Bedenkliches und Nachdenkliches
Teil 2


Februar-Stimmungsbild: Kühe im Winterauslauf
(Wängi TG, 18. Februar 2005, Aufnahme Erwin Kessler)

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Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben,
sollte man seine Freunde besser behandeln.

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Sascha
von Marlies Kerrison-Oberhänsli, Arbon

Meine geliebte
schwarze Katze

du faszinierendes
schönes Wesen

mit weissem Tupfen
auf der Brust

ich danke dir
dass du mein Leben

sechzehn Jahre lang
so sehr bereichert hast

wo bist du jetzt wohl
nachdem du

das Zeitliche
gesegnet hast

ach, grüsse mir doch
wenn du kannst

meine Lieben
im Jenseits

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Ich wünschte mir
dass sich alle Menschen
so aufmerksam zuhörten
wie das ein Schäferhund tut.   

Marlies Kerrison-Oberhänsli, Arbon

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Wie die Kuhhaltung in einfacher Weise und auf den Punkt gebracht die
politischen Ideologien von Parteien und Nationen beschreiben kann:

Christdemokratie:

Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie behalten eine und
schenken Ihrem Nachbarn die andere. Danach bereuen Sie es.

Sozialismus:

Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung nimmt Ihnen
eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn. Sie werden gezwungen, eine
Genossenschaft zu gründen, um Ihrem Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen.

Sozialdemokratie:

Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie fühlen sich schuldig,
weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen Leute in die Regierung, die
Kühe besteuern. Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um die Steuern
bezahlen zu können. Die Leute, die Sie gewählt haben, nehmen dieses Geld,
kaufen eine Kuh und geben diese Ihrem Nachbarn. Sie fühlen sich
rechtschaffen.

Liberalismus:

Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Na und?

Kommunismus:

Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung
beschlagnahmt beide Kühe und verkauft Ihnen die Milch. Sie stehen für die
Milch stundenlang an, bis sie sauer ist.

Kapitalismus:

Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine
Herde zu züchten.

EU-Bürokratie:

Sie besitzen zwei Kühe. Die EU nimmt Ihnen beide ab, tötet eine, melkt die
andere, zahlt Ihnen eine Entschädigung und schüttet die Milch in die Nordsee.

Amerikanisches Wirtschaft:

Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie
gründen eine Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das Vierfache
an Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben eine
Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten die Kosten um 50
Prozent gesenkt. Ihre Aktien steigen.

Französische Wirtschaft:

Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil Sie drei Kühe haben wollen.. Sie
gehen Mittagessen. Das Leben ist schön.

Japanische Wirtschaft:

Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik erreichen Sie, dass
die Tiere auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe reduziert werden und
das Zwanzigfache an Milch geben.

Britisches Wirtschaft:

Sie besitzen zwei Kühe. Beide sind wahnsinnig.

Italienische Wirtschaft:

Sie besitzen zwei Kühe, aber Sie wissen nicht, wo sie sind. Während Sie sie
suchen, sehen Sie eine schöne Frau. Sie machen Mittagspause. Das Leben ist
dolce.

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Liebe mag blind sein, aber Eifersucht sieht zu viel.

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Tages-Anzeiger 19.11.04

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Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber als ein goldener Käfig.

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Herbstweide am Albis
 (24. Oktober 2004 Erwin Kessler)

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Die Regel ist Willkür, aus der Weltwoche 43.04

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Zum täglichen Journalisten-Pfusch: Walter Bosch liest Schweizer Verlegern die Leviten

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An einer Pressekonferenz des Bundesrates äusserte sich Bundesrat Leuenberger giftig über den neben ihm sitzenden Bundesratskollegen Blocher, worauf er von diesem ausgelacht wurde. Ueli Haldimann, Chefredaktor des Schweizer Fernsehens kommentierte dies dann in der Tagesschau vom  26. September 2004 als "primitives Verhalten" Blochers. Dagegen schwieg dieser Heuchler zum viel primitiveren Verhalten Bundesrat Leuenbergers, der sich öffentlich zugunsten des barbarischen betäubungslosen Schächtens aussprach.

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Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass mich extreme Tierrechtler mehr hassen als die schlimmsten Tierquäler, weil mir der Schutz der Tiere vor groben Quälereien das wichtigste Anliegen ist, wichtiger als extremen Tierrechtsphilosophien zu huldigen und grundsätzlich Jäger und Biobauern zu hassen, weil sie Tiere töten. Ich lehne die Glorifizierung des menschlichen und tierlichen Lebens ebenso ab wie die Verteufelung des Todes, bin Exit-Mitglied auf Lebzeit und finde, man sollte die Geburt betrauern, nicht den Tod. Ich kämpfe gegen das Quälen von Tieren, einschliesslich das qualvolle Töten, aber nicht grundsätzlich gegen das schmerz- und angstfreie Töten. Erwin Kessler, Gründer und Präsident des VgT

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Ein Diplomat ist ein Mensch, der offen ausspricht, was er nicht denkt.

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Rassismus
Aus dem Buch Ocean Warrior von Paul Watson:

"Trotzdem [Walfangverbot] wurden alle Warnungen, alle Beschlüsse, alle Studien verächtlich in den Wind geschlagen, weil die Stimmen der internationalen Öffentlichkeit von den politischen Kräften erstickt werden, die sich von den berüchtigsten aller Walfangnationen haben kaufen lassen - dem barbarischen Wale mordenden Staat Japan." Ein japanischer Journalist fiel mir ins Wort: "Das ist eine rassistische Äusserung! Geben Sie es zu, Sie sind aus demselben Grund gegen den Walfang wie die übrigen Antiwalfangnationen - weil es eine Möglichkeit ist, Japan zu bestrafen. Es ist ein Komplott gegen die Asiaten. Sie sind ein Rassist. Sie sind...." Nun unterbrach ich ihn meinerseits: "Von einem Komplott gegen Asiaten kann keine Rede sein. Wir verschwören uns aber sehr wohl gegen Japan und Norwegen, Island, Russland und andere Nationen, die die internationalen Vorschriften zum Schutz der Umwelt schamlos verletzen und dann die Frechheit haben, sich als Opfer eines eingebildeten Rassismus zu bezeichnen. Für mich persönlich ist es eine ungeheure Beleidigung, wenn ein so wichtiges Thema wie Rassismus als Werkzeug benutzt wird, um illegalen Walfang zu rechtfertigen!"

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Der einzige, der einen Nerz-Pelzmantel wirklich braucht, ist der Nerz.

Der Europäische Nerz gehört innerhalb der Ordnung der Raubtiere zur Familie der Marder (Mustelidae), die sich aus rund 65 Arten von Ottern, Dachsen, Skunks, Mardern, Wieseln, Iltissen und Nerzen zusammensetzt. Innerhalb der Marderfamilie zählt er zur Gattung Mustela, welche elf Arten von Wieseln, drei Arten von Iltissen und zwei Arten von Nerzen umfasst und als Sippe über weite Bereiche Europas, Asiens sowie Nord- und Mittelamerikas verbreitet ist.

Wie alle Mitglieder der Gattung Mustela ist der Europäische Nerz ein überaus schnelles und wendiges Kleinraubtier mit langgezogenem, schlankem Leib, kurzen Beinen und mittellangem Schwanz. Die Männchen sind mit einer Kopfrumpflänge von ungefähr 40 Zentimetern und einem Gewicht von gewöhnlich 800 bis 900 Gramm deutlich grösser als die Weibchen, welche normalerweise etwa 35 Zentimeter lang und 500 Gramm schwer sind. Für das Leben am und im Wasser ist der «Sumpfotter» vorzüglich ausgerüstet: Er besitzt kurze Schwimmhäute zwischen den Zehen, was ihn zu einem gewandten Schwimmer und Taucher macht. Seine Fingerkuppen sind borstig behaart, was ihm beim Festhalten schlüpfriger Beute dienlich ist. Die Hand- und Fussballen weisen griffige nackte Polster auf, was ihm einen sicheren Tritt auf feuchtem Fels und schlammigen Uferbänken vermittelt. Zudem ist sein Fell überaus dicht, seine Haut recht derb und sein Unterhautfett ausgeprägt, was ihn gegen die Auskühlung im kalten Wasser, wo er viel unterwegs ist, gut schützt.

Der Europäische Nerz lebt an Bächen, Flüssen, Sümpfen und Seen - von Meereshöhe bis zur Gletscherzone - und er bewegt sich kaum je weiter als 150 Meter von seinem Heimatgewässer weg. Bevorzugt hält er sich im Umfeld recht schnell fliessender Flüsse und Bäche mit klarem Wasser auf, wo die Ufer mit üppigem Pflanzenwuchs und angeschwemmtem Holz, mit Hohlräumen unter Wurzeln und mit Spalten zwischen Steinen günstige Verstecke und vielfältige Möglichkeiten zum Stöbern bieten.

Sein Lager wählt der Europäische Nerz nahe am Wasser in hohlen Bäumen, unter Wurzelstöcken oder zwischen Felsen und oft auch in vorgefundenen und nach seinen Bedürfnissen erweiterten Nagetierhöhlen. Dort verschläft er den Tag und geht dann in der abendlichen Dämmerung und der nächtlichen Dunkelheit auf Beutefang. Zum Opfer fällt dem tüchtigen Räuber ein breites Spektrum land- wie wasserlebender Kleintiere - von Schnecken, Insekten und Krebsen über Fische, Frösche und Molche bis hin zu Vögeln und Kleinsäugern, insbesondere Nagern.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Europäischen Nerzes erstreckte sich über weite Bereiche Europas - von der Atlantikküste im Westen bis zum Ural im Osten. Zwar scheint es, dass die Art im Süden Europas (Portugal, Italien, Griechenland) sowie im Norden des Kontinents (Belgien, Niederlande, Dänemark, Norwegen, Schweden) in historischer Zeit nie vorkam. Im übrigen Europa - vom mittleren Finnland südwärts bis Transkaukasien und vom nördlichen Spanien ostwärts bis zum Irtysch in Russland - war sie hingegen weitverbreitet und vielerorts häufig.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist ein dramatischer und scheinbar bis heute ungebremster Rückgang des Europäischen Nerzes festzustellen. Einigermassen gesunde Bestände des Europäischen Nerzes scheint es heute nur noch einerseits in Russland, am Oberlauf des Dnjepr, der Westlichen Dwina und der Wolga, und andererseits im Donaudelta in Rumänien zu geben, ferner an einigen kleineren Flüssen in der Ukraine und in Weissrussland.

Die genauen Ursachen, welche den verheerenden Niedergang des Europäischen Nerzes bewirkt haben, sind bislang unverstanden. Wahrscheinlich wurde der braunen Marderart das Zusammenspiel einer ganzen Reihe von Schadfaktoren zum Verhängnis (Lebensraumzerstörung). Als besonders schwerwiegend gilt die unaufhaltsame Ausbreitung des Amerikanischen Nerzes in ganz Europa. Es handelt sich dabei um entwichene oder absichtlich freigesetzte Farmtiere bzw. deren Nachkommen. Seit den zwanziger Jahren hat sich der Amerikanische Nerz in immer weiteren Bereichen Europas fest angesiedelt, und noch immer dehnt er sein Verbreitungsgebiet weiter aus.



Der Amerikanische Nerz ist grösser und kräftiger als der Europäische Nerz. Wahrscheinlich vermögen die Männchen wie die Weibchen ihre kleineren Vettern aktiv aus deren angestammten Jagdrevieren zu vertreiben. Ausserdem behindern die Amerikanischen Nerzmännchen wahrscheinlich die Fortpflanzung der Europäischen Nerze, indem sie sich anstelle der Europäischen Nerzmännchen mit den Europäischen Nerzweibchen paaren. In Gefangenschaft tun sie dies jedenfalls bereitwillig. Allerdings sind die daraus entspringenden Jungen nicht lebensfähig und sterben während der Trächtigkeit ab. So können sich die Europäischen Nerzweibchen vermutlich nicht mehr erfolgreich fortpflanzen. Der anhaltende Misserfolg bei der Nachzucht liesse den rapiden Zusammenbruch der Europäischen Nerzbestände in weiten Regionen Europas gut verstehen.

Wären «nur» die Lebensraumzerstörung, der Schwund der Beutetierbestände und die Bejagung seitens des Menschen die Ursachen für den schnellen Bestandszerfall des Europäischen Nerzes, könnte man darauf hoffen, dass er zumindest in grösseren Schutzgebieten zu überleben vermag. Da aber mit grosser Wahrscheinlichkeit der Amerikanische Nerz erheblich zu seinem Niedergang beiträgt und dieser vor Schutzgebieten gewiss nicht Halt macht, findet er auch dort keine sichere Zuflucht. Eine wirksame Bekämpfung oder gar Ausmerzung des Amerikanischen Nerzes - wie dies schon vorgeschlagen wurde - ist angesichts der Lebenstüchtigkeit dieser Marderart völlig aussichtslos.

Für einen einzigen Pelzmantel werden die Felle von rund 50 Nerzen benötigt.

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"Was werden Sie also tun", fragte eine Journalistin von der isländischen Zeitung Dagblad, "wenn Island entgegen den Weisungen der Internationalen Walfangkommission (IWC) Wale fängt?" Ich lächelte. "Ganz einfach: Wenn die IWC Island nicht davon abhält und keine Sanktionen gegen Island verhängt, werden wir die isländischen Walfangschiffe versenken." Daraufhin fragte ein anderer Reporter: "Was gibt Ihnen das Recht, das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen?" Ich sah ihn geduldig  an. "Wissen Sie", sagte ich ruhig, "ich habe noch nie begriffen, weshalb ausgerechnet denjenigen, die für den Frieden, das Leben, die Freiheit und eine gesunde Umwelt eintreten, ständig solche Fragen  gestellt werden. Wieso fragen Sie das nicht zur Abwechslung einmal die Walfänger, die Kriegstreiber oder die Verpester der Erde?"
Paul Watson im Buch "Ocean Warrior - Mein Kreuzzug gegen das sinnlose Schlachten der Wale"

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Paul Watson, weltbekannter Kämpfer gegen den illegalen Walfang, auf die Frage, ob man radikal sein müsse, um etwas zu verändern: "Man muss nicht einen Walfänger rammen, um Umweltschützer zu sein. Man kann auch Kindern von Walen erzählen. Es gibt tausend Möglichkeiten."

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Zum Papstbesuch in der Schweiz vom 6. Juni 2004:

Oben: Der Papst Im Papstmobil durch Neufundland, 1984, auf dem Weg zur Segnung der Fischereiflotte
(aus der Weltwoche Nr 23.04)

Unten: Die vom Papst gesegnete Hochsee-Fischerei im Einsatz

Wenn Papst Johannes Paul II. Deutsch spricht, pflegt er auf polnische Art das ö durch ein e zu ersetzen: Herr, erlese uns von dem Besen.  (nach Niklaus Meienberg)

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"Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."

Albert Einstein

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Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hiesse es Buchung. Dieter Hildebrandt

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Fleisch-propagierender Diät-Guru starb an Verfettung (Weltwoche14.04):

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Wenn ein Halbschlauer in einem Sportstadion ein provokatives Spruchband aufhält, ist das ein Medien-Ereignis, über das sogar die Tagesschau des Schweizer Fernsehens berichtet. Wenn der VgT unglaubliche Missstände aufdeckt, schweigen die gleichen Medien. Das nationale Tagesthema vom 9. Februar 2004 (Spruchband "Danke Leibacher")  hat wieder einmal die Lage der Nation klar gemacht.

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Der Frühling naht: Die Eier werden billiger und die Mädchen williger.

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Der Vorteil der Demokratie: Wer recht hat, kann überstimmt werden.

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Der schlimmste Teufel ist einer, der betet.

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Parodie auf die Entenjagd

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Der geborene Pessimist wählt von zwei Übeln beide.

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Tiere unterscheiden sich nach Arten,
Menschen nach ihren Unarten!

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Winter in Tuttwil, 26. Dezember 2003:

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Wen wunderts: Die Schweinemäster sind mit dem Bundesrat zufrieden, nicht aber mit dem VgT

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Aus Schulaufsätzen:

  • Wenn man kranke Kühe isst, kriegt man ISDN.

  • Die Fischstäbchen sind schon lange tot. Die können nicht mehr schwimmen.

  • Bei uns dürfen Männer nur eine Frau heiraten. Das nennt man Monotonie.

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Man kann die feministische Sprachverhunzung auch übertreiben. Da sagte zB ein Bundesrichter im Verlaufe einer Urteilsberatung über frauendiskriminierende Löhne: «...und nun beschweren sich die Krankenschwestern und Krankenschwesterinnen.»
Wenn es denn unbedingt sein muss, dass stets und überall beide Geschlechter (warum nicht auch die Kinder und unsere Haustiere?) ausdrücklich miterwähnt werden, wäre die folgende Eröffnung einer Versammlung wenigstens konsequent: "Liebe Mitglieder und Mitbrüste..."

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Verblüffendes Ergebnis der Volkszählung

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Am 10. Dezember wird die Bundesratswahl wohl etwas hitziger verlaufen als nach dieser Darstellung aus dem Jahr 1999 in der Weltwoche. An der tierschutzfeindlichen Politik des Bundesrates wird sich jedoch mit oder ohne Blocher wenig ändern.

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Frauen mögen lieber zärtliche als fleischfressende Männer:

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Es gibt viele Heuchler in der Politik. Mehr hat es wohl nur noch in der Kirche. Christoph Blocher

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Migros verkauft wieder Stopfleber und Froschschenkel:

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In Neapel lassen sich Mädchen zu bauchfreien TV-Showgirls ausbilden. Die «Berufsschule» wird mit EU-Geldern finanziert. (Tages-Anzeiger vom 19.9.03).
EU = Europäischer Unsinn - nicht nur bei der Subventionierung tierquälerischer Tiertransporte

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The VgT-Hiphop: Eine musikalische Kreation basierend auf Original-Telefonstimmen. Komponist:  DJ Rabbit aus Hubersdorf

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Laut dem Präsidenten der Rassismuskommission ist - wer gegen das grausame, betäubungslose Schächten ist - ein Antisemit. Über das "friedenstifende" Wirken dieser von der jüdischen Bundesrätin Dreifuss ins Leben gerufenen Bundesinstanz für moderne Inquisition schrieb Christoph Mörgeli (Historiker und SVP-Nationalrat) in der Weltwochen Nr 38.03 (hier auszugsweise wiedergegeben):

Seit einigen Jahren wacht die Eidgenössische Rassismuskommission über die rechtgläubige Auslegung multikultureller Dogmen. Diese zeitgemässe Form der Inquisition treibt mitunter sonderbare Blüten. So steht jeder Versuch schweizerischer Identitätswahrung unter Generalverdacht, während Zugewanderte ideologischen Heimatschutz geniessen. Auch dann, wenn es um offenen Nationalismus oder Gebräuche geht, die sich mit unseren Konventionen schwer vertragen.

Halbjährlich veröffentlicht die Rassismuskommission ein Bulletin. In dieser Reihe erschien auch die Schrift «Muslime in der Schweiz», worin sich die Autoren u.a. zum Thema Gewalt in der Familie äusserten. Da heisst es etwa: «Manche Betreuer und Betreuerinnen von Migranten und Migrantinnen haben Mühe damit, dass Kinder häufig geschlagen werden. Schläge sind in muslimischen Familien ein anerkanntes Erziehungsmittel. Erwachsene Männer erzählen bisweilen mit liebevollem Stolz, wie oft sie von ihrem Vater verprügelt wurden und wie gut er es mit ihnen gemeint habe.» (Wie rührend. Es sei an dieser Stelle auch an so pittoreske Bräuche wie Zwangsheiraten, Klitoris-Beschneidung und Steinigung erinnert.)

«Eine Realität, die uns hie und da» (aber nicht wirklich oft) «zu schaffen macht, ist das Schlagen von Frauen durch ihre Männer... Den geschlagenen Frauen ist das, was ihnen widerfährt, oft schon von der Mutter, der Schwester, Nachbarin her bekannt.» (Ach so.) «Das Schlagen ist Privatsache, man mischt sich nicht ein.» (Bitte mehr Respekt vor der Privatsphäre. Lasst die Männer weiterprügeln, sie meinen es ja nur gut; siehe oben.)

Und noch eine gute Nachricht: Der Bund hat im Jahr 2002 von den budgetierten 3425000 Franken für «Sensibilisierungsprojekte» im Bereich Rassismusprävention lediglich 3424990 beansprucht.

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Eine kleine Pressemeldung der letzten Tage: 530 Schweine verbrannt. Vielleicht war dieser Tod nicht schlimmer, als der, der ihnen sowieso bevorstand: Die Schweine wären gerade "reif" gewesen, schluchzte der Mäster. Frage: wie kann eine Backstein-Schweinefabrik - in der es nicht einmal Stroh hat! - überhaupt anfangen zu brennen? Dass niemand das Feuer rechtzeitig bemerkt hat, erstaunt weniger. Die intensive Tierbetreuung, welche unsere lieben "Bauern" ihren Ausnutztieren gewähren, beträgt  9.2 Sekunden pro Tier täglich (siehe das Verkaufsinserat für eine Schweinefabrik).  Erwin Kessler

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Der STS und der Kassensturz haben aufgedeckt, wie in Italien Kühe ihr ganzes Leben an der Kette gehalten werden. Gut gemacht! Dafür werdet ihr nur Beifall ernten. Das Aufdecken der nicht minder grässlichen Zustände in der Schweiz überlässt ihr gerne mir, denn dafür gibt es weniger Beifall, dafür Verleumdungskampagnen der Tierquälermafia, unterstützt von Staatsterror bis hin zu Gefängnis. Erwin Kessler, Präsident VgT

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Erwin Kessler zu seiner Verurteilung zu 5 Monaten Gefängnis unbedingt, wegen seiner Kritik am grausamen betäubungslosen Schächten: "Wer zugunsten der Schwachen und Wehrlosen gegen den Unrechtsstaat zu Felde zieht, muss damit rechnen, dass sich der Staatsterror auch gegen ihn selber richtet. Das war schon immer so: Bei der Befreiung der Sklaven, der Indianer, der Frauen... Aber ich wäre nicht Robin Hood der Tiere, wenn ich nicht noch ein paar entscheidende Pfeile im Köcher hätte."

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Franz Kafka

Ein Bericht für eine Akademie

Von Erwin Kessler vorgeschlagener alternativer Titel: "Ein Busch-Affe im Reich der Bush-Affen"

Hohe Herren von der Akademie!

Sie erweisen mir die Ehre, mich aufzufordern, der Akademie einen Bericht über mein äffisches Vorleben einzureichen.

In diesem Sinne kann ich leider der Aufforderung nicht nachkommen. Nahezu fünf Jahre trennen mich vom Affentum, eine Zeit, kurz vielleicht am Kalender gemessen, unendlich lang aber durchzugaloppieren, so wie ich es getan habe, streckenweise begleitet von vortrefflichen Menschen, Ratschlägen, Beifall und Orchestralmusik, aber im Grunde allein, denn alle Begleitung hielt sich, um im Bilde zu bleiben, weit von der Barriere. Diese Leistung wäre unmöglich gewesen, wenn ich eigensinnig hätte an meinem Ursprung, an den Erinnerungen der Jugend festhalten wollen. Gerade Verzicht auf jeden Eigensinn war das oberste Gebot, das ich mir auferlegt hatte; ich, freier Affe, fügte mich diesem Joch. Dadurch verschlossen sich mir aber ihrerseits die Erinnerungen immer mehr. War mir zuerst die Rückkehr, wenn die Menschen gewollt hätten, freigestellt durch das ganze Tor, das der Himmel über der Erde bildet, wurde es gleichzeitig mit meiner vorwärtsgepeitschten Entwicklung immer niedriger und enger; wohler und eingeschlossener fühlte ich mich in der Menschenwelt; der Sturm, der mir aus meiner Vergangenheit nachblies, sänftigte sich; heute ist es nur ein Luftzug, der mir die Fersen kühlt; und das Loch in der Ferne, durch das er kommt und durch das ich einstmals kam, ist so klein geworden, daß ich, wenn überhaupt die Kräfte und der Wille hinreichen würden, um bis dorthin zurückzulaufen, das Fell vom Leib mir schinden müßte, um durchzukommen. Offen gesprochen, so gerne ich auch Bilder wähle für diese Dinge, offen gesprochen: Ihr Affentum, meine Herren, sofern Sie etwas Derartiges hinter sich haben, kann Ihnen nicht ferner sein als mir das meine. An der Ferse aber kitzelt es jeden, der hier auf Erden geht: den kleinen Schimpansen wie den großen Achilles.

In eingeschränktestem Sinn aber kann ich doch vielleicht Ihre Anfrage beantworten und ich tue es sogar mit großer Freude.

Das erste, was ich lernte, war: den Handschlag geben; Handschlag bezeigt Offenheit; mag nun heute, wo ich auf dem Höhepunkt meiner Laufbahn stehe, zu jenem ersten Handschlag auch das offene Wort hinzukommen. Es wird für die Akademie nichts wesentlich Neues beibringen und weit hinter dem zurückbleiben, was man von mir verlangt hat und was ich beim besten Willen nicht sagen kann - immerhin, es soll die Richtlinie zeigen, auf welcher ein gewesener Affe in die Menschenwelt eingedrungen ist und sich dort festgesetzt hat. Doch dürfte ich selbst das Geringfügige, was folgt, gewiß nicht sagen, wenn ich meiner nicht völlig sicher wäre und meine Stellung auf allen großen Varietébühnen der zivilisierten Welt sich nicht bis zur Unerschütterlichkeit gefestigt hätte:

Ich stamme von der Goldküste. Darüber, wie ich eingefangen wurde, bin ich auf fremde Berichte angewiesen. Eine Jagdexpedition der Firma Hagenbeck - mit dem Führer habe ich übrigens seither schon manche gute Flasche Rotwein geleert - lag im Ufergebüsch auf dem Anstand, als ich am Abend inmitten eines Rudels zur Tränke lief. Man schoß; ich war der einzige, der getroffen wurde; ich bekam zwei Schüsse.

Einen in die Wange; der war leicht; hinterließ aber eine große ausrasierte rote Narbe, die mir den widerlichen, ganz und gar unzutreffenden, förmlich von einem Affen erfundenen Namen Rotpeter eingetragen hat, so als unterschiede ich mich von dem unlängst krepierten, hie und da bekannten, dressierten Affentier Peter nur durch den roten Fleck auf der Wange. Dies nebenbei.

Der zweite Schuß traf mich unterhalb der Hüfte. Er war schwer, er hat es verschuldet, daß ich noch heute ein wenig hinke. Letzthin las ich in einem Aufsatz irgendeines der zehntausend Windhunde, die sich in den Zeitungen über mich auslassen: meine Affennatur sei noch nicht ganz unterdrückt; Beweis dessen sei, daß ich, wenn Besucher kommen, mit Vorliebe die Hosen ausziehe, um die Einlaufstelle jenes Schusses zu zeigen. Dem Kerl sollte jedes Fingerchen seiner schreibenden Hand einzeln weggeknallt werden. Ich, ich darf meine Hosen ausziehen, vor wem es mir beliebt; man wird dort nichts finden als einen wohlgepflegten Pelz und die Narbe nach einem - wählen wir hier zu einem bestimmten Zwecke ein bestimmtes Wort, das aber nicht mißverstanden werden wolle - die Narbe nach einem frevelhaften Schuß. Alles liegt offen zutage; nichts ist zu verbergen; kommt es auf Wahrheit an, wirft jeder Großgesinnte die allerfeinsten Manieren ab. Würde dagegen jener Schreiber die Hosen ausziehen, wenn Besuch kommt, so hätte dies allerdings ein anderes Ansehen, und ich will es als Zeichen der Vernunft gelten lassen, daß er es nicht tut. Aber dann mag er mir auch mit seinem Zartsinn vom Halse bleiben.

Nach jenen Schüssen erwachte ich - und hier beginnt allmählich meine eigene Erinnerung - in einem Käfig im Zwischendeck des Hagenbeckschen Dampfers. Es war kein vierwandiger Gitterkäfig; vielmehr waren nur drei Wände an einer Kiste festgemacht; die Kiste also bildete die vierte Wand. Das Ganze war zu niedrig zum Aufrechtstehen und zu schmal zum Niedersitzen. Ich hockte deshalb mit eingebogenen, ewig zitternden Knien, und zwar, da ich zunächst wahrscheinlich niemanden sehen und immer nur im Dunkeln sein wollte, zur Kiste gewendet, während sich mir hinten die Gitterstäbe ins Fleisch einschnitten. Man hält eine solche Verwahrung wilder Tiere in der allerersten Zeit für vorteilhaft, und ich kann heute nach meiner Erfahrung nicht leugnen, daß dies im menschlichen Sinn tatsächlich der Fall ist.

Daran dachte ich aber damals nicht. Ich war zum ersten Mal in meinem Leben ohne Ausweg; zumindest geradeaus ging es nicht; geradeaus vor mir war die Kiste, Brett fest an Brett gefügt. Zwar war zwischen den Brettern eine durchlaufende Lücke, die ich, als ich sie zuerst entdeckte, mit dem glückseligen Heulen des Unverstandes begrüßte, aber diese Lücke reichte bei weitem nicht einmal zum Durchstecken des Schwanzes aus und war mit aller Affenkraft nicht zu verbreitern.

Ich soll, wie man mir später sagte, ungewöhnlich wenig Lärm gemacht haben, woraus man schloß, daß ich entweder bald eingehen müsse oder daß ich, falls es mir gelingt, die erste kritische Zeit zu überleben, sehr dressurfähig sein werde. Ich überlebte diese Zeit. Dumpfes Schluchzen, schmerzhaftes Flöhesuchen, müdes Lecken einer Kokosnuß, Beklopfen der Kistenwand mit dem Schädel, Zungenblecken, wenn mir jemand nahekam - das waren die ersten Beschäftigungen in dem neuen Leben. In alledem aber doch nur das eine Gefühl: kein Ausweg. Ich kann natürlich das damals affenmäßig Gefühlte heute nur mit Menschenworten nachzeichnen und verzeichne es infolgedessen, aber wenn ich auch die alte Affenwahrheit nicht mehr erreichen kann, wenigstens in der Richtung meiner Schilderung liegt sie, daran ist kein Zweifel.

Ich hatte doch so viele Auswege bisher gehabt und nun keinen mehr. Ich war festgerannt. Hätte man mich angenagelt, meine Freizügigkeit wäre dadurch nicht kleiner geworden. Warum das? Kratz dir das Fleisch zwischen den Fußzehen auf, du wirst den Grund nicht finden. Drück dich hinten gegen die Gitterstange, bis sie dich fast zweiteilt, du wirst den Grund nicht finden. Ich hatte keinen Ausweg, mußte mir ihn aber verschaffen, denn ohne ihn konnte ich nicht leben. Immer an dieser Kistenwand - ich wäre unweigerlich verreckt. Aber Affen gehören bei Hagenbeck an die Kistenwand - nun, so hörte ich auf, Affe zu sein. Ein klarer, schöner Gedankengang, den ich irgendwie mit dem Bauch ausgeheckt haben muß, denn Affen denken mit dem Bauch.

Ich habe Angst, daß man nicht genau versteht, was ich unter Ausweg verstehe. Ich gebrauche das Wort in seinem gewöhnlichsten und vollsten Sinn. Ich sage absichtlich nicht Freiheit. Ich meine nicht dieses große Gefühl der Freiheit nach allen Seiten. Als Affe kannte ich es vielleicht und ich habe Menschen kennengelernt, die sich danach sehnen. Was mich aber anlangt, verlangte ich Freiheit weder damals noch heute. Nebenbei: mit Freiheit betrügt man sich unter Menschen allzuoft. Und so wie die Freiheit zu den erhabensten Gefühlen zählt, so auch die entsprechende Täuschung zu den erhabensten. Oft habe ich in den Varietés vor meinem Auftreten irgendein Künstlerpaar oben an der Decke an Trapezen hantieren sehen. Sie schwangen sich, sie schaukelten, sie sprangen, sie schwebten einander in die Arme, einer trug den andern an den Haaren mit dem Gebiß. ›Auch das ist Menschenfreiheit‹, dachte ich, ›selbstherrliche Bewegung.‹ Du Verspottung der heiligen Natur! Kein Bau würde standhalten vor dem Gelächter des Affentums bei diesem Anblick.

Nein, Freiheit wollte ich nicht. Nur einen Ausweg; rechts, links, wohin immer; ich stellte keine anderen Forderungen; sollte der Ausweg auch nur eine Täuschung sein; die Forderung war klein, die Täuschung würde nicht größer sein. Weiterkommen, weiterkommen! Nur nicht mit aufgehobenen Armen stillstehend, angedrückt an eine Kistenwand.

Heute sehe ich klar: ohne größte innere Ruhe hätte ich nie entkommen können. Und tatsächlich verdanke ich vielleicht alles, was ich geworden bin, der Ruhe, die mich nach den ersten Tagen dort im Schiff überkam. Die Ruhe wiederum aber verdankte ich wohl den Leuten vom Schiff.

Es sind gute Menschen, trotz allem. Gerne erinnere ich mich noch heute an den Klang ihrer schweren Schritte, der damals in meinem Halbschlaf widerhallte. Sie hatten die Gewohnheit, alles äußerst langsam in Angriff zu nehmen. Wollte sich einer die Augen reiben, so hob er die Hand wie ein Hängegewicht. Ihre Scherze waren grob, aber herzlich. Ihr Lachen war immer mit einem gefährlich klingenden aber nichts bedeutenden Husten gemischt. Immer hatten sie im Mund etwas zum Ausspeien und wohin sie ausspien war ihnen gleichgültig. Immer klagten sie, daß meine Flöhe auf sie überspringen; aber doch waren sie mir deshalb niemals ernstlich böse; sie wußten eben, daß in meinem Fell Flöhe gedeihen und daß Flöhe Springer sind; damit fanden sie sich ab. Wenn sie dienstfrei waren, setzten sich manchmal einige im Halbkreis um mich nieder; sprachen kaum, sondern gurrten einander nur zu; rauchten, auf Kisten ausgestreckt, die Pfeife; schlugen sich aufs Knie, sobald ich die geringste Bewegung machte; und hie und da nahm einer einen Stecken und kitzelte mich dort, wo es mir angenehm war. Sollte ich heute eingeladen werden, eine Fahrt auf diesem Schiffe mitzumachen, ich würde die Einladung gewiß ablehnen, aber ebenso gewiß ist, daß es nicht nur häßliche Erinnerungen sind, denen ich dort im Zwischendeck nachhängen könnte.

Die Ruhe, die ich mir im Kreise dieser Leute erwarb, hielt mich vor allem von jedem Fluchtversuch ab. Von heute aus gesehen scheint es mir, als hätte ich zumindest geahnt, daß ich einen Ausweg finden müsse, wenn ich leben wolle, daß dieser Ausweg aber nicht durch Flucht zu erreichen sei. Ich weiß nicht mehr, ob Flucht möglich war, aber ich glaube es; einem Affen sollte Flucht immer möglich sein. Mit meinen heutigen Zähnen muß ich schon beim gewöhnlichen Nüsseknacken vorsichtig sein, damals aber hätte es mir wohl im Laufe der Zeit gelingen müssen, das Türschloß durchzubeißen. Ich tat es nicht. Was wäre damit auch gewonnen gewesen? Man hätte mich, kaum war der Kopf hinausgesteckt, wieder eingefangen und in einen noch schlimmeren Käfig gesperrt; oder ich hätte mich unbemerkt zu anderen Tieren, etwa zu den Riesenschlangen mir gegenüber flüchten können und mich in ihren Umarmungen ausgehaucht; oder es wäre mir gar gelungen, mich bis aufs Deck zu stehlen und über Bord zu springen, dann hätte ich ein Weilchen auf dem Weltmeer geschaukelt und wäre ersoffen. Verzweiflungstaten. Ich rechnete nicht so menschlich, aber unter dem Einfluß meiner Umgebung verhielt ich mich so, wie wenn ich gerechnet hätte.

Ich rechnete nicht, wohl aber beobachtete ich in aller Ruhe. Ich sah diese Menschen auf und ab gehen, immer die gleichen Gesichter, die gleichen Bewegungen, oft schien es mir, als wäre es nur einer. Der Mensch oder diese Menschen gingen also unbehelligt. Ein hohes Ziel dämmerte mir auf. Niemand versprach mir, daß, wenn ich so wie sie werden würde, das Gitter aufgezogen werde. Solche Versprechungen für scheinbar unmögliche Erfüllungen werden nicht gegeben. Löst man aber die Erfüllungen ein, erscheinen nachträglich auch die Versprechungen genau dort, wo man sie früher vergeblich gesucht hat. Nun war an diesen Menschen an sich nichts, was mich sehr verlockte. Wäre ich ein Anhänger jener erwähnten Freiheit, ich hätte gewiß das Weltmeer dem Ausweg vorgezogen, der sich mir im trüben Blick dieser Menschen zeigte. Jedenfalls aber beobachtete ich sie schon lange vorher, ehe ich an solche Dinge dachte, ja die angehäuften Beobachtungen drängten mich erst in die bestimmte Richtung.

Es war so leicht, die Leute nachzuahmen. Spucken konnte ich schon in den ersten Tagen. Wir spuckten einander dann gegenseitig ins Gesicht; der Unterschied war nur, daß ich mein Gesicht nachher reinleckte, sie ihres nicht. Die Pfeife rauchte ich bald wie ein Alter; drückte ich dann auch noch den Daumen in den Pfeifenkopf, jauchzte das ganze Zwischendeck; nur den Unterschied zwischen der leeren und der gestopften Pfeife verstand ich lange nicht.

Die meiste Mühe machte mir die Schnapsflasche. Der Geruch peinigte mich; ich zwang mich mit allen Kräften; aber es vergingen Wochen, ehe ich mich überwand. Diese inneren Kämpfe nahmen die Leute merkwürdigerweise ernster als irgendetwas sonst an mir. Ich unterscheide die Leute auch in meiner Erinnerung nicht, aber da war einer, der kam immer wieder, allein oder mit Kameraden, bei Tag, bei Nacht, zu den verschiedensten Stunden; stellte sich mit der Flasche vor mich hin und gab mir Unterricht. Er begriff mich nicht, er wollte das Rätsel meines Seins lösen. Er entkorkte langsam die Flasche und blickte mich dann an, um zu prüfen, ob ich verstanden habe; ich gestehe, ich sah ihm immer mit wilder, mit überstürzter Aufmerksamkeit zu; einen solchen Menschenschüler findet kein Menschenlehrer auf dem ganzen Erdenrund; nachdem die Flasche entkorkt war, hob er sie zum Mund; ich mit meinen Blicken ihm nach bis in die Gurgel; er nickt, zufrieden mit mir, und setzt die Flasche an die Lippen; ich, entzückt von allmählicher Erkenntnis, kratze mich quietschend der Länge und Breite nach, wo es sich trifft; er freut sich, setzt die Flasche an und macht einen Schluck; ich, ungeduldig und verzweifelt, ihm nachzueifern, verunreinige mich in meinem Käfig, was wieder ihm große Genugtuung macht; und nun weit die Flasche von sich streckend und im Schwung sie wieder hinaufführend, trinkt er sie, übertrieben lehrhaft zurückgebeugt, mit einem Zuge leer. Ich, ermattet von allzu großem Verlangen, kann nicht mehr folgen und hänge schwach am Gitter, während er den theoretischen Unterricht damit beendet, daß er sich den Bauch streicht und grinst.

Nun erst beginnt die praktische Übung. Bin ich nicht schon allzu erschöpft durch das Theoretische? Wohl, allzu erschöpft. Das gehört zu meinem Schicksal. Trotzdem greife ich, so gut ich kann, nach der hingereichten Flasche; entkorke sie zitternd; mit dem Gelingen stellen sich allmählich neue Kräfte ein; ich hebe die Flasche, vom Original schon kaum zu unterscheiden; setze sie an und - und werfe sie mit Abscheu, mit Abscheu, trotzdem sie leer ist und nur noch der Geruch sie füllt, werfe sie mit Abscheu auf den Boden. Zur Trauer meines Lehrers, zur größeren Trauer meiner selbst; weder ihn noch mich versöhne ich dadurch, daß ich auch nach dem Wegwerfen der Flasche nicht vergesse, ausgezeichnet meinen Bauch zu streichen und dabei zu grinsen.

Allzu oft nur verlief so der Unterricht. Und zur Ehre meines Lehrers: er war mir nicht böse; wohl hielt er mir manchmal die brennende Pfeife ans Fell, bis es irgendwo, wo ich nur schwer hinreichte, zu glimmen anfing, aber dann löschte er es selbst wieder mit seiner riesigen guten Hand; er war mir nicht böse, er sah ein, daß wir auf der gleichen Seite gegen die Affennatur kämpften und daß ich den schwereren Teil hatte.

Was für ein Sieg dann allerdings für ihn wie für mich, als ich eines Abends vor großem Zuschauerkreis - vielleicht war ein Fest, ein Grammophon spielte, ein Offizier erging sich zwischen den Leuten - als ich an diesem Abend, gerade unbeachtet, eine vor meinem Käfig versehentlich stehengelassene Schnapsflasche ergriff, unter steigender Aufmerksamkeit der Gesellschaft sie schulgerecht entkorkte, an den Mund setzte und ohne Zögern, ohne Mundverziehen, als Trinker von Fach, mit rund gewälzten Augen, schwappender Kehle, wirklich und wahrhaftig leer trank; nicht mehr als Verzweifelter, sondern als Künstler die Flasche hinwarf; zwar vergaß den Bauch zu streichen; dafür aber, weil ich nicht anders konnte, weil es mich drängte, weil mir die Sinne rauschten, kurz und gut »Hallo!« ausrief, in Menschenlaut ausbrach, mit diesem Ruf in die Menschengemeinschaft sprang und ihr Echo - »Hört nur, er spricht!« wie einen Kuß auf meinem ganzen schweißtriefenden Körper fühlte.

Ich wiederhole: es verlockte mich nicht, die Menschen nachzuahmen; ich ahmte nach, weil ich einen Ausweg suchte, aus keinem anderen Grund. Auch war mit jenem Sieg noch wenig getan. Die Stimme versagte mir sofort wieder; stellte sich erst nach Monaten ein; der Widerwille gegen die Schnapsflasche kam sogar noch verstärkter. Aber meine Richtung allerdings war mir ein für allemal gegeben.

Als ich in Hamburg dem ersten Dresseur übergeben wurde, erkannte ich bald die zwei Möglichkeiten, die mir offenstanden: Zoologischer Garten oder Varieté. Ich zögerte nicht. Ich sagte mir: setze alle Kraft an, um ins Varieté zu kommen; das ist der Ausweg; Zoologischer Garten ist nur ein neuer Gitterkäfig; kommst du in ihn, bist du verloren.

Und ich lernte, meine Herren. Ach, man lernt, wenn man muß; man lernt, wenn man einen Ausweg will; man lernt rücksichtslos. Man beaufsichtigt sich selbst mit der Peitsche; man zerfleischt sich beim geringsten Widerstand. Die Affennatur raste, sich überkugelnd, aus mir hinaus und weg, so daß mein erster Lehrer selbst davon fast äffisch wurde, bald den Unterricht aufgeben und in eine Heilanstalt gebracht werden mußte. Glücklicherweise kam er bald wieder hervor.

Aber ich verbrauchte viele Lehrer, ja sogar einige Lehrer gleichzeitig. Als ich meiner Fähigkeiten schon sicherer geworden war, die Öffentlichkeit meinen Fortschritten folgte, meine Zukunft zu leuchten begann, nahm ich selbst Lehrer auf, ließ sie in fünf aufeinanderfolgenden Zimmern niedersetzen und lernte bei allen zugleich, indem ich ununterbrochen aus einem Zimmer ins andere sprang.

Diese Fortschritte! Dieses Eindringen der Wissensstrahlen von allen Seiten ins erwachende Hirn! Ich leugne nicht: es beglückte mich. Ich gestehe aber auch ein: ich überschätzte es nicht, schon damals nicht, wieviel weniger heute. Durch eine Anstrengung, die sich bisher auf der Erde nicht wiederholt hat, habe ich die Durchschnittsbildung eines Europäers erreicht. Das wäre an sich vielleicht gar nichts, ist aber insofern doch etwas, als es mir aus dem Käfig half und mir diesen besonderen Ausweg, diesen Menschenausweg verschaffte. Es gibt eine ausgezeichnete deutsche Redensart: sich in die Büsche schlagen; das habe ich getan, ich habe mich in die Büsche geschlagen. Ich hatte keinen anderen Weg, immer vorausgesetzt, daß nicht die Freiheit zu wählen war.

Überblicke ich meine Entwicklung und ihr bisheriges Ziel, so klage ich weder, noch bin ich zufrieden. Die Hände in den Hosentaschen, die Weinflasche auf dem Tisch, liege ich halb, halb sitze ich im Schaukelstuhl und schaue aus dem Fenster. Kommt Besuch, empfange ich ihn, wie es sich gebührt. Mein Impresario sitzt im Vorzimmer; läute ich, kommt er und hört, was ich zu sagen habe. Am Abend ist fast immer Vorstellung, und ich habe wohl kaum mehr zu steigernde Erfolge. Komme ich spät nachts von Banketten, aus wissenschaftlichen Gesellschaften, aus gemütlichem Beisammensein nach Hause, erwartet mich eine kleine halbdressierte Schimpansin und ich lasse es mir nach Affenart bei ihr wohlgehen. Bei Tag will ich sie nicht sehen; sie hat nämlich den Irrsinn des verwirrten dressierten Tieres im Blick; das erkenne nur ich, und ich kann es nicht ertragen.

Im Ganzen habe ich jedenfalls erreicht, was ich erreichen wollte. Man sage nicht, es wäre der Mühe nicht wert gewesen. Im übrigen will ich keines Menschen Urteil, ich will nur Kenntnisse verbreiten, ich berichte nur, auch Ihnen, hohe Herren von der Akademie, habe ich nur berichtet.

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In Jordanien sind sieben Schlachthofarbeiter bei Reinigungsarbeiten im Tierblut ertrunken. Die Arbeiter seien im Gestank ohnmächtig geworden. - Sehr gut, sollte öfters passieren.

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Schon oft hatte ich den Eindruck, nicht mehr zu überbietende Justizwillkür zu erleben. Und immer tüftelt die politische Justiz dieses Unrechtstaates noch Kaltblütigeres, Krasseres aus, um mich fertig zu machen. Der neuste Rekord kann das Bezirksgericht Münchwilen für sich verbuchen mit seinem Urteil, die jüdische Verleumdung, ich würde aus antisemitischen Gründen gefälschte Talmud-Zitate verbreiten, sei nicht ehrverletzend. Wie kommt das das Gericht dazu? Ganz einfach: Gegen diese vom Juden Pascal Krauthammer in seiner Pseudo-Dissertation über das Schächten verbreitete Verleumdung erhob ich Klage wegen Persönlichkeitsverletzung. Vor Gericht musste Krauthammer zugeben, dass die Talmudzitate nicht gefälscht sind. Da war guter Rat teuer für das Gericht, das aus politischen Gründen dem Juden um jeden Preis Recht, und dem VgT-Präsidenten um jeden Preis Unrecht geben wollte. Das Problem löste es schliesslich mit der Feststellung, diese Verleumdung sei nicht ehrverletzend, weshalb die Klage auf Richtigstellung abzuweisen sei... Dazu meine ich: Mit solchen miesen Mätzchen wird in der Schweiz seit Jahren Judenfeindlichkeit geradezu erzwungen - und dann lautstark beklagt. Erwin Kessler.

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Kühe haben bald nur noch in der Werbung und auf Briefmarken Hörner.
In Wirklichkeit werden Sie rücksichtslos enthornt, dh verstümmelt,
und mit lächerlichen, riesigen Ohrmarken versehen, und dies gleich doppelt, da gelegentlich eine ausgerissen - auah! - wird:

von Jürg Streun

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Meinen Erfolg verdanke ich vielen Ratschlägen, die ich nicht befolgt habe. Erwin Kessler

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Wie immer, wenn wieder eine neue Ausgabe der VgT-Nachrichten in die Briefkästen flattert, schnorren auch jetzt wieder die Bush-Affen auf meinen Telefonbeantworter. Sie regen sich nicht über das Elend der Nutztiere auf, sonder darüber, dass ich dieses bekannt mache. Ein giftiges Weib schrie in ihrem Walliser Dialekt auf den Beantworter, die Bilder seien "geschäftsschädigend". Das will ich doch sehr hoffen!- Ein netter Bündner - ein brutal Netter! - lobpreiste leise und sehr höflich, wie "viele Generationen glücklicher Kühe" in Stall von Silvio Rizzi in Sarn doch gelebt hätten und ich solle mich doch besser um den Thurgau kümmern als um Graubünden. Diesen Vorschlag werde ich nicht befolgen. Lasst euch sagen, ihr Tierquäler, samt euren Hintermännern und Schreibtischtätern: der VgT kommt wieder und wieder, ganz im Sinne Bertold Brechts...
Erwin Kessler, Chefredaktor der VgT-Nachrichten

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Keine Angst! Hier wird nicht gefressen, sondern geschmust. Die Tigerin wurde während vier Monaten  gemeinsam mit mehreren Ferkeln von einer Muttersau grossgezogen.

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Wenn dir das Wasser bis zum Hals steht, darfst du den Kopf nicht hängen lassen.

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Schafherde an der Thur bei Frauenfeld, 4. Mai 2003 (Foto Erwin Kessler):

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Die "Infra"struktur des VgT unter dem Schreibtisch des VgT-Präsidenten:

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Politiker halten lieber zehn mal eine Rede als einmal ihr Wort.

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Gedanken zum Palmsonntag:
Ich klage Gott, den Allmächtigen, an, sich der trillionenfach der  unterlassenen Nothilfe bei Massenverbrechen an Wehrlosen schuldig gemacht zu haben. Wie kann man nur einen solchen Verbrecher gegen die Menschlichkeit anbeten und verehren!
Erwin Kessler                    > Forum-Diskussion dazu

 

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"Meine Freunde"  (Enten im Garten von Erwin Kessler)

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Traue keinem Politiker, den du nicht selbst bestochen hast.

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Strubelpeter
(Foto Erwin Kessler, Tuttwil, 9.3.03)

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Neues von Radio Mundtot

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In der Schweiz, das hat sich bewährt, muss man immer zuerst die Obrigkeit fragen, ob man gegen sie demonstrieren darf.  Niklaus Meienberg

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An die Nachgeborenen, von Bert Brecht

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Zum ersten mal in ihrer Amtszeit lügen Bundesräte bei ihrem Vereidigungs-Schwur.

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Humor macht düstere Zeiten erträglicher:
Dubel der Erste
Dubel der Zweite

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Rinder im Schnee in Tuttwil  Aufnahme Erwin Kessler

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Sterbehilfe

Am 18. Februar 2003 ist der mutige Pionier, Dr Peter Baumann, Präsident des Vereins Suizidhilfe, der nichts Rechtswidriges getan hat, verhaftet worden. Staatsterror. Dieser Unrechtsstaat schreckt vor nichts zurück. Wenn gewisse mächtige Kreise im Hintergrund die Fäden ziehen, wird die Justiz zum willigen Mittel der Politik. Gestapo-Methoden, wie sie auch gegen Tierschützer Erwin Kessler und den VgT angewendet werden (> Justiz- und Verwaltungswillkür gegen den VgT). Bei den schlimmsten Tierquälern und den korrupten Beamten gibt es nie Verhaftungen!

Während gesunde Tiere massenhaft getötet werden, dürfen kranke Menschen nicht sterben. Töten auf Verlangen aus Mitleid wird in dieser scheinheilig-anthropozentrischen Gesellschaft kriminalisiert. Der Berner Strafrechtsprofessor Karl-Ludwig Kunz schreibt kritisch dazu:

"Das Verbot der aktiven Sterbehilfe trotz Erlösungswunsch eines in der Sterbephase befindlichen schwer leidenden Menschen stützt sich auf die angebliche Uneinschränkbarkeit des Fremdtötungsverbotes... Dieses Verbot bezieht seine Legitimität aus der Unerträglichkeit einer Fremdbestimmung über das Sterbenmüssen, wie sie der Euthanasiepraxis der Nationalsozialisten und ihrem Verständnis eines 'lebensunwerten' Lebens zugrunde lag. Ob hingegen aus dem Fremdtötungsverbot eine Fremdbestimmung über das Lebenmüssen des nicht anders von seinem Leiden erlösbaren Sterbewilligen folgt, dürfte schwerlich begründbar sein, würde damit doch die nationalsozialistische Fremdbestimmung über das Sterbenmüssen durch die Fremdbestimmung über Lebenmüssen ersetzt."
(Sterbehilfe: Der rechtliche Rahmen und seine begrenzte Dehnbarkeit, in: Strafrecht, Strafprozessrecht und Menschenrechte, Festschrift für Stefan Trechsel, 2002)

Mit anderen Worten: Die Netten, Sozialen, Gottesfürchtigen können mit ihrem Wahn, andere Menschen zu ihrem Glück und Seelenheil, dh zum hoffnungslosen Leben zwingen zu müssen, so grausam sein, wie die Nazis, obwohl sie denken, das Gegenteil solcher Unmenschen zu sein. Die Extreme berühren sich.

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Man kann sich den ganzen Tag ärgern,
aber man ist dazu nicht verpflichtet.

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Wir sind nicht nur dafür verantwortlich, was wir tun,
sondern auch für das,
was wir nicht tun.

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Zum Jahresende 2002

Symptom unserer Zeit: Gross, grösser, grounding. Altmodischer formuliert: Hochmut kommt vor dem Fall. Die grössenwahnsinnige globalisierte Gesellschaft erstickt geistig und wirtschaftlich an ihrer Mass- und Grenzenlosigkeit. Immer mehr Menschen verlieren infolge des masslosen Konsums tierischer Schnellfress-Produkte (fast food) Form und Proportionen und sterben an krankhaften Wucherungen (Krebs). Die Krankheitskosten wachsen ins Uferlose, während gleichzeitig die krankmachende Fleisch- und Eierproduktion staatlich gefördert wird. Der oberste Bush-Affe will - aus Frust über den eingestürzten Turmbau zu New-Babel - Krieg gegen die Taliban-Affen. Die zwei Religionen, welche Tiere barbarisch bei vollem Bewusstsein schächten, betrachten sich beide als einzige Vertreter Gottes auf Erden und machen sich gegenseitig die Welt, die nur für sie geschaffen ist, streitig, die einen von den Bush-Affen, die andere von den Taliban-Affen unterstützt. Derweilen geht die Klimazerstörung weiter, weil der oberste Bush-Affe lieber mit seiner Armee Erdöl beschafft, als die masslose Verschwendung einzuschränken. Darum sieht die Winterlandschaft heute nicht mehr so

aus, sondern nass, grau und dreckig, und selbst die Kartoffeln und Karotten im Keller beginnen zu wuchern und zu verderben, weil sie die Welt nicht mehr verstehen: ist nun Winter oder schon (stummer) Frühling?
Vegetarische Lebensweise kann helfen, auf dem Planet der Bush-Affen die wenigen wahren Menschen zu finden.
Erwin Kessler

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Die Freiheit besteht darin, dass man alles tun kann,
was einem anderen nicht schadet.       Claudius

Gegenvorschlag:
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.. was anderen Lebewesen nicht schadet.  Erwin Kessler

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Fragt das Kamelkind seinen Vater: "Du Vater, für was haben wir zwei Höcker?" Sagt der Vater: " Darin speichern wir Nahrung, wenn wir durch die Wüste ziehen!"Das Kamelkind fragt weiter: "Du Vater, für was haben wir so grosse Augenbrauen?" Der Vater: "Damit uns in der Wüste kein Sand in die Augen kommt." Das Kamelkind fragt weiter:"Du Vater, für was haben wir so breite, komische Füsse?" Der Vater antwortet:" Dass wir in der Wüste nicht einsinken." Das Kamelkind fragt: "Vater, was machen wir dann im Zoo?"

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Zwei Jäger streifen durch den Wald. Plötzlich stürzt einer von beiden zu Boden. Er scheint nicht mehr zu atmen, und die Augen sind nach oben verdreht. Greift sein Kumpel zum Handy und ruft den Notdienst an. "Mein Freund ist gerade gestorben", kreischt er ins Telefon, "was soll ich tun?" Die Stimme am anderen Ende versucht ihn zu beschwichtigen: "Bleiben Sie ganz ruhig. Verlassen Sie sich auf mich. Zuerst einmal müssen wir sicher sein, ob er auch wirklich tot ist." Einen Moment lang bleibt es still, dann fällt ein Schuss. Die Stimme des Jägers meldet sich zurück und sagt: "Das hätten wir. Und jetzt?"

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Denken ist oft schwerer als man denkt.

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Mein Leben lang erhoffte ich eine grosse gute Nachricht; nun hoffe ich nur noch, dass mich keine Nachricht mehr erreicht.
Karlheinz Deschner in "Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom"

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Zur Milchpreisdebatte:

Wir sind schliesslich keine Kälber

Mit Verlaub: Der Markt bin ich. In den vergangenen Monaten habe ich den Milchkonsum meiner Familie überprüft. Bis auf das Kleinkind ist für alle anderen Milch Dessert, das heisst, sie zählt nicht zu den Grundnahrungsmitteln. Ist ja auch logisch, nicht wahr? Wir sind schliesslich keine Kälber. Davon kann mich auch die ausgeklügeltste Werbung nicht überzeugen. Das lässt darauf schliessen, dass eine ganz einfache Kuh, welche Raufutter frisst, ihr Kalb säugt und daneben noch einige Liter Milch für uns Menschen übrig hat, für unseren Konsum genügt.

Jacqueline Schlup-Gerber, Wila (ZH)
(Leserbrief in der
NZZ am Sonntag vom 6. Oktober 2002)

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Nikotinvergiftung? Der Bund hustet jedes Jahr 5.2 Millionen Franken in die Tabak-Prävention. Mit 20 Millionen subventioniert er die Schweizer Tabakpflanzer. (Nebelspalter)

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Nebelspalter

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"Tiere keine Sachen mehr" im Nationalrat. Dazu Heinz Rupprecht in der Thurgauer Zeitung vom 19.9.02: "Nicht die Tiere bekommen mehr Rechte, sondern ihre Besitzer". Das Scharfsinnigste, was diese Zeitung je geschrieben hat.

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Kommt eine Frau zu einem Mann und fragt ihn etwas. Daraufhin sagt der Mann etwas, und die Frau tut etwas. Sagt der Mann: "Sie haben mich missverstanden, ich habe doch etwas anderes gemeint."
Nicht lustig? Mag sein. Aber politisch korrekt. Ich habe einfach alles weggelassen, was irgendjemanden in seinen Gefühlen oder Überzeugungen verletzen könnte. Charles Lewinsky (Weltwoche vom 12.9.02)

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Politische Spielregeln
Sachlich nicht zur Sache kommen.
Vielsagend nichts sagen.
Charakterlos Charakter zeigen.

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Wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren die Dummen die Welt.

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Poulet mit Pommes und Erbsen - guten Appetit!

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Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.

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Ist es doch so, das sich die heutige Haben-Konsum-Gesellschaft nach dem Drei-Affen-Motto verhält, "nichts Sehen, nichts Hören, nichts Sagen zu wollen". Wagt es ein an und für sich senkrechter Mensch wie der Schweizer Extrem-Tierschützer Erwin Kessler - dem nach Jahren vergeblichen Bemühens verständlicherweise öfters mal die der heutigen Gesellschaft angebrachte Ausdrucksweise verloren geht - sich für die Würde des Tieres mit aller Kraft einzusetzen, dann wird er in den Medien zerrissen und sogar von den Gerichten verurteilt. Aus ethisch-moralischer Sicht wird man dies im Rückblick einmal anprangern. Ich würde vorschlagen, nicht solange abzuwarten, sondern Erwin Kessler jetzt schon im Namen der Tiere einen Verdienstorden zu verleihen.
R T Sonderegger, im Büchlein "Lust am Haben = Verlust des Seins" (ISBN 3-9521695-1-X)

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Je mehr Bürger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen. Franca Magnani

Unglücklich das Land, das keine Helden hat.
Nein, unglücklich das Land, das Helden braucht.
Bert Brecht

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Wer mit der Ess-Genusssucht-Problematik nicht fertig wird, flüchtet oft in die Ausrede "ich gefalle mir so wie ich bin" und belügt sich zum eigenen Schaden. Und er oder sie wird trotzdem immer dicker und dicker... Helfen kann nur die völlige Ehrlichkeit gegenüber sich selbst, gepaart mit einer objektiven neuen Selbstbetrachtung.
R T Sonderegger, in "Lust am Haben = Verlust des Seins" (ISBN 3-9521695-1-X)

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"Immer war mir wichtig, verstanden zu werden; doch ich sagte nicht alles, was mir wichtig war; keine literarische Frage - eine des Strafgesetzbuches."
Karlheinz Deschner (sus dem Büchlein "Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom")

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Der Bund zahlt jedes Jahr 5.2 Millionen Franken an die Tabak-Prävention und 20 Millionen Franken Subventionen an die Tabakpflanzer. Warum sind eigentlich die verantwortlichen Bundesräte Couchepin und Dreifuss nicht wegen Amtsmissbrauch und Steuergeldunterschlagung im Zuchthaus?

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Die "Aktion Kinder des Holocausts" behaupten, ich sei ein Antisemit. Na und? Ausser den Juden selber gibt es für diese kindischen Denunzianten wohl kaum mehr jemand, der nicht "Antisemit" ist. Schon wer das grausame (jüdische) Schächten ablehnt - und das ist die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung, ist ja angeblich "antisemitisch". Na und?  Erwin Kessler

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Die Thurgauer Regierung findet, es sei zu teuer, die Abwässer besser zu reinigen, damit man in der salmonellenverseuchten Thur wieder baden könnte. Nicht zu teuer sind Staatsmilliarden für Landesausstellung und eine bankrotte Fluggesellschaft. Reine Gewässer und Gewissen haben in der Schweiz keine Priorität. Erwin Kessler

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Fremde Katzen und Frauen sollte man nicht streicheln, sonst wissen sie nicht mehr, wohin sie gehören. Erwin Kessler

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Aus der Mythen-Post (www.mythen-post.ch) vom Juni 2002:

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Globalisierung: Die Reichen werden reicher und die Armen zahlreicher. Max Frisch

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Gegen Dummheit, Trägheit und globalisierten  Egoismus kämpfen Götter selbst vergebens. Darum ziehe ich mich aus der aktiven Tierschutzarbeit zurück.
Erwin Kessler, Gründer und Präsident VgT, 16. Juni 2002

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Ein Fleischfresser über sich selber: "Ich habe mich in den letzten Jahren sehr entwickelt - vor allem im Gewicht."

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Mit einem Kleber ins Gegenteil verkehrte Fleischwerbung (mehr...):

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Ein Pessimist ist ein Optimist mit Erfahrung.

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Die Tagesschau des Schweizer Fernsehens wird je länger je mehr zur langweiligsten Nachrichtensendung im deutschen Sprachraum. Nicht nur wegen dem läppischen "und zum Schluss noch dies" von Charles Clerc, sondern vor allem wegen der unprofessionellen Themen-Auswahl: Während zB über einen Fall von Unzucht mit Minderjährigen in Schaffhausen betichtet wird (Sex ist immer gut für Einschaltquote; für Tagesschau-Chefredaktor Peter Spring zählt die Mehrheit!), wurde das wegleitende Bundesgerichtsurteil zur Postzensur mit keinem Wort erwähnt.
Erwin Kessler, 16.5.02

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Wir dürfen Tiere nicht mit Menschen vergleichen - denn das wäre eine Degradierung der Tiere.

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Frühlings-Idylle in Neukirch an der Thur, Mai 2002: Gänse mit Jungen (leider nicht das Normale):

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Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet. Thomas Edison

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Gemäss Vereinsrechnung haben die Rechtskosten (Gerichts- und Anwaltskosten) des VgT letztes Jahr weiter abgenommen, nämlich auf nur noch ca 1.5 % des Jahresumsatzes. Sie sind damit vergleichbar mit den Telefonkosten. Bin ich schon so angepasst und zahm geworden? Nein! Die Gefängnisstrafen werden immer länger!  Erwin Kessler, Gründer und Präsident des VgT

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Heute Samstag, der 13.4.02, ist ein besonderer Tag: Es hatte keine Post für mich. "Das hat es wirklich noch gar nie gegeben", meinte der Tuttwiler Posthalter. Beginnt endlich die ersehnte ruhigere Zeit, oder ist das die Ruhe vor dem Sturm? Erwin Kessler, Präsident VgT

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Froschschenkel:
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(aus der Solothurner Zeitung)

Botschafter Borer abgesetzt: Der gleiche Bundesrat, der das grausame jüdische Schächten befürwortet, kapituliert erneut vor einer  jüdischen Kampagne, diesmal vor der Rufmordkampagne des BLICKs aus dem RinGier-Verlag. (Ellen Ringier, die Frau des Verlags-Bosses ist aktive Jüdin und "stolz" auf ihren Tierquäler-Pelzmantel, wie sie öffentlich sagte). Als Taskforce-Chef war Borer einer der wenigen in diesem Land, die den Mut hatten, gegen die amerikanisch- jüdische Erpressung der Schweiz aufzutreten. Die gleiche Feigheit des herrschenden Regimes vor jüdischem Druck hat auch zu meiner Verurteilung zu Gefängnis geführt, obwohl ich nichts Rechtswidriges getan, sondern nur jüdische Tierquälerei kritisiert habe.
Der Blick war übrigens - neben der Juden-Zeitung "Tachles" - die einzige Zeitung in der Schweiz, welche sich für die Abschaffung des Schächtverbotes stark gemacht hat. 

Nachdem der Name "Swiss" nun nur noch eine Airline bedeutet, ist es Zeit, für das Land, das diesen Namendiebstahl mit Milliarden an Steuergeldern auch noch subventionierte, einen neuen Namen zu suchen. Ich schlage vor: Ringier-Republik. Einen treffenderen gibt es nicht, nachdem Bundesrat Deiss einen qualifizierten Botschafter abberufen hat, der jüdischen Kreisen nicht passt und deshalb von den  Ringier-Medien mit einer Dreck-Kampagne angegriffen wurde. Die Abberufung erfolgte, wie Bundesrat Deiss sagte, unabhängig davon, ob die Rufmord-Kampagne der Ringier-Medien der Wahrheit entspreche oder nicht. Es genügt für eine Abberufung, dass der Ringier-Verlag dies so will. 

Erwin Kessler, Präsident VgT

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Schweinemäster als Massen-Killer
Ein Serienkiller ist in Vancouver wegen fünffachen  Mordes angeklagt worden. Der 52-jährige Schweinemäster könnte für 50 Frauenmorde verantwortlich sein. Beim Durchsuchen der Farm hatte die Polizei Hinweise auf einige in der Region vermissten Frauen gefunden.(sda 4.4.2002)

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Angebot der italienischen Firma Rovani für eine Schächtmaschine mit einer Leistung von "80 Köpfen pro Stunde": http://www.rovani.it/english/boviniframe.htm

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Den Schächt-Juden und -Moslems zum Auswendiglernen gewidmetes Zitat von Karlzhein Deschner (
aus dem Büchlein "Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom"):
"Ein wenig Güte ohne alle Religion taugt tausendmal mehr als alle Religion ohne Güte."

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Ist es Zufall, dass sich in Israel/Palästina ausgerechnet die beiden Schächt-Religionen so barbarisch bekriegen?

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Die erste "NZZ am Sonntag" ist erschienen: Schön brav langweilig.

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In Anbetracht der Informationsflut bleibt uns Mensch nichts anderes übrig,
als uns auf das Unwesentliche zu konzentrieren.

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Infos über vegetarische Ernährung von Hunden und Katzen

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Abraham Lincoln (1809-1865), 16. Präsident der USA sagte: "Ich gebe nicht viel auf die Religion eines Mannes, für dessen Hund oder Katze sie nichts Gutes bedeutet." Gilt wohl auch für geschächtete Schafe, Rinder, Kälbchen, Hühner usw.

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Eine halbe Wahrheit ist häufig eine grosse Lüge.

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Moralische Bedenken gegen Kalbsbraten? Von Seite der Erzieher nicht. Von Seite der Jurisprudenz nicht. Von Seite der Moraltheologie nicht. Von tausend anderen moralischen Seiten ebenfalls nicht. Von der des Kalbes vielleicht?.  Karlheinz Deschner (aus: Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom)

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Im jüdischen (Ellen Ringier ist aktive Jüding) BLICK stellen die Schächtjuden die Frage: "Müssen wir jetzt auswandern?"
Meine Antwort: "Ja, gerne, wenn euch das leichter fällt, als Vegetarier zu werden."
Erwin Kessler

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Ohne jene, welche die Welt verbessern wollten, doch nicht konnten, wäre die Welt schlechter. 
Karlheinz Deschner (aus: Nur lebendiges schwimmt gegen den Strom)

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Aus dem Tagebuch von Tierschützer Erwin Kessler
1. Februar 2002: Erfolgserlebnis. Heute habe ich beim Abarbeiten von Aktenschichten auf meinem Schreibtisch in mittlerer Tiefe den lange vermissten Brieföffner wieder gefunden. Ansonsten sind heute keine Erfolge zu vermelden.

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Darmsaiten (cartoon)

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Japaner züchten Spinat-Schweine
Japanische Forscher wollen erstmals erfolgreich ein Pflanzen-Gen in Säugetiere
eingepflanzt haben. Das Fleisch ihrer Spinat-Schweine soll besonders gesund sein.
(Spiegel-Online-News 26.1.02)

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Schwyz, den 23.1.02
Hallo Erwin
Rat 'mal, wer der 100'000ste VgT-Homepage-Besucher seit dem 4. Juni 1999 ist?
Was gibt's zu gewinnen? 1 Jahres-Abo-VN? VgT-Ehrenmitgliedschaft? VgT-Delegierter im nächsten "Zischtigsclub"? Heiniger (nach der Sendung) am Telefon: "Uuuuuhh, Herr Kessler, hättid Ihr mier nid ä Bräverä schicke chönnä...!?"
Gruss  Uri

Anmerkung: Urs Beeler, alias Uri, war tatsächlich der 100'000ste Besucher - als Beweis hat er uns ein Kopie der Homepage mit dem Zählerstand 100'000 geschickt.  Urs Beeler ist der Herausgeber der vom Schwyzer Filz gefürchteten Rebellen-Zeitschrift Mythen-Post. Seinen unverderblichen Humor hat er wiederholt dem VgT gewidmet, so etwa in der spannenden Kurzgeschichte "Hausmatt - Ort des Grauens".
Herzliche Gratulation, Urs! Erwin Kessler

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Zum Zischtigs-Club im Schweizer Fernsehen vom 6.1.2002 über die Zuverlässigkeit von Wetterprognosen... ähhh, nein, über Ritualmorde an höheren Säugetieren: Wer nicht gut Deutsch verstand, musste den Eindruck haben, es werde ziemlich gelangweilt über etwas ganz Banales diskutiert.
Eine evangelische Theologin war auch dabei, mit Augen kalt wie ein Krokodil, lauernd, mit ihrem herzlosen Evangelium zuzuschnappen.
Erwin Kessler

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Warum heisst Bundesrätin Dreifuss so? Weil nur zwei Füsse ihr Fleischfresser-Übergewicht nicht tragen könnten. Sie hält Verzicht auf Fleischgenuss für unzumutbar und ist deshalb für die Aufhebung des Schächtverbotes: damit orthodoxe Juden, die glauben, nur Schächt-Folter-Fleisch esse zu dürfen, nicht auf Fleischgenuss verzichten müssen.

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Politischer Moralbegriff: es darf nicht scharf geschrieben, doch scharf geschossen werden.
Karlheinz Deschner in: "Nur Lebendiges schwimmt gegen den Strom"


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