ich weiss ja, dass das nicht
geht.» [BLICK 11.9.08] * Die gute Nachricht des Tages (26. August 2008):
Die noch bessere Nachricht (28. August 2008):
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Die arrogante 10vor10-Puppe des Schweizer Fernsehens, Susanne Wille, am 21. Februar 2007: "In der Schweiz gibt es keine Tierfabriken." Am 3. Januar 2007 trat sie in einer Reportage-Sendung mit einer Pelzkragenjacke auf. Grausam-egoistische Eitelkeit und Ignoranz - "politisch korrektes" Staatsfernsehen. sf@sf.tv |
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"Bernard war rund wie eine Tonne; er wog 250 Pfund. Mit
Bernard zum Lunch zu gehen war eine langwierige Angelegenheit. Alle
geschäftlichen Entscheidungen wurden während dieser schweren Mahlzeit
getroffen. Die Ärzte hatten Bernard darauf aufmerksam gemacht, dass sein
Blut fast nur noch aus Cholesterin bestünde, aber Bernard pflegte zu
sagen: 'Es gibt kein Cholesterin. Es ist eine Erfindung der Ärzte.' Am Tag
nach seinem neunundsiebzigsten Geburtstag bekam Bernard einen Herzanfall
und starb."
Aus der Kurzgeschichte "Der Bischofsmantel" von Isaac Bashevis Singer
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Konflikte entstehen oft durch Missverständnisse wegen der Mehrdeutigkeit der Sprache. Ein harmloses Beispiel: "Heute regenet es und schneit es nicht." Also bleibt es trocken? Oder es regnet, aber es schneit nicht? Der Urheber einer mehrdeutigen Formulierung ist sich dessen nicht bewusst, sonst würde er sie präzisieren. Darum können kurze, aus dem Zusammenhang gerissene Zitate missverständlich und irreführend sein. Es empfiehlt sich deshalb, wenn sich die Bedeutung einer problematischen Formulierung nicht zweifelsfrei aus einem längeren Kontext ergibt, nachzufragen, bevor verurteilt wird. (EK)
*
Volksverdummung pur im Sonntags-Blick:
"Bestsellerautor Erich von Däniken: Ich lebte 4 Wochen mit einem
Alien."
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Lesen ist Luxus. Ein Luxus, auf den die meisten
verzichten. Idealerweise, ohne sich des Verzichts überhaupt bewusst zu
sein. Eine Meinung darf man ja trotzdem haben.
Marco Ratschiller im Nebelspalter
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Wörtlich aus dem Altgriechischen übersetzt, der Sprache,
in der das Neue Testament abgefasst wurde, bedeutet sündigen
"danebentreffen" wie ein Bogenschütze, der sein Ziel verfehlt; sündigen
heisst also, das Ziel des menschlichen Daseins verfehlen. Es bedeutet,
blind und ungeschickt zu leben und deshalb zu leiden und Leiden zu
verursachen.
Aus dem Buch "Eine neue Erde - Bewusstseinssprung anstelle von
Selbstzerstörung" von Eckhart Tolle
*
Leid führt uns in die Tiefe. Die Menschheit ist
dazu bestimmt, über das Leiden hinauszugehen, aber nicht so wie das Ego
meint. Eine der vielen fälschlichen Annahmen des Ego, einer seiner
vielen wahnhaften Gedanken lautet: "Ich sollte nicht leiden müssen."
Dieser Gedanke selbst ist die Wurzel des Leidens. Das Leiden hat einen
edlen Sinn: Es soll die Evolution des Bewusstseins vorantreiben und das
Ego verbrennen. Der Mensch am Kreuz ist das archetypische Bild dafür.
Solange du dich gegen das Leiden wehrst, geht dieser Prozess nur langsam
voran, denn Widerstand baut mehr Ego auf, das verbrannt werden muss.
Wenn du hingegen das Leiden annimmst, beschleunigt sich der Prozess,
weil du jetzt bewusst leidest. Inmitten des bewussten Leidens liegt
bereits Umwandlung begründet. Das Feuer des Leidens wird zum Licht des
Bewusstseins.
Das Ego sagt: "Ich sollte nicht leiden müssen", und dieser Gedanke sorgt
dafür, dass du noch viel mehr leidest. Er ist eine Verzerrung der
Wahrheit und als solche immer paradox. In Wahrheit musst du Ja zum
Leiden sagen, ehe du darüber hinausgehen kannst
Aus dem Buch "Eine neue Erde - Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung" von Eckhart Tolle
*
Gentechnologische Albträume:

*
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Blutige Schweinsköpfe rollen über Straße
Ein ganz besonderes Halloween-Spektakel konnten Autofahrer in der Nähe
von Herne(Deutschland) "bestaunen": Zwei Tonnen blutiger Schweinsköpfe
kullerten über die Straße - sie waren aus einem offenen Anhänger
gerollt. Warum sich die Tür des Transporters öffnete, ist bislang
unklar. Die Feuerwehr brauchte eine geschlagene Stunde, um die Köpfe
aufzusammeln. Sie wurden per Gabelstapler wieder aufgeladen.
*

*

*

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Druckfehler-Engel:
Ich bin darauf aufmerksam gemacht worden, dass ich die Kastenkaninchen
in Estavayer versehentlich "Kantinchen" geschrieben habe.
Freud lässt grüssen! (EK)
*
Wer es nicht wagt, sich lächerlich zu machen, ist unter Umständen am lächerlichsten. Martin Walser
*
Das männliche Hormon Testosteron steigert nicht nur die sportliche Leistung. Über die Nebenwirkungen berichtet der Nebelspalter:

AUFRUF: Wer weiss wo dieses fantastische Testosteron erhältlich ist?
Einfach, unkompliziert und in unbeschränkten Mengen
erhält man Antibiotika und Hormone bekanntlich beim Tierarzt.
Muss ich mich jetzt als Schweinemäster tarnen?
*
Der Direktor des Bundesamtes für Veterinärwesen, Hans Wyss, am 16. August 2006 zum Protest der Tierschutzorganisationen gegen die Transit-Zulassung der schrecklichen internationalen Tiertransporte durch die Schweiz: "Das ist ein sensibles Thema." Nein, Herr Wyss, nicht das Thema ist sensibel, sondern die Tiere, zu deren millionenfacher unmenschlicher Misshandlung Sie Hand bieten wollen, sind sensible Wesen, die Angst und Schmerzen ähnlich empfinden wie Sie." Erwin Kessler
*

Foto by Erwin Kessler
"Höhere Säugetiere erleben Freude, Schmerz, Leid und Trauer ähnlich wie kleine Kinder - wir sollten sie auch ähnlich schützen." Erwin Kessler
*

Sieger-Ehrung nach einem Traberrennen in Paris: Tiere als Sport-Ware.
*

aus Schweizer Familie
*
Bilderbuchsonntag am Bodensee, 12. Juni 2006. Blick vom deutschen Ufer bei Gaienhofen (Fotos Erwin Kessler):


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Hirschpfeffer
Gemäss einem Urteil des Eidg Versicherungsgerichtes vom 18. Oktober
2005 muss beim Genuss von Wildgerichten im Restaurant mit Schrot im
Fleisch gerechnet werden.
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"Religionsausübung ist
grundsätzlich geschützt, aber es ist nicht alles geschützt, was als
Religionsausübung bezeichnet wird."
Dr Thomas Goppel, ehemaliger Umweltminister von Bayern.
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Vogelgrippe
Der Beweis: Infizierter Vogel im Anflug

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22. März 2006
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Ein Tier-Experimentator
in der Buchhandlung: "Wo sind die Bücher über die Überlegenheit des
Menschen über die Tiere?"
Verkäuferin: "Im ersten Stock, in der Fantasieabteilung."
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frau bestellt schreiner, weil die kastentür immer quietscht, besonders wenn das tram vorbeifährt. der schreiner kommt und steigt in den kasten, um aufs tram zu warten. da kommt der ehemann heim und macht den kasten auf und fragt: was der mann da mache... schreiner: ich warte aufs tram.
So ähnlich komme ich mir vor, wenn ich mich vor Gericht wegen dem Schächten gegen Rassismus-Anklagen zu verteidigen habe. Die Richter hören genau so wenig zu wie dieser Ehemann bei allen weiteren Erklärungen. Erwin Kessler
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Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und alt und schwach. Sein Sohn studiert in Paris. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn: "Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben. Ich liebe Dich. Dein Vater." Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail: "Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich 'die Sache' versteckt. Ich liebe Dich auch. Ahmed." Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab. Am selben Tag erhält der alte Mann noch eine E-Mail von seinem Sohn: "Lieber Vater, sicherlich ist jetzt der Garten komplett umgegraben und du kannst die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich nicht für Dich tun. Ich liebe Dich. Ahmed"
Anmerkung:
Spätestens jetzt mit diesen Schlüsselwörtern Araber und Ahmed
würde die VgT-Website vom Schweizer Schnüffelstaat erfasst, wenn das nicht
sowieso schon so wäre. Um seine Mitglieder vor Staatsterror (Fichierung,
Hausdurchsuchungen und Verhaftungen durch politisch instrumentalisierte
Staatsanwälte, mit nachfolgender Einstellung des Verfahrens etc) zu
schützen, hat der VgT seine Mitgliederdaten gesichert und geschützt. Auch
die staatliche
Speicherung des gesamten Email-, Fax- und Telefonverkehrs in der Schweiz
zwingt entsprechenden Abwehrmassnahmen. Soweit ist es in der Schweiz nun
schon gekommen, dass Menschen, die sich für Schwache und Wehrlose einsetzen
und deshalb dem herrschenden Regime unbequem sind, sich im eigenen Land wie
Kriminelle schützen müssen.
*
Das eine wollen und das andere
bewirken, wer das gut beherrscht, wird bei uns Politiker.
Lorenz Keiser,
im Büchlein "Mindestens haltbar bis siehe
Tubenfalz"
*
Die Wahrheit ist das Kostbarste, was es gibt. Darum wird sie von Politikern und Richtern so gut vor der Öffentlichkeit versteckt.
*
Ein Politiker verdreht die Tatsachen auch dann, wenn er sie noch gar nicht kennt.
*

*
Die Erde erwärmt sich - aber nicht für uns. Ernst Reinhard
*
Herbstliche Wanderung im
Appenzellerland
St Anton - Heiden
(28. Oktober 2005 / Erwin Kessler)



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In einem Bergdorf des Berner Oberlandes gibt es Probleme: Wühlmäuse untergraben das Lebensglück der Landwirte. Sie machen sich über die Wurzeln von Gras, Klee und Obstbäumen her, fressen Blumenzwiebeln, Gemüse und Rüben, bringen die Bauern mit Erdhaufen in Harnisch, verwandeln den Sportplatz in einen Sturzacker. Ja, sie verschlechtern den Geschmack des Heufutters mit dem pulverisierten Aushub ihrer Gänge - so stark, dass sogar die Rinder am Trog streiken.
Doch der Gemeinderat hat ein Rezept gegen die Plagegeister: Geld. Nach dem Motto "Nur tote Mäuse sind gute Mäuse" zahlt die Gemeinde für jeden Mäuseschwanz eine Prämie: die Schwanzprämie. Dafür hat man im Alten Schulhaus extra ein Büro eingerichtet und das (nebenberufliche) Amt des "Schwanzkontrolleurs" geschaffen, der die Mäuseschwänze zählt und den Überbringern das Geld zuweist.
Aber die Einführung der Schwanzprämie verlief nicht ganz ohne Ärger. Die Nachbargemeinde, die ebenfalls auf diese aparte Idee gekommen war, zahlte für die Mäuseschwänze nämlich das Doppelte. Zähneknirschend musste man also die Schwanzprämie angleichen und von ursprünglich 50 Rappen auf einen Franken erhöhen. "Sonst hätte es einen Mäuseschwanztourismus in den Nachbarort gegeben", fürchtete der Gemeindeschreiber. Mittlerweile haben die Gemeinderäte ihren Streit beigelegt, mit einer "Schwanzprämienharmonisierungsverordnung".
Trotz des anfänglichen Ärgers aber ist man mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Im letzten Jahr sind dreimal mehr Schwänze abgegeben worden als im Vorjahr. Die Prämie hat mittlerweile sogar den Rang einer Reservewährung, mit der je nach Bedarf ein Zusatzeinkommen generiert werden kann. Einige Bürger haben im Alleingang weit über 1000 Schwänze herbeigeschafft - viele davon, so vermutet man, stammten aus eigener Züchtung. Entsprechenden Verdacht veranlasste den Gemeinderat, an die Haushalte ein Schreiben zum "Gestaltungsmissbrauch bei der Schwanzprämie" zu verteilen, was aber das wachsende Misstrauen der Bauern untereinander kaum besänftigte.
Damit war es der Probleme nicht genug. Denn die Prämie lockte nicht nur ehrenwerte Bürger mit traditionellen Schnappfallen auf die Wiesen. Auch professionelle Grossjäger wurden angezogen, die mit dem Hightech-System "Topcat" ins lichtlose Reich der Mäuse vorstiessen, um dort um ein Mehrfaches erfolgreicher die Mäuse zu guillotinieren. Um diese Fallen aber rasch wieder zu finden, wurden an ihrem Einsatzort lange Bambusstäbe in die Erde gesteckt, an denen weithin sichtbar Fähnchen baumelten. Was wiederum einige Bauern wegen der "Verschandelung der Landschaft" erregte.
Richtiger Protest aber wallte auf, als klar wurde, dass die Grossjäger mühelos die Schwanzkasse der Gemeinde plündern konnten. "Unlauterer Wettbewerb", erscholl es nun. Man stritt erbittert um eine "Schwanzquote", die pro Person nicht überschritten werden dürfte. Was nunmehr auch den Einsatz der 90jährigen Grossmutter beim Abliefern der Schwänze erforderte. Insgesamt aber - so ist man sich im Gemeinderat einig - sei die Schwanzprämie ein voller Erfolg.
Reinhard K. Sprenger [Quelle: www.schweizerzeit.ch]
*
Kabarettist Lorenz Keiser zur Vogelgrippe
(aus dem Tages-Anzeiger vom 14.10.05)*
"Ein Freund von mir war sehr naturverbunden und wollte nach Möglichkeit auf dem Land mit Tieren arbeiten - und hat es auch geschafft. Er ist heute Metzgermeister."
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Grossstädter sind Leute, die vom Land in die Stadt gezogen sind, um dort so hart zu arbeiten, dass sie es sich leisten können, aus der Stadt aufs Land zu ziehen.
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Ich glaube an den friedlichen Protest, und keine Tiere zu essen ist ein gewaltfreier Protest. Paul Mc Cartney
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"Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit."
Benjamin Franklin, US-Staatsmann der ersten Stunde*
Nebelspalter Juli 2005*
Gefragt, ob sie das grausame jüdische Schächten (Schlachten ohne Betäubung) ablehne, meinte die jüdische Bundesrätin Dreifuss: "Das ist für mich eine Frage der Glaubens- und Gesinnungsfreiheit. Wer sich davon distanziert, masst sich Kritik an religiösen Werten an, die gewissen Menschen wichtig sind." Darauf fragte ich sie, ob sie gegenüber den religiösen Werten von Menschenfressern auch so tolerant wäre. Wegen dieser Frage muss ich nun ins Gefängnis.
In Rumänien ist kürzlich eine junge Nonne bei einer Teufelsaustreibung in einem Kloster gestorben. Der Prior hatte die angeblich Besessene an ein Holzkreuz gekettet und mit einem Handtuch geknebelt. Nach drei Tagen am Kreuz starb die 23-jährige. Wer sich von solchen Verbrechen distanziert, "masst sich Kritik an religiösen Werten an, die gewissen Menschen wichtig sind".
Unerträglicher als Gefängnis wäre, wenn sich keine Stimme mehr gegen "religiöse" Massenverbrechen an Tieren und gegen die ungeheure Scheinheiligkeit, mit welcher diese Verbrechen gerechtfertigt und toleriert werden, erheben würde.
Erwin Kessler, Juni 2005Anmerkung:
Dr Erwin Kessler hat vor 16 Jahren den VgT gegründet und wurde wegen seiner Kritik am Schächten zu 45 Tagen Gefängnis unbedingt verurteilt (siehe Schächtprozess). Aus Sicherheitsgründen werden bezüglich Strafvollzug keine weiteren Informationen abgegeben.*
Ein Zürcher Regierungsrat hat einmal gesagt: "Entweder will ich Verwaltungsratspräsident werden oder sonst gar nichts." Und jetzt ist er beides:
(Aus dem Büchlein "Mindestens haltbar bis siehe Tubenfalz" von Lorenz Keiser)*
"Hier steht, dass die Hälfte der Leute nicht glauben, was sie in den Zeitungen lesen."
"Glaubst du das?"
*
Man muss global denken heute, und das einzig wirklich Völkerverbindende ist die allgemeine Dummheit.
Lorenz Keiser, in: Mindestens haltbar bis sieheTubenfalz*
Bauernregel für Gewitter: Vor den Eichen sollst du weichen, die Weiden sollst du meiden, aber bei Zypressen musst du erst recht davonstressen.
Lorenz Keiser, in: Mindestens haltbar bis sieheTubenfalz*
Erwiesen ist, dass man durch direktes Handeln mehr Aufmerksamkeit erregt als durch Worte und mit Konfrontationen mehr bewirkt als mit Rhetorik. Das ist eine Tatsache.
Paul Watson (Ocean-Warrior - Mein Kreuzzug gegen das sinnlose Schlachten der Wale)*
Nonnen vom Hl. Kreuz im NAGRA-Felslabor
von Lorenz Keiser*
Unter dem Deckmantel des militärischen Nachrichtendienstes hat die Schweizer Regierung die Totalüberwachung des gesamten Telefon-, Fax- und Email-Verkehrs aller Schweizerbürger eingeführt. Die abgehörten Daten werden dem Bundesamt für Polizei zur Verfügung gestellt. Dieses gigantische Abhörsystem trägt den Name ONYNX. Unter dem Schutz der militärischen Geheimhaltung unterliegt es keiner rechtsstaatlich-demokratischen Kontrolle. Auch die Finanzierung wurde der parlamentarischen Kontrolle entzogen, indem die enormen Kosten mit nichtssagenden Bezeichnungen wie "Mehrzweckanlagen" im Militärbudget versteckt wurden.Die Weltwoche hat diesen Skandal in der Ausgabe vom 10. März 2005 aufgedeckt. Der kritische, überwachte Bürger hat jetzt wenigstens eine Ahnung davon; wehren kann er sich nicht.