Bedenkliches und Nachdenkliches
Teil 3


ERFREULICH:
Ein 65jähriger Walliser ist beim Fischen in enem Bergsee im Obersee ertrunken, als sein Boot kenterte. Nun lässt er die Fische in Ruhe.

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Liebevoller als viele Menschenmüttern - trotz der verbreiteten perversen menschlichen Überheblichkeit und Geringschätzung der Tiere.


Fleischwerbung einer Schweizer Metzgerei

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Vegane Ernährung von Katzen sei nicht natürlich. Ist es natürlicher, Katzen mit Rind- und Schweinefleisch zu füttern, oder mit Hühner und Känguruhs?

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Ein gelungenes Essay über Sprachpolizisten in der WELTWOCHE (auch der VgT ist ständig im Visier von Sprachpolizisten, seien es Richter oder selbsternannte selbstgerechte Besserwisser)

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Einen Ekel erregenden Fund hat eine Französin beim Mittagessen in ihrem Hacksteak gemacht: Nathalie Dayiot biss auf einen Zahn mit Metallkrone, als sie bei einem Freund zum Essen eingeladen war, wie die Zeitung «Ouest-France» am Dienstag berichtete.

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Quelle: AG STG

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Blick-Schlagzeile vom 20. Juni 2011: "Fischer erschiesst Fischer"
Das Beste, was passieren kann, dass sich Tierquäler gegenseitig selber umbringen, statt ihre wehrlosen Opfer.

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Todesanzeige
 erschienen in der NZZ

…und wir sprechen unser tiefstes Beileid aus, für die Millionen von Nutztieren, deren Leichenteile – nach einem traurigen, qualvollen Leben in den Tierfabriken - schon seit Jahrzehnten über den Ladentisch dieser  Grossmetzgerei gegangen sind.

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Der letzte Baum

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Die schöne Seite der Atom-Katastrophe bei Fukoshima in Japan (Frühjahr 2011): Es besteht die gute Hoffnung, dass die Fische um Japan herum bald nicht mehr geniessbar sind und für lange Zeit Ruhe haben vor ihren bestialischen Verfolgern. Japan ignoriert nicht nur die Risiken der Kernkraftwerke, sondern auch die internationale Ächtung des Walfangs.

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Fleischfresser vor dem Ausgehen:

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Aus einer Empfehlung des Bundesamtes für Veterinärwesen, zuständig für die Oberaufsicht im Tierschutz: "Auf Grund wissenschaftlicher Untersuchungen darf heute die Kastration mit Gummiringen und das Abschneiden des abgetrockneten Hodensackes bei Kälbern als Methode der Wahl bezeichnet werden." Kommentar von Erwin Kessler: Ich nehme an, dass im Rahmen dieser wissenschaftlichen Untersuchungen diese Methode an diesen Tierschutzbeamten des Bundes ausprobiert worden ist, denn Kälber können ja ihre Schmerzen nicht zu Protokoll geben. Ferner nehme ich an, dass diesen Beamten versehentlich nicht der Hodensack, sondern das Hirn mit Gummiringen abgeschnürt wurde, so dass sie auch keine Schmerzen zu Protokoll geben, sondern nur Empfehlungen erlassen konnten, die ihnen von der Agro-Mafia vorgedruckt wurden.

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CVP-Ständerat Ivo Bischofberger, Appenzell-Innerrhoden, findet die Pelzmode nichs Verwerfliches. Er hat deshalb gegen ein Pelzimportverbot gestimmt.

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Bravo! Wieder ein Tierquäler weniger!
Hahn tötete Besitzer.

Ein Amerikaner, der einen Hahn mit Klingen an den Beinen für einen illegalen Hahnenkampf ausgerüstet hatte, wurde vom Tier
selbst getötet. Der Hahn griff den 35-Jährigen überraschend an, und eine der Klingen durchtrennte eine Schlagader im Bein des Mannes. Er starb im Spital.

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Doof, doofer, am doofsten:

Hiltl und Hitler waren "Teilzeitvegetarier"

Rolf Hiltl, der von seinen Vorfahren ein gutgehendes vegetarisches Restaurant geerbt hat und dieses nun ohne vegetarischem, dafür mit ökonomischem Engagement verwaltet, liebt Gott mehr als seine Frau, wie er kürzlich der Nation im Schweizer Fernsehen kundgetan hat. Solche super-originellen Sendungen wird der Zuschauer, der noch Schweizer Fernsehen einschaltet, nun öfters zu sehen bekommen, denn der neue SRG-Direktor de Weck hat das Schweizer Fernsehen verwesentlicht und ernsthafter gemacht, und konformer und ungefährlicher - so sinngemäss sein SFR-Regierungsprogramm.  Da passt Hiltl, der Gott mehr liebt als seine Frau, perfekt hinein. Er passt auch gut ins Schweizer Fernsehen, weil er "Teilzeitvegetarier" ist - wie Hitler. Dieser Vergleich stammt nicht von mir, sondern von ihm. Warum solche Typen gut ins Schweizer Fernsehen passen? Ganz einfach: Teilzeitvegetarier gibt es gar nicht. Entweder ist man Vegetarier oder Fleischfresser. Beides kann man nun einmal nicht sein. Ein Teilzeitvegetarier ist vielmehr eine Konstruktion, um es allen recht zu machen. Ein bisschen Vegetarier, ein bisschen Fleischfresser. Damit gehört man zur absoluten hundertprozentigen Mehrheit - ein perfekter Gast des Schweizer Fernsehens.

Ob dieser charakterlose christlich-heuchlerische Opportunist mit solchen PR-Aktionen längerfristig auch viele Gäste in sein Lokal lockt, ist eine andere Frage. Mich jedenfalls nicht mehr.

Erwin Kessler, Präsident VgT

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Wenn der Typ besser getroffen hätte, hätten die als blosse Steaks-Lieferanten ausgebeuteten "Nutztiere" unter einer Fleischkonsumentin weniger zu leiden. Diese Person, die ihr wiederhergestelltes Mundwerk primär dazu benutzt, um wieder Tierquälerprodukte zu fressen, verdient weder Respekt noch Mitleid. Diese Feststelleung schockiert natürlich andere Steak-Fresser, und das ist beabsichtigt. Denn auf normale Art und Weise konnten diese offensichtlich noch nicht dazu gebracht werden, über ihren Beitrag zum Holocaust an den Nutztieren nachzudenken. Wenn sie sich nun aufregen, ist das wenigstens eine Anfangs-Chance, denn die Auflösung festgefahrener Verhaltensmuster ist oft nur über einen Schock möglich.

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Die Pharma-Multis haben die Behörden, Hochschulen, Ärzte und Journalisten mit grosszügigen Zahlungen für alles Mögliche, das die Korruption verschleiern soll, im Griff. Trotzdem kommen altbewährte Heilmittel und Homöopathie im Volk besser an, solange nicht ärztlich verschriebene Chemie diktiert wird. Das ist der Pharma-Mafia ein Dorn im Auge. Die Homöopathie wird deshalb bekämpft, mit der Behauptung, deren Wirksamkeit sei wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Dabei verstehen diese Abzocker unter "wissenschaftlich" Tierversuche, also etwas völlig Unwissenschaftliches für die Humanmedizin. Den Patienten interessiert es nicht, ob sein Medikament bei Mäusen und Ratten Wirkung zeigt, sondern ob sie IHM helfen. Und wenn es auch nur der Placebo-Effekt wäre, wie Vasella und Konsorten behaupten: Hauptsache es hilft und schadet nicht! Darum sind Naturheilmittel zu recht beliebt. Lieber ein Placebo-Effekt, der hilft, als an Nebenwirkungen von "wissenschaftlichen" Medikamenten noch mehr zu erkranken. Solche Nebenwirkungen gehören mittlerweile zu den häufigsten Todesursachen, was die von den Pharma-Multis bestochenen Journalisten unterdrücken, wie vieles anderes, das mächtigen Kreisen nicht passt.
www.vgt.ch - was andere Medien totschweigen!

Erwin Kessler, Präsident VgT.ch

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Es sagt das Schweinchen zum Bauern: "Du, Bauer! Wir hier im Stall sind so was von krank und brauchen ständig Antibiotika. Unsere Vorfahren, die Wildschweine, sind gar nicht krank und brauchen gar kein Antibiotika. Wir hätten auch gerne diese Medizin der Wildschweinchen." Sagt der Bauer: "Jungs, das kann ich euch nicht geben, denn hierfür müßte ich euch frei lassen und damit würde ich mich selbst abschaffen!"

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Es ist Winter geworden und wieder sind die Pelz-Griten unterwegs.
Hier ein mit einem VgT-Kleber sauber deklariertes Exemplar:

  

Auch in diesem "festlichen" Tierleichen-Schaufenster sorgt der VgT-Tierquälerei-Kleber für eine klare Deklaration:

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Erfreulich. Ein Tierquäler weniger:
Der bekannte britische Truthahn-Grossproduzent Bernard Matthews ist gestorben – und zwar ausgerechnet zu Beginn des Thanksgiving-Festes in den USA, an dem das Truthahnessen Tradition ist. (sda-Meldung vom 27. November 2010)

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Mehr Bilder zu dieser eindrücklichen sportlichen Leistung

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Erfreuliche Nachricht im Tagi 9.11.2010:
Listeriose-Fälle zugenommen. Infektionen mit Listeriose-Bakterien, die in Käse aus Rohmilch und Rohwurstwaren vorkommen können, haben in der Schweiz seit Anfang Jahr stark zugenommen.

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Bald ist es wieder soweit und das diesjährige, grauenvolle "Kurban Bayrami"-Schächtfest beginnt, dieses Jahr (2010) vom 16. bis 19.November. Pervers-"religiöses" Schlachten bei vollem Bewusstsein:

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Was wäre diese prächtige Kuh ohne Hörner! Enthornen verletzt die Würde der Tiere!

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Impfkommission:


Aus dem Tages-Anzeiger

Mehr zu solche Methoden der Pharma-Industrie im Prozess Vasella/Novartis gegen Kessler/VgT

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Die erfreulichen Meldung aus den Tierquäler-Arenen reissen nicht ab. Hoffentlich überlebt diese Torera nicht, damit ihre perverse Tierquälerei endlich ein Ende hat:

Erfreulich: Als Schauobjekte missbrauchte Zirkuselefanten schlagen zurück (Blick, 22. September 2010):
An einem Betriebsfest in Leutkirch/D wurde zur Belustigung ein Elefant vorgeführt. Die Belegschaft versammelte sich zum Gruppenbild mit Elefant. Der Elefant wehrte sich und schleuderte einen 24-jährigen Mann und dessen 9 Monate alten Sohn mit den Stosszähnen weg und verletzte beide schwer.- Und in Ohio/USA hat ein Elefant seinen Wärter angegriffen.
Leserzuschrift dazu:
"Sich nicht nur über die Verletzung eines 24-Jährigen zu freuen, sondern auch über die Verletzung seines 9 Monate alten Sohnes, geht sogar für Ihre Verhältnisse deutlich zu weit, Herr Kessler. Dieses Kind trifft noch keinerlei Entscheidungen in seinem Leben und ist im wahrsten Sinn des Wortes "unschuldig". Auch nach Ihren radikalen Massstäben!"
Antwort von Erwin Kessler: "Für das Kind bin sicher nicht ich verantwortlich, sondern der Vater, dieser Primitivling, der seinen kleinen Sohn an ein Tierquäler-Spektakel schleppt. Darüber regen Sie sich nicht auf? Gar nichts geht zu weit an der Feststellung, dass es erfreulich ist, dass die missbrauchten Tiere zurückschlagen. Und mehr habe ich nicht gesagt."

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aus Albatros - der Zeitschrift der AG STG

Mehr zu solche Methoden der Pharma-Industrie im Prozess Vasella/Novartis gegen Kessler/VgT

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Die erfreulichen Meldungen aus dem Stierkampfland Spanien halten an (heute, 10. September 2010,  im Tages-Anzeiger)

"Zuschauerin von Stier getötet.
Bei einem Stiertreiben in Spanien hat ein Bulle einer 48-jährigen
Zuschauerin ein Horn in den Hals gerammt. Sie hatte den Kopf durch eine
Absperrung gesteckt, um die Hatz besser beobachten zu können."

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Vegane Hunde und Katzen-Ernährung nicht natürlich?
Hören Sie, was der Kabarettist Simon Enzler scharfsinnig dazu sagt:  Hundefutter aus Katzenfleisch

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Rassismus als politische Totschlagkeule gegen unbequemes Buch

 

Das Buch "Deutschland schafft sich ab", das zur Zeit Schlagzeilen macht, habe ich nicht gelesen. Aber ich verfolge die Art und Weise, wie es mit Rassismus-Geschrei von jüdischer und moslemischer Seite und all den "politisch Korrekten" zerrissen wird, während der Autor, Thilo Sarazzin (Vorstandsmitglied und Nestbeschmutzer der Deutschen Bundesbank) als heimlicher Volksheld gilt, der in Klartext ausspricht, was das Volk bewegt, aber vom Establishment unterdrückt wird: die massenhafte muslimische Immigration. Aufgefallen ist mir, dass das Rassismusgeschrei offenbar wenig sachliche Substanz hat, was mit übermässiger Lautstärke kompensiert wird. Interessant ist ein Kommentar in der heutigen Thurgauer-Zeitung (31. August 2010): "Mögen gewisse Vorwürfe auch absurd sein - das Lästermaul Sarrazin hat Thesen formuliert zu Einwanderung, demografischer Entwicklung und genetisch bedingten Unterschieden von Völkern, die fremdenfeindlich interpretierbar sind - wenn man sein Buch nicht gelesen hat."  "Die Kluft zwischen dem, was die Bevölkerung denkt, und dem, was sie politisch korrekterweise zu denken hätte nach dem Willen der Regierung, könnte grösser nicht sein."
Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel sieht es ähnlich. Allerdings tut er politisch korrekt so, als gäbe es sowas nur in Deutschland. Kommentar Köppel
Wer die Schächtprozesse gegen mich mitverfolgt hat, dem kommt das alles sehr bekannt vor.
Erwin Kessler, Präsident VgT

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Aus dem Plättli-Zoo in Frauenfeld sind sechs Berberaffen ausgebrochen. Die Affengruppe bewegt sich seit vier Tagen quasi in freier Wildbahn. Den Ausreissern geht es ausgezeichnet. Sie ernähren sich von Obst und Gemüse. Unsere nächsten Verwandten sind bekanntlich Vegetarier.

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In Fleischfresserfamilien haben Kinder oft Gemüse nicht gerne. Das liegt meistens nicht am Gemüse, sondern an der Köchin, welche ganz entsprechend der TV-Werbung der Fleischmafia - "alles andere ist Beilage" - lebt und  die unwichtigen Beilagen gruusig kocht. Ich bin in eine solche Familie hineingeboren worden. Der Blumenkohl war grauenhaft. Heute, fein gekocht, ist Blumenkohl ein Lieblingsgericht - so wie Reinhard Mey in "Die Würde des Schweines" singt:
"Und ich bestell von nun an wohl,
den überback'nen Blumenkohl."
 
Erwin Kessler

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Aufstand der Tiere: Immer mehr erfreuliche Meldungen:

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Erfreulich: Schon wieder ein Toreroa am Kinn aufgespiesst. Gut gemacht, Stier!

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Erfreulich: In den USA breitet sich eine Salmonellen-Epidemie aus. Die Behörden haben angeordnet, dass 380 Million infizierte Eier vom Markt genommen werden. Hoffentlich gibt es viele Tote unter den skrupellosen Tierquäler-Eier-Konsumenten. Das wäre eine Chance für die Tiere in den Hühner-KZs, dass dank Konsumeinbruch wenigstens zahlenmässig weniger leiden müssten.

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Erfreulich: In einer Stierkampfarena in Nordspanien ist ein gequälter Stier ins Publikum gesprungen und hat vor seinem Tod noch 40 zuschauende Perverslinge, welche seine Folterung finanziert und beglotzt haben, verletzen können.

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Wer sich über angeblich "extreme" Formulierungen mehr aufregt als über die extremen Tierquälereien, welche damit beschrieben werden, will nur die erschreckenden Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen.

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Unerfreulich: Am Schwing- und Älplerfest in Frauenfeld wurden 130 000 Tierquälerei-Bratwürste gefressen.

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und wo sind die restlichen 2999 Hennen?
Hier vielleicht?:


Ganz normale Bio-Hühner - Aufnahmen des VgT

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Erfreuliche Nachricht:  Ein Fleischfresser erstickte an einem Stück Fleisch! In einem Restaurant in Chartres stand ein etwa Fünfzigjähriger vom Tisch auf, als er sich an einem Stück Fleisch verschluckte und keine Luft mehr bekam, und ging zur Toilette, wo ihn die Rettungskräfte dann tot auffanden. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Die Tiere danken Gott - ein Tierquälerfleischfresser weniger.

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Wie heisst Ihr Hund?
Fidel!
Aha. ... hmmm - Castro?
Nein, ist nicht kastriert ...

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Erfeuliche Nachricht:Torrero an den Hoden aufgespiesst (BLICK 13. Juli 2010)
  

Was ist daran erfreulich? Schadenfreude wäre verständlich. Aber erfreulich aus der Perspektive des zu Tode gequälten Stiers. Zwar hat ihn seine Gegenwehr nicht geretttet, aber doch für ein bisschen gerechten Ausgleich gesorgt. Und das ist durchaus erleichternd und erfreulich.

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Erfreulich: Zwei Tierquäler weniger. Am 11. Juli 2010: hat am Bürkliplatz in Zürich ein Autofahrer zwei Fischer in flagranti, bei Ausübung ihres Tierquäler-Hobbys, zu tode gefahren. - Die tierverachtende Botox-Tagesschaumoderatorin des Schweizer Fernsehens bezeichnete dies als "äusserst tragischen Unfall": Mitleid mit den Tätern. Kein Gedanke an die dadurch geretteten unschuldigen Opfer.
Meine Rechnung mit dieser Provokation ging auf. Die Fischer haben mit geheuchelter Empörung für soviel Publizität gesorgt (siehe die Reaktionen im Forum), dass mehrere Zeitungen das Thema aufgriffen. Die bisherige Selbstverständlichkeit, mit der das "Sportfischen" als ehrenwertes Hobby galt, ist erschüttert und es ist nun breit bekannt, dass dies heute von Tierschützern als Freizeit-Tierquälerei kritisiert wird. Mit blosser Aufklärung und Information war das nicht zu schaffen. "Rücksicht" auf Tierquäler ist Verrat an den Tieren!
Erwin Kessler, Verein gegen Tierfabriken Schweiz VgT.ch.

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Mitgliederwerbung des Jagdvereins: Lernen Sie schiessen und treffen Sie neue Freunde.

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Meldung im Newsletter des "Schweizer Bauer" vom 1. Juli 2010:
"Auf der Klausenstrasse ist ein Motorradfahrer mit einem Kalb kollidiert. Der Motorradfahrer verletzte sich dabei."
Wie es dem Kalb ging interessiert nicht. Tiere sind Sachen. Und als schuld am Unfall wird vermutlich sowieso das Kalb angesehen, nicht der Motorradfahrer, der offenbar nicht auf Sichtdistanz anhalten konnte.

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Dass ich immer wieder auf meinem Telefonbeantworter Anrufe bekomme mit der Mitteilung, dass ein mir Unbekannter mit mir reden möchte, ohne zu sagen worüber, bin ich gewohnt. Es gibt Leute, die glauben, als gemeinnützige Tier- und Konsumentenschutzorganisation sei der VgT ein Gratis-Publikumsservice für alles mögliche, vorallem auch für Leute, die gar nicht Mitglied sind. Es scheint die Vorstellung zu herrschen, dass wir da sitzen und sehnlichst auf einen Telefonanruf, damit jedermann Gratissprechstunden für seine Anliegen konsumieren oder seine super-guten Ratschläge hinterlassen kann, wie man alles besser machen könnte, ohne dass er rd selber mal versucht hat. Der immer eingeschaltete Telefonanrufbeantworter ist die nützlichste Erfindung der letzten hundert Jahre und zu meinem Schutz so wichtig wie das Sicherheitsschloss und die Alarmanlage. Emails sind diesbezüglich sehr praktisch: sie sind rasch deleted, und wenn ich mich zu einer Antwort entschliesse, bin ich nicht mit unverständlich geschnatterten Rückrufnummer konfrontiert wie beim Telefon. Heute hat mich wieder mal eine ganz besonders interessante und nützlich Email-Nachricht einer Unbekannten erreicht. Die Nachricht erschöpfte sich in folgender Mitteilung: "Ich bin eine engagierte Tierschützerin und möchte evtl. Mitglied werden."  Ausnahmsweise habe ich sowas mal beantwortet, nämlich wie folgt: "Wir haben Aktivmitglieder, Passivmitglieder und Aktivisten - keine eventuellen Mitglieder. Mit freundlichen Grüssen. VgT."
Erwin Kessler - Chef VgT, ohne teures Büropersonal zur Beantwortung unsinniger Mitteilungen und Anfragen und aufwändiger Umwerbung von Leuten, die eventuell Mitglied werden möchten, bloss zur Spendenmaximierung.

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Das aktuelle Medienzitat  (aus fotointern.ch) - Vasella und der Botox-Moderatorin zum Auswendiglernen gewidmet: "Selbst wer in der Vergangenheit gegen Kessler in einem Medienverfahren gewonnen hat, schleppte sich verwundet vom Schlachtfeld."

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Die Umweltverschmutzung hat auch Vorteile:
Im Kanton Aargau sollen keine selbst gefangenen Aale und Barben gegessen werden. Sie sind nach einer Untersuchung der Kantonsbehörden stark mit dem krebserregenden Umweltgift polychlorierte Biphenyle (PCB) belastet.

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Das erfreuliche Bild des Tages (Mai 2010):


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Video dazu

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ERFREULICH: Ausnahmsweise hat es einen Fischer erwischt, anstatt die Fische
Am 10. Mai 2010 ging folgende Meldung durch die Medien: Fischer stirbt durch Stromschlag. Im Misox im Kanton Graubünden ist am Samstag ein Fischer von einem Stromschlag getötet worden. Der 54-Jährige berührte mit seiner Karbon-Angelrute eine Starkstromleitung.
Nur schade, passiert sowas nicht häufiger.

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Nach dem VgT hat nun auch EXIT die Erfahrung gemacht, dass im Bundesrat herzlose Schreibtischtäter die Mehrheit haben: "Wer versteht diesen Bundesrat? Entschuldigt sich im Ausland für sein Volk und will seinem Volk zur Beruhigung des Auslands die Selbstbestimmung nehmen. Welch fatale Mischung: Justizministerin, die persönliche Wertvorstellungen allgemeingültig erklärt.... Schreibtischtäter regieren das Land.... Vielleicht verschwindet der Entwurf [für ein Verbot der Suizidbegleitung] wie die widmer-schlumpfsche Kinderhütebewilligung [für Grossmütter, die ihre Enkel betreuen]..." (Exit Info 4.09). Anmerkung: Justizministerin Widmer-Schlumpf ist durch einen politischen Verrat Bundesrätin geworden. Eine Volkswahl des Bundesrates könnte gewissse Machenschaften der classe politique vereiteln. Merkmal einer Demokratie ist die Wahl der Regierung durch das Volk. Die Schweiz gehört nicht dazu. Sie wird nicht vom Volk regiert, sondern - von Schreibtischtätern, wie EXIT nun auch erfahren musste.

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Andreas Thiel, Satiriker:
"Das Schweizer Fernsehen ist eine regelrechte Zensuranstalt. Von der obersten bis zur untersten Hierarchiestufe steckt jedem Mitarbeiter eine Schere im Kopf. Meine Texte wurden vor den Aufzeichnungen pauschal von Juristen kontrolliert, retourniert, zurückgewiesen, zensuriert und um die Pointe gebracht."

Anmerkung: Das Schweizer Fernsehen betreibt auch eine Totalzensur des VgT.

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Immer wieder wird wiederholt, dass Hitler wahrscheinlich Vegetarier war, was nicht verbürgt ist. Für den NS-Staat war es jedenfalls peinlich, dass der Führer als Vegetarier angesehen wurde. Denn vegetarisch orientierte Organisationen und Ernährungsweisen wurden unter dem Faschismus offen bekämpft. Die NS-Frauenschaft warnte  vor dem Vegetarismus; es gehörte zu den erklärten Zielen der NS-Ernährungspolitik, dem „deutschen Volksgenossen“ zur Stärkung mehr Fleisch zu verschaffen mittels Erweiterung der Weideflächen durch „Expansion gen Osten“ (Quelle: Der Tierschutz-Kalender 1992).  Andere Quellen besagen, dass sich Hitler zeitweise auf Anraten der Ärzte aus gesundheitlichen Gründen vegetarisch ernährte. Die Tierschutz-Gegner in Deutschland möchten Tierversuchs-Gegner und Vegetarier in die Ecke der Rechtsradikalen drängen, u.a., weil Hitler einen Schäferhund hatte und deswegen als "Tierfreund" hingestellt wird.

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Cleverness
Was ist eigentlich Cleverness? Cleverness ist eine Mischung von gescheit und raffiniert, so dass alles, was man anfasst, zu einem Erfolg wird - und immer zum eigenen Vorteil. Clevere Leute gibt es wie Sand am Meer. Clevere Leute haben die Atombombe erfunden, das Junk-Food sowie die Stahlrohrkäfige und Tierfabriken, in denen man möglichst viele "Nutztiere" auf kleinstem Platz halten kann, so dass es am meisten rentiert. Clevere Leute haben auch die Subprime-Produkte erfunden, die zur weltweiten Finanzkrise geführt haben. Was wir im 21. Jahrhundert brauchen sind Menschen mit Herz. Nur sie werden es möglich machen, dass dieser Planet weiter besteht.  Dr med Christoph Wolfensberger

Zum Thema passend: Planet der Bush-Affen

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Darin unterscheide ich mich von meinem Freund Vanja Palmers: Fleischfressende Frauen ekeln mich. Erwin Kessler

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Endlich prudziert die Basler Pharma mal ein tierversuchsfreies Medikament - garantiert nur an Menschen getestet.

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Auf der Website www.vegan.ch  von Raphael Neuburger wurde der nach 16 Jahren nun endlich gesendete TV-Spot des VgT unqualifiziert kritisiert und als "schwachsinnig" bezeichnet. Danke für die freundschaftlich-kollegiale Unterstützung und denkt mal darüber nach: Die extremsten und fanatischsten Veganer waren noch nie die wirksamsten Tierschützer.

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Tierquälerei-Kleber erhältlich im VgT-Shop

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Christliche Heuchler:
Alle Jahre wieder lädt die evangelische Kirchgemeinde Aadorf-Aawangen zur "Metzgete" und spendet den Erlös "für einen guten Zweck". Das Hinmetzeln von sensiblen Mitgeschöpfen als einen guten Zweck für Menschen anzusehen ist typisch für die christliche Kirche. Die Katholiken betrachten Tiere als seelenlose Geschöpfe, und viele Evangelisten nehmen den Bibel-Spruch "Macht euch die Erde untertan" als Rechtfertigung für den Holocaust an den Nutztieren.

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15. Januar 2010: Tierversuche
In Österreich vergraben "Wissenschafter" Schweine im Schnee und lassen sie so erfrieren und ersticken - zwecks Lawinenforschung. Österreich ist ein EU-Mitglied. Die EU rühmt sich, eine "Werte-Gemeinschaft" zu sein, welche die ethischen Prinzipien der westlichen Zivilisation und des Humanismus hochhält. Wieder einmal Zeit daran zu erinnern, was EU heisst: "Europäischer Unsinn".

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Die moderne Inquisition: Der Hexenprozess gegen Peter Baumann

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Wohl nur ein "Versehen", ......
..... ein Versehen, dass der Betrug nicht besser verschleiert wurde:
So verarscht Ariel die Konsumenten
Mit Labels für artgerechte Tierhaltung funktioniert die Werbung seit 20 Jahren ungefähr ebenso.

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Dieses gelbe Plastikplakat ist erhältlich im VgT-Werbeartikel-Shop

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Die Gentechnologie hat enorme Fortschritte gemacht

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Mord wegen brutalem Umgang mit Laborratten (Tages-Anzeiger vom 19.9.09)
Unverhältnismässig? Nach geltendem Recht ja.
Journalist: "Herr Kessler, wollen Sie damit andeuten, dass ein Mord wegen Laborraten durch eine Gesetzesrevision erlaubt werden sollte?"
Erwin Kessler: "Wenn ich Gesetze machen könnte, gäbe es gar keine Laborratten."

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Die positivste Nachricht des Tages: Ein Kaninchenzüchter, der Kaninchen erschiessen wollte, erschoss sich versehentlich selber! Tages-Anzeiger vom 12.9.09

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Der Sexualtrieb hat in der Menschheitsgeschichte sehr viel Unheil angerichtet, seine Unterdrückung ebenso. Der Nahrungsmittelüberfluss in der westlichen Welt seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges - in diesem Ausmass wohl erstmals in der Geschichte - hat den Fresstrieb zu einer grösseren Gefahr werden lassen. Übergewicht ist Hauptursache der schweren Zivilisationskrankheiten bis hin zu Krebs. Explodierende Krankheitskosten (beschönigend Gesundheitskosten genannt) richten dagegen wenig aus, sind nur ein Symptom des Krankfressens.

So wie die Unterdrückung des Sexualtriebes ebenso unheilvoll ist wie das hemmungslose und verantwortungslose Ausleben, so ist auch die Unterdrückung der Fressgier nicht die Lösung der Übergewichtsproblematik. Eine zielführende Antwort kann in beiden Fällen nur eine bewusste, ständig reflektierte und im Spirituellen verankerte ("re-ligiöse") Lebensführung sein, welche sich nicht primär im materiellen Raffen und Konsumieren erschöpfte.

Eine gute Hilfe gegen dickmachendes Fressen kann folgendes Buch sein: "Kau dich gesund!" von Jürgen Schilling. Schlank werden durch Geniessen des Essens.

Erwin Kessler

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Darauf hat die Menschheit gewartet:
Jetzt endlich ein zuverlässiger, einfacher Schweinegrippe-Test

 Wenn Sie so tnnen, haben Sie ein gefährliche Sommergrippe, wenn Sie so tönen nur die harmlose Schweinegrippe. [Eine Créeation des VgT. Jede Weiterverwendung ist sofort zwecks Abzockung der SUISA zu melden]
Es ist ein grosser Segen für die unter den von ihrer Massentierhaltung ausgehenden Pandemien leidende Menschheit, dass der VgT immer wieder Schnelltests zur Verfügung stellt, lange bevor die Pharma mit Impfungen herausrückt. So war es auch beim Rinderwahrnsinn. Sehen und hören Sie den Rinderwahnsinn-Test

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aus: Ballerina, von Jaermann/Schaad

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 In der Schweiz ist keiner und keine zu dumm und blöd, um nicht gewerbsmässig Tiere halten und quälen zu dürfen: Gespräch mit einer Bäuerin, die einen Vormund und ein Tierhalteverbot bräuchte, stattdessen aber staatliche Subventionen erhält: Eine Real-Satire über Kettenkühe (Realsatire bedeutet: es könnte ein satirisches Cabarett sein, spielt sich aber in der realen Welt ab.)

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VgT-Zentrale im Hoch ........................................... und im Tief

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Frühling ist's - und Igel-Zeit. Aufpassen!

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Organspenden? NEIN
Zur Zeit werden mit TV-Spots Organspender gesucht. Organspenden wird als Akt der Mitmenschlichkeit dargestellt. Was verschwiegen wird: Die meisten Organempfänger haben sich an Tierquälerprodukten (Fleisch, Eier) krank gefressen. Solchen Egoisten spende ich sicher nichts.
Erwin Kessler

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Den feigen Rückzug der Kaninchen-Motion durch SVP-Nationalrat Lukas Reimann rechtfertigte sein Parteikollege und Tierfabrikbetreiber Elmar Bigger im St Galler Tagblatt damit, Reimann kenne sich halt im Tierschutz nicht aus: «Ich reiche ja auch nicht einen juristischen Vorstoss ein, wenn ich von der Materie keine Ahnung habe».
Dazu meint Daniel Jegge in einem Leserbrief treffend: "Das ist neu! Bis heute habe ich noch keinen Politiker kennengelernt, der von etwas eine Ahnung hatte, und doch machen sie jeden Tag Politik."

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Frühling auf dem Demeter-Betrieb "Birkenhof" beim Schloss Glarisegg: die ganze Familie auf der Weide - Vater, Mütter, Kinder.
Demeter-Bio ist das einzige vom VgT als ethisch verantwortbar empfohlene Label für tierische Produkte.

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> Der landesweite Grossbetrug mit Freilandeiern

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Mit allen Kreaturen bin ich In schönster Seelenharmonie. Wir sind verwandt, ich fühle es innig, Und eben darum liebe ich sie. Wilhelm Busch

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Ein guter Mensch zu sein! Ja, wer wär's nicht gerne?
Sein Gut den Armen geben, warum nicht?
Wenn alle gut sind, ist SEIN Reich nicht fern
Wer säße nicht sehr gern in Seinem Licht?
Ein guter Mensch sein? Ja, wer wär's nicht gern?
Doch leider sind auf diesem Sterne eben
Die Mittel kärglich und die Menschen roh.
Wer möchte nicht in Fried' und Eintracht leben?
Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so!

Da hat er eben leider recht.
Die Welt ist arm, der Mensch ist schlecht.

Natürlich hab' ich leider recht
Die Welt ist arm, der Mensch ist schlecht.
Wer wollt' auf Erden nicht ein Paradies?
Doch die Verhältnisse, gestatten sie's?
Nein, sie gestatten's eben nicht.

Bertold Brecht,
Die Dreigroschenoper

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Foto EK

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Foto mp

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Beim Anblick eines Viehtransporters hat eine Vegetarierin auf einer deutschen Autobahn einen Unfall verursacht . An einer Baustelle bei Gütersloh ist die Frau mit ihrem Kleintransporter neben einem Schweinetransporter gefahren. Beim Anblick der Tiere ist ihr so übel geworden, dass sie das Steuer verriss. Der Kleintransporter streifte einen anderen Lastwagen, der ebenfalls lebende Schweine geladen hatte. Die Frau blieb unverletzt. (sda)

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Hätte Bundesrat Moriz Leuenberger einen Zauberstab, so würde er ein Anliegen unverzüglich durchbringen: «Es gibt keinen Fleischkonsum mehr auf der ganzen Welt.» Doch: «Ich weiss ja, dass das nicht geht.» [BLICK 11.9.08]
Der gleiche Bundesrat Leuenberger hat die Zensur eines Werbespots für Vegetarismus durch das Schweizer Staatsfernsehen gutgeheissen und damit eine Verurteilung der Schweiz durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen Verletzung der Meinungsäusserungsfreiheit herbeigeführt (justizwillkuer\tvspot-zensur).

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Die gute Nachricht des Tages (26. August 2008):

Die noch bessere Nachricht (28. August 2008):

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Das jährliche Werbebudget der Migros beträgt 300 Millionen Franken

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Justiz- und Verwaltungsopfer im Rechtsstaat Schweiz
Prof Franz Riklin ist praktisch der einzige namhafte Jurist, der zu himmelschreidend, skandalösen Vorgängen in der Justiz nicht schweigt. Darum wenden sich viele Mitbürger an ihn, sozusagen als letzte Hoffnung. Aber sozusagen einzige nationale Anlaufstelle von Justizopfern ist er natürlich überfodert und kann nicht alle Zuschriften bearbeiten und beantworten. Nur wenige der ihm unbekannten Briefschreiber machten ihm einen querulatorischen Eindruck. Zu den unbeantworteten Zuschriften gehört auch ein Schreiben Werner Leibachers. Leibacher lief ein Jahr später blutig amok im Zuger Parlament. [Quelle: Plädoyer 4/08]. Über die mafiosen Machenschaften der Justiz im Kanton Freiburg, wo Riklin an der Universität lehrte, schrieb er ein Büchlein: "Von der Aufklärung verschont - eine unwahre und 54 wahre Geschichten aus dem Justizwesen" (www.vgt.ch/news2002/021214.htm).

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Tagesschau 12. August 2008: Wohnzimmer in Kolumbien. Mutter weint, weil ihr Sohn von den Rebellen gefangen gehalten wird. Im Vordergrund die unschuldigen Gefangen dieser egoistischen Mutter: Kanarienvögel in einem kleinen Käfig.

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Die letzten Worte von Kaninchenquäler Gaetano am Telefon, nennt keinen Namen, sagt nur

pronto
schon lange "kaine diese Tiere mehr" wegen die Platze und wegen die Reglamatione
und wegen die Saueduppel
und du bist auch eine Saueduppel

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Ludwig A Minelli, Sterbehilfeorganisation DIGNITAS:
Ich will nicht jahrelang gepflegt, gewickelt und gefüttert werden und dabei das Vermögen, das ich während meines Lebens gebildet habe, verbraten.
 

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«Die beste Lösung wäre, wenn wir alle Vegetarier werden würden.»
Yvo de Boer, Leiter der UNO Klima Agentur (UNFCCC),
anlässlich des UN-Klimagesprächs in Bonn, Juni 2008.

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Was ist wertvoller? Das Leben eines Menschen oder eines Tieres?
Diese Frage stellte mir heute (22. Mai 2008) ein Journalist in einem Interview. Meine Antwort: Eine dumme Frage, weil sie sinnlos ist. Die politisch korrekte Antwort wäre: "Das Leben eines Menschen ist wertvoller." Die von einem "extremen" Tierschützer erwartete Antwort: "Das Leben eines Tieres ist nicht weniger wert als das eines Menschen." Beide Antworten wären indessen ebenso dumm wie die Frage selber, weil unklar ist, welcher Wert gemeint ist: Der Materialwert, der Versicherungswert, der Wert als Steuerzahler für den Staat (Einkommenssteuer, Hundesteuer), der subjektiv-relative Wert für den Freund oder Partner?
Mann könnte die Frage in folgendem Sinn verstehen wollen: "Welches Leben ist schützenswerter, das eines Menschen oder das eines Tieres?" Aber auch diese Frage ist sinnlos, weil viel zu allgemein. Was für ein Mensch? Was für ein Tier? Eine Amöbe? OK. Mir ist mein Leben wertvoller als das von Amöben und ich würde eine Amöbenkrankheit mit Medikamenten behandeln, welche Amöben abtöten. Oder ist eher zum Beispiel ein gesunder, junger Hund gemeint? OK. Dessen Leben halte ich für schützenswerter als das eines kommatösen todkranken Menschen, dessen Leben entgegen seiner Patientenverfügung in der Intensivstation sinnlos verlängert wird.
Und damit Sie die doch noch eine Schlagzeile für Ihr Interview haben: Ich halte das Leben eines gesunden, jungen Hundes auch für wertvoller als das Leben eines Unmenschen vom Schlag eines Hitler, Stalins oder Tier-KZ-Betreibers.
Erwin Kessler, VgT

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Gedanken zum Erdbeben in China
Immer wieder hört man vom scheusslichen Umgang mit Tieren in China. In dem Masse fällt es schwer, Mitleid mit diesen Menschen zu haben, wo nun die Natur zurückgeschlagen hat und sie selber Angst, Schmerzen und Leiden erleben.
Dieses "politisch nicht korrekte" Statement wird ein heuchlerisch moralisierendes Geschrei auslösen bei den Egoisten, welche - als Politiker, Journalisten und Konsumenten - auch hierzulande die rücksichtslos-barbarische Ausbeutung von Tieren in Versuchslabors und Tierfabriken unterstützen.
Erwin Kessler, Verein gegen Tierfabriken Schweiz VgT

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Dieser 'himmlische Elefant' erschien während eines intensiven
Telefongespräches über Elefanten und Elefantenhaltung im Zirkus.
Vanja Hans Palmers, KAT ("Kein Applaus für Tierquälerei")

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VgT-Einsatzzentrale


Bild: Weltwoche

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Der Mensch besteht aus drei Arten von Leuten: Aus den Wenigen, die dafür sorgen, dass etwas geschieht; aus den vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht; sowie aus der Masse derjenigen, die keine Ahnung hat, was geschieht.

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Sie schreiben über Liebe, aber Sie verstehen nichts davon. Verzeihen Sie mir, Sie beschreiben Leidenschaft, nicht Liebe, die Opfer bringt und mit den Jahren wächst." Isaac Bashevis Singer in: "Der Bart"

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Freundschaft

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Zuschriften zu diesem Bild:

- Das Bild berührt mich zutiefst. Diese Innigkeit, mit der gebetet wird, diese Verbundenheit zweier Lebewesen mit ihrem Gott. Die Körperhaltung drückt Hoffnung und Erwartung aus. Die Hoffnung auf was? Auf ein neues Spielzeug, auf einen Gummi-Hundeknochen - oder aber auf eine bessere Welt, ohne Krieg und ohne Leiden für alle Lebewesen? Jäh zerstört werden meine schönen Gedanken beim Betrachten des Bildes, wenn ich mir vorstelle, dass der Junge Fleisch, also Tiere, isst. So wie es millionenfach geschieht auf der Erde: einerseits die geliebten, verwöhnten Haustiere zum Liebhaben und Spielen, andererseits die geschundenen, getöteten Tiere, die Nutz-Tiere genannt werden, zum Essen.

- Ich möchte den hund essen? :-)

- Beide beten, dass ihnen der Liebe Gott auch Fr. 200'000.-- schenkt.

- Ich möchte mich gleich daneben hinknien und die Dritte im Bunde sein. Solche Innigkeit.

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Was Papageie so alles tun, wenn sie nicht in einem Käfig eingesperrt sind.

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Der grosse Bundesrat-Blocher-Wettbewerb

Was stimmt an diesem Bild nicht?
Bild vergrössern: hier clicken

Die besten Antworten:

An diesem Bild stimmt alles - denn es liegt in der Ur-Essenz eines jeden Politikers, dem Volch Rat-Schläge zu erteilen und Verzicht zu predigen, wozu die Classe Politique selbst sich prinzipiell nie verpflichtet sieht. Albert E

Ich weiss nicht, was da nicht stimmen soll. Ich wusste auch nicht, dass Herr Blocher Vegetarier ist. Was ich an ihm schätze, ist seine direkte Sprache - auch hier auf diesem Bild. Er hat recht, man sollte vegetarisch Essen. Das ist auch für die Bauern kein Schaden, denn sie können Kartoffeln oder Sojabohnen anpflanzen. Marlène

Es sieht nur so aus, als stimme etwas nicht. Bundesrat Blochers Geheimplan: SVP = Schweizerische Vegetarier Partei. Ben Shalom, uri.ben_shalom@kibbuz-afikim.org

 

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Weniger Fisch essen ist Meer.
fair-fish.ch

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Ein Mann zu einem Verkäufer: "Ich hätte gerne einen schönen Wagen für meine Frau." - "Bedaure, mein Herr, wir machen keine Tauschgeschäfte."

Die häufige Mehrdeutigkeit der Sprache führt immer wieder zu Missverständnissen.

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26. August 2007
Brief an Dr med Peter Baumann, Autor des neu erschienen Buches "Suizid und Suizidhilfe"

Sehr geehrter Herr Baumann,
ich habe soeben Ihr Buch fertig gelesen. Sehr scharfsinnig, ja genial, eindrücklich, mutig, menschenfreundlich, unentbehrlich, not-wendig. Gut, dass es Sie gibt! Lassen Sie sich von   Heuchlern, Tyrannen, Unmenschen und Bush-Affen nicht einschüchtern!
Erwin Kessler

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Ein seltener Anblick.

Alp Sellamatt im Toggenburg, 19.8.07

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Schöne Alpkühe auf der Melchsee-Frutt, unweit des Kaninchenquäler-Hotels Glogghuis:

 Für Menschen, die Tierquälerei nicht mögen, hat es mehrere andere Hotels in Melchsee-Frutt. Besonders empfehlenswert ist auch das Berghotel Engstlenalp, in 1,5 Stunden Wanderdistanz von Melchsee-Frutt, am Weg zur Engstlenalp:

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Silseralp-Impressionen

mehr

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"Die USB machte 2006 zwölf Milliarden Franken Gewinn und verrechnet ihren Kunden Korrespondenzspesen - das ist karnk. Topmanager, die so was zulassen, sind kaviargeschädigt." Thomas Minder im Migros-Magazin

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Schon zweifeln 30 Prozent der Deutschen daran, dass Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben. Unbekannt ist, wie viele Prozent der Affen auch lieber nichts mit der selbst ernannten Krone der Schöpfung zu tun hätten. (Nebelspalter)

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Aus einem Schüleraufsatz: "Der Affe unterscheidet sich von den Menschen nur durch das Fehlen der Sprache. Könnte er nämlich sagen: 'Ich bin ein Affe', dann wäre er schon ein Mensch."

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Frühling im VgT-Hauptquartier:

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Zwei vom Bundesamt für Kommunikation BAKOM in Auftrag gegebene Studien haben kürzlich ergeben: Journalistinnen und Journalisten privater Radio- und Fernsehstationen in der Schweiz sind jung, formal und journalistisch eher bescheiden gebildet und unterdurchschnittlich entlöhnt.
www.bakom.admin.ch/dokumentation/medieninformationen/00471/index.html?lang=de&msg-id=11576
Dies dürfte auch für die Printmedien Geltung haben.

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Mmh, schmatz, lecker, lecker - Babyleichen:

"Andrea Poggi verwendet im 'Ul Furmighin' in Sagno TI nur Spitzenprodukte. Wie etwa das Bio-Milchferkel." (Migros Magazin vom 25. März 2007)

Dazu ein Blick in die Zukunft: So machen es die Plejadier im Jahr 2098

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Wie sagt man, wenn ein Beamter
beerdigt wird? Er wird umgebettet.

Unterschied zwischen
einem Staubsauger und einem Beamtenfahrzeug? Im Staubsauger
befindet sich nur ein Drecksack.

Direkt-Reportage aus dem Amtshaus Zürich: Grosser Umzug im Gerichtsgebäude. Alle Beamten tragen 2 Ordner in die neuen Amtsstuben. Nur eine Tussi trägt immer nur einen Ordner. Als dies der Vorsteher des Amts-Büro's sieht, stellt er die Tussi zur Rede. Ohne langes Überlegen antwortet die Tussi: "Was kann ich dafür, wenn die anderen zu faul sind zweimal zu laufen!"

*Beamte richten viel Unheil an, nicht nur die Veterinärbeamten. Staatlich bezahlte Schreibtischtäter. (Ausnahmen gibt es überall und bestätigen die Regel.)

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"Ja, mir sind die Tiere auch viel lieber als die Menschen."

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Tuttwil, 1. März. Hallo Freunde, zwischen gestern und heute hatte ich nicht Geburtstag, weil der 29. fehlte. Dafür habe ich das 40-jährige Hochzeitsjubiläum mit meiner treuen Frau, die mir trotz all dem vielen Stress mit den gewerbsmässigen Tierquälern noch nicht davongelaufen ist. Erwin

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  Die arrogante 10vor10-Puppe des Schweizer Fernsehens, Susanne Wille, am 21. Februar 2007: "In der Schweiz gibt es keine Tierfabriken." Am 3. Januar 2007 trat sie in einer Reportage-Sendung mit einer Pelzkragenjacke auf. Grausam-egoistische Eitelkeit und Ignoranz - "politisch korrektes" Staatsfernsehen. sf@sf.tv

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"Bernard war rund wie eine Tonne; er wog 250 Pfund. Mit Bernard zum Lunch zu gehen war eine langwierige Angelegenheit. Alle geschäftlichen Entscheidungen wurden während dieser schweren Mahlzeit getroffen. Die Ärzte hatten Bernard darauf aufmerksam gemacht, dass sein Blut fast nur noch aus Cholesterin bestünde, aber Bernard pflegte zu sagen: 'Es gibt kein Cholesterin. Es ist eine Erfindung der Ärzte.' Am Tag nach seinem neunundsiebzigsten Geburtstag bekam Bernard einen Herzanfall und starb."
Aus der Kurzgeschichte "Der Bischofsmantel" von Isaac Bashevis Singer

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Konflikte entstehen oft durch Missverständnisse wegen der Mehrdeutigkeit der Sprache. Ein harmloses Beispiel: "Heute regenet es und schneit es nicht." Also bleibt es trocken? Oder es regnet, aber es schneit nicht? Der Urheber einer mehrdeutigen Formulierung ist sich dessen nicht bewusst, sonst würde er sie präzisieren. Darum können kurze, aus dem Zusammenhang gerissene Zitate missverständlich und irreführend sein. Es empfiehlt sich deshalb, wenn sich die Bedeutung einer problematischen Formulierung nicht zweifelsfrei aus einem längeren Kontext ergibt, nachzufragen, bevor verurteilt wird. (EK)

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Volksverdummung pur im Sonntags-Blick:
"Bestsellerautor Erich von Däniken: Ich lebte 4 Wochen mit einem Alien."

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Lesen ist Luxus. Ein Luxus, auf den die meisten verzichten. Idealerweise, ohne sich des Verzichts überhaupt bewusst zu sein. Eine Meinung darf man ja trotzdem haben.
Marco Ratschiller im Nebelspalter

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Wörtlich aus dem Altgriechischen übersetzt, der Sprache, in der das Neue Testament abgefasst wurde, bedeutet sündigen "danebentreffen" wie ein Bogenschütze, der sein Ziel verfehlt; sündigen heisst also, das Ziel des menschlichen Daseins verfehlen. Es bedeutet, blind und ungeschickt zu leben und deshalb zu leiden und Leiden zu verursachen.
Aus dem Buch "Eine neue Erde - Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung" von Eckhart Tolle

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Leid führt uns in die Tiefe. Die Menschheit ist dazu bestimmt, über das Leiden hinauszugehen, aber nicht so wie das Ego meint. Eine der vielen fälschlichen Annahmen des Ego, einer seiner vielen wahnhaften Gedanken lautet: "Ich sollte nicht leiden müssen." Dieser Gedanke selbst ist die Wurzel des Leidens. Das Leiden hat einen edlen Sinn: Es soll die Evolution des Bewusstseins vorantreiben und das Ego verbrennen. Der Mensch am Kreuz ist das archetypische Bild dafür. Solange du dich gegen das Leiden wehrst, geht dieser Prozess nur langsam voran, denn Widerstand baut mehr Ego auf, das verbrannt werden muss. Wenn du hingegen das Leiden annimmst, beschleunigt sich der Prozess, weil du jetzt bewusst leidest. Inmitten des bewussten Leidens liegt bereits Umwandlung begründet. Das Feuer des Leidens wird zum Licht des Bewusstseins.
Das Ego sagt: "Ich sollte nicht leiden müssen", und dieser Gedanke sorgt dafür, dass du noch viel mehr leidest. Er ist eine Verzerrung der Wahrheit und als solche immer paradox. In Wahrheit musst du Ja zum Leiden sagen, ehe du darüber hinausgehen kannst

Aus dem Buch "Eine neue Erde - Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung" von Eckhart Tolle

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Gentechnologische Albträume:

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Optische Täuschungen

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Blutige Schweinsköpfe rollen über Straße
Ein ganz besonderes Halloween-Spektakel konnten Autofahrer in der Nähe von Herne(Deutschland) "bestaunen": Zwei Tonnen blutiger Schweinsköpfe kullerten über die Straße - sie waren aus einem offenen Anhänger gerollt. Warum sich die Tür des Transporters öffnete, ist bislang unklar. Die Feuerwehr brauchte eine geschlagene Stunde, um die Köpfe aufzusammeln. Sie wurden per Gabelstapler wieder aufgeladen.

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Druckfehler-Engel:
Ich bin darauf aufmerksam gemacht worden, dass ich die Kastenkaninchen in Estavayer versehentlich "Kantinchen" geschrieben habe. Freud lässt grüssen! (EK)

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Wer es nicht wagt, sich lächerlich zu machen, ist unter Umständen am lächerlichsten. Martin Walser

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Das männliche Hormon Testosteron steigert nicht nur die sportliche Leistung. Über die Nebenwirkungen berichtet der Nebelspalter:

AUFRUF: Wer weiss wo dieses fantastische Testosteron erhältlich ist?
Einfach, unkompliziert und in unbeschränkten Mengen erhält man Antibiotika und Hormone bekanntlich beim Tierarzt.
Muss ich mich jetzt als Schweinemäster tarnen?

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Der Direktor des Bundesamtes für Veterinärwesen, Hans Wyss, am 16. August 2006 zum Protest der Tierschutzorganisationen gegen die Transit-Zulassung der schrecklichen internationalen Tiertransporte durch die Schweiz: "Das ist ein sensibles Thema." Nein, Herr Wyss, nicht das Thema ist sensibel, sondern die Tiere, zu deren millionenfacher unmenschlicher Misshandlung Sie Hand bieten wollen, sind sensible Wesen, die Angst und Schmerzen ähnlich empfinden wie Sie." Erwin Kessler

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Foto by Erwin Kessler

"Höhere Säugetiere erleben Freude, Schmerz, Leid und Trauer ähnlich wie kleine Kinder - wir sollten sie auch ähnlich schützen." Erwin Kessler

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Sieger-Ehrung nach einem Traberrennen in Paris: Tiere als Sport-Ware.

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aus Schweizer Familie

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Bilderbuchsonntag am Bodensee, 12. Juni 2006. Blick vom deutschen Ufer bei Gaienhofen (Fotos Erwin Kessler):

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Hirschpfeffer
Gemäss einem Urteil des Eidg Versicherungsgerichtes vom 18. Oktober 2005 muss beim Genuss von Wildgerichten im Restaurant mit Schrot im Fleisch gerechnet werden.

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"Religionsausübung ist grundsätzlich geschützt, aber es ist nicht alles geschützt, was als Religionsausübung bezeichnet wird."
Dr Thomas Goppel, ehemaliger Umweltminister von Bayern.

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Vogelgrippe
Der Beweis: Infizierter Vogel im Anflug

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22. März 2006
Schwedische Aussenministerin tritt wegen Mohammed-Karikaturen zurück.
Am Dienstag ist die Schwedische Aussenministerin Laila Freivalds zurückgetreten. Sie hatte am Vortag zugeben müssen, dass sie entgegen ersten Angaben an der Schliessung einer schwedischen Internetseite mit Mohammed-Zeichnungen beteiligt gewesen war.
Kommentar:
In der Schweiz ist die Internet-Zensur-Ministerin Ruth Metzler schon länger nicht mehr im Amt. Sie hatte die heimliche Internet-Zensur, ohne Gerichtsverfahren, durch das Bundesamt für Polizei gedeckt. Wieweit Blocher sein Bundesamt für Polizei bei solchen und ähnlichen Machenschaften gewähren lässt, wird sich zeigen. BLICK brachte es schon letztes Jahr auf den Punkt: "Wann feuert Blocher seinen Amok-Spitzel?"

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Zwillinge

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Nach einem Sturm lagen unzählige Seesterne im Sand, die von der Strömung ans Ufer geworfen worden waren. Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer. Da kam ein Mann vorbei. Er ging zum Jungen und sagte: "Das hat doch keinen Sinn, was du da machst. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle ins Meer zurückwerfen! Was du tust, ändert nichts!" Der Junge schaute den Mann an, ging zum nächsten Seestern, hob ihn auf und warf in zurück ins Meer. Zum Mann sagte er: "Für ihn wird es etwas ändern!"

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Halt ein einen Augenblick

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Ein Tier-Experimentator in der Buchhandlung: "Wo sind die Bücher über die Überlegenheit des Menschen über die Tiere?"
Verkäuferin: "Im ersten Stock, in der Fantasieabteilung."

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frau bestellt schreiner, weil die kastentür immer quietscht, besonders wenn das tram vorbeifährt. der schreiner kommt und steigt in den kasten, um aufs tram zu warten. da kommt der ehemann heim und macht den kasten auf und fragt: was der mann da mache... schreiner: ich warte aufs tram.

So ähnlich komme ich mir vor, wenn ich mich vor Gericht wegen dem Schächten gegen Rassismus-Anklagen zu verteidigen habe. Die Richter hören genau so wenig zu wie dieser Ehemann bei allen weiteren Erklärungen. Erwin Kessler

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Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und alt und schwach. Sein Sohn studiert in Paris. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn: "Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben. Ich liebe Dich. Dein Vater." Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail: "Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich 'die Sache' versteckt. Ich liebe Dich auch. Ahmed." Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab. Am selben Tag erhält der alte Mann noch eine E-Mail von seinem Sohn: "Lieber Vater, sicherlich ist jetzt der Garten komplett umgegraben und du kannst die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich nicht für Dich tun. Ich liebe Dich. Ahmed"

Anmerkung:
Spätestens jetzt mit diesen Schlüsselwörtern Araber und Ahmed würde die VgT-Website vom Schweizer Schnüffelstaat erfasst, wenn das nicht sowieso schon so wäre. Um seine Mitglieder vor Staatsterror (Fichierung, Hausdurchsuchungen und Verhaftungen durch politisch instrumentalisierte Staatsanwälte, mit nachfolgender Einstellung des Verfahrens etc) zu schützen, hat der VgT seine Mitgliederdaten gesichert und geschützt. Auch die staatliche Speicherung des gesamten Email-, Fax- und Telefonverkehrs in der Schweiz zwingt entsprechenden Abwehrmassnahmen. Soweit ist es in der Schweiz nun schon gekommen, dass Menschen, die sich für Schwache und Wehrlose einsetzen und deshalb dem herrschenden Regime unbequem sind, sich im eigenen Land wie Kriminelle schützen müssen.

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Das eine wollen und das andere bewirken, wer das gut beherrscht, wird bei uns Politiker.
Lorenz Keiser, im Büchlein "Mindestens haltbar bis siehe Tubenfalz"

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Die Wahrheit ist das Kostbarste, was es gibt. Darum wird sie von Politikern und Richtern so gut vor der Öffentlichkeit versteckt.

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Ein Politiker verdreht die Tatsachen auch dann, wenn er sie noch gar nicht kennt.

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Die Erde erwärmt sich - aber nicht für uns. Ernst Reinhard

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Herbstliche Wanderung im Appenzellerland
St Anton - Heiden
(28. Oktober 2005 / Erwin Kessler)

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Schwanzprämie

In einem Bergdorf des Berner Oberlandes gibt es Probleme: Wühlmäuse untergraben das Lebensglück der Landwirte. Sie machen sich über die Wurzeln von Gras, Klee und Obstbäumen her, fressen Blumenzwiebeln, Gemüse und Rüben, bringen die Bauern mit Erdhaufen in Harnisch, verwandeln den Sportplatz in einen Sturzacker. Ja, sie verschlechtern den Geschmack des Heufutters mit dem pulverisierten Aushub ihrer Gänge - so stark, dass sogar die Rinder am Trog streiken.
Doch der Gemeinderat hat ein Rezept gegen die Plagegeister: Geld. Nach dem Motto "Nur tote Mäuse sind gute Mäuse" zahlt die Gemeinde für jeden Mäuseschwanz eine Prämie: die Schwanzprämie. Dafür hat man im Alten Schulhaus extra ein Büro eingerichtet und das (nebenberufliche) Amt des "Schwanzkontrolleurs" geschaffen, der die Mäuseschwänze zählt und den Überbringern das Geld zuweist.

Aber die Einführung der Schwanzprämie verlief nicht ganz ohne Ärger. Die Nachbargemeinde, die ebenfalls auf diese aparte Idee gekommen war, zahlte für die Mäuseschwänze nämlich das Doppelte. Zähneknirschend musste man also die Schwanzprämie angleichen und von ursprünglich 50 Rappen auf einen Franken erhöhen. "Sonst hätte es einen Mäuseschwanztourismus in den Nachbarort gegeben", fürchtete der Gemeindeschreiber. Mittlerweile haben die Gemeinderäte ihren Streit beigelegt, mit einer "Schwanzprämienharmonisierungsverordnung".

Trotz des anfänglichen Ärgers aber ist man mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Im letzten Jahr sind dreimal mehr Schwänze abgegeben worden als im Vorjahr. Die Prämie hat mittlerweile sogar den Rang einer Reservewährung, mit der je nach Bedarf ein Zusatzeinkommen generiert werden kann. Einige Bürger haben im Alleingang weit über 1000 Schwänze herbeigeschafft - viele davon, so vermutet man, stammten aus eigener Züchtung. Entsprechenden Verdacht veranlasste den Gemeinderat, an die Haushalte ein Schreiben zum "Gestaltungsmissbrauch bei der Schwanzprämie" zu verteilen, was aber das wachsende Misstrauen der Bauern untereinander kaum besänftigte.

Damit war es der Probleme nicht genug. Denn die Prämie lockte nicht nur ehrenwerte Bürger mit traditionellen Schnappfallen auf die Wiesen. Auch professionelle Grossjäger wurden angezogen, die mit dem Hightech-System "Topcat" ins lichtlose Reich der Mäuse vorstiessen, um dort um ein Mehrfaches erfolgreicher die Mäuse zu guillotinieren. Um diese Fallen aber rasch wieder zu finden, wurden an ihrem Einsatzort lange Bambusstäbe in die Erde gesteckt, an denen weithin sichtbar Fähnchen baumelten. Was wiederum einige Bauern wegen der "Verschandelung der Landschaft" erregte.
Richtiger Protest aber wallte auf, als klar wurde, dass die Grossjäger mühelos die Schwanzkasse der Gemeinde plündern konnten. "Unlauterer Wettbewerb", erscholl es nun. Man stritt erbittert um eine "Schwanzquote", die pro Person nicht überschritten werden dürfte. Was nunmehr auch den Einsatz der 90jährigen Grossmutter beim Abliefern der Schwänze erforderte. Insgesamt aber - so ist man sich im Gemeinderat einig - sei die Schwanzprämie ein voller Erfolg.

Reinhard K. Sprenger   
[Quelle: www.schweizerzeit.ch]

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Kabarettist Lorenz Keiser zur Vogelgrippe
(aus dem Tages-Anzeiger vom 14.10.05)

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"Ein Freund von mir war sehr naturverbunden und wollte nach Möglichkeit auf dem Land mit Tieren arbeiten - und hat es auch geschafft. Er ist heute Metzgermeister."

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Grossstädter sind Leute, die vom Land in die Stadt gezogen sind, um dort so hart zu arbeiten, dass sie es sich leisten können, aus der Stadt aufs Land zu ziehen.

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Ich glaube an den friedlichen Protest, und keine Tiere zu essen ist ein gewaltfreier Protest.   Paul Mc Cartney

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"Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit."
Benjamin Franklin, US-Staatsmann der ersten Stunde

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Nebelspalter Juli 2005

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Gefragt, ob sie das grausame jüdische Schächten (Schlachten ohne Betäubung) ablehne, meinte die jüdische Bundesrätin Dreifuss: "Das ist für mich eine Frage der Glaubens- und Gesinnungsfreiheit. Wer sich davon distanziert, masst sich Kritik an religiösen Werten an, die gewissen Menschen wichtig sind." Darauf fragte ich sie, ob sie gegenüber den religiösen Werten von Menschenfressern auch so tolerant wäre. Wegen dieser Frage muss ich nun ins Gefängnis.

In Rumänien ist kürzlich eine junge Nonne bei einer Teufelsaustreibung in einem Kloster gestorben. Der Prior hatte die angeblich Besessene an ein Holzkreuz gekettet und mit einem Handtuch geknebelt. Nach drei Tagen am Kreuz starb die 23-jährige. Wer sich von solchen Verbrechen distanziert, "masst sich Kritik an religiösen Werten an, die gewissen Menschen wichtig sind".

Unerträglicher als Gefängnis wäre, wenn sich keine Stimme mehr gegen "religiöse"  Massenverbrechen an Tieren und gegen die ungeheure Scheinheiligkeit, mit welcher diese Verbrechen gerechtfertigt und toleriert werden, erheben würde.
Erwin Kessler, Juni 2005

Anmerkung:
Dr Erwin Kessler hat vor 16 Jahren den VgT gegründet und wurde wegen seiner Kritik am Schächten zu 45 Tagen Gefängnis unbedingt verurteilt (siehe Schächtprozess). Aus Sicherheitsgründen werden bezüglich Strafvollzug keine weiteren Informationen abgegeben.

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Ein Zürcher Regierungsrat hat einmal gesagt: "Entweder will ich Verwaltungsratspräsident werden oder sonst gar nichts." Und jetzt ist er beides:
(Aus dem Büchlein "Mindestens haltbar bis siehe Tubenfalz" von Lorenz Keiser)

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"Hier steht, dass die Hälfte der Leute nicht glauben, was sie in den Zeitungen lesen."

"Glaubst du das?"

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Man muss global denken heute, und das einzig wirklich Völkerverbindende ist die allgemeine Dummheit.
Lorenz Keiser, in: Mindestens haltbar bis sieheTubenfalz

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Bauernregel für Gewitter: Vor den Eichen sollst du weichen, die Weiden sollst du meiden, aber bei Zypressen musst du erst recht davonstressen.
Lorenz Keiser, in: Mindestens haltbar bis sieheTubenfalz

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Erwiesen ist, dass man durch direktes Handeln mehr Aufmerksamkeit erregt als durch Worte und mit Konfrontationen mehr bewirkt als mit Rhetorik. Das ist eine Tatsache. 
Paul Watson (Ocean-Warrior - Mein Kreuzzug gegen das sinnlose Schlachten der Wale)

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Nonnen vom Hl. Kreuz im NAGRA-Felslabor
von Lorenz Keiser

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Unter dem Deckmantel des militärischen Nachrichtendienstes hat die Schweizer Regierung die Totalüberwachung des gesamten Telefon-, Fax- und Email-Verkehrs aller Schweizerbürger eingeführt. Die abgehörten Daten werden dem Bundesamt für Polizei zur Verfügung gestellt. Dieses gigantische Abhörsystem trägt den Name ONYNX. Unter dem Schutz der militärischen Geheimhaltung unterliegt es keiner rechtsstaatlich-demokratischen Kontrolle. Auch die Finanzierung wurde der parlamentarischen Kontrolle entzogen, indem die enormen Kosten mit nichtssagenden Bezeichnungen wie "Mehrzweckanlagen" im Militärbudget versteckt wurden.Die Weltwoche hat diesen Skandal in der Ausgabe vom 10. März 2005 aufgedeckt. Der kritische, überwachte Bürger hat jetzt wenigstens eine Ahnung davon; wehren kann er sich nicht.


Fortsetzung: Bedenkliches 2

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